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MarktforscherGehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Marktforscher

Als Marktforscher jonglierst du viel mit Zahlen, Datensätzen und Ergebnissen. Statistiken wertest du aus, als wären es Tageshoroskope, und Zusammenfassungen schreibst du wie Einkaufzettel. Mit diesen Auswertungen machst du jedoch andere glücklich und erreichst im besten Fall eine neue Zielsetzung oder sorgst für innovative Marketingstrategien. Die Zahlen am Ende des Monats auf deinem Konto werden dagegen wahrscheinlich eher dich in Freudenstimmung versetzen. Wie breit dein Lächeln sein kann, hängt unter anderem davon ab, ob du einen Bachelor- oder Masterabschluss gemacht hast, der dein Marktforscher Gehalt mitbestimmen kann.

Einstiegsgehalt als Marktforscher

Situation. Neben einem geregelten Tagesablauf darfst du dich auch über ein stetiges Einkommen als Marktforscher freuen. Damit das nicht zu einer all zu großen Überraschung wird, hier schon mal ein paar Zahlen. Dein Einstiegsgehalt als Marktforscher beläuft sich auf circa 2000 bis 2800 Euro brutto im Monat, wobei es allerdings noch viel Luft nach oben gibt. Nach drei Jahren können es schon 3000 Euro sein.

Dein Gehalt wird natürlich nicht einfach gewürfelt, sondern wird von deinem Abschluss bestimmt. Wenn du dich direkt nach deinem Bachelor ins Berufsleben stürzen willst, kannst du dich wie bereits erwähnt über 2800 Euro freuen. Mit dreijähriger Berufserfahrung bist du schon bei ca. 2900 Euro monatlich. Wenn du dich jedoch entschlossen hast, weitere zwei bis drei Jahre in deinen Master zu investieren, wird sich das nur positiv auf dein Einstiegsgehalt als Marktforscher auswirken. Denn dadurch wirst du anfangs mit knapp 3000 Euro monatlich entlohnt, die sich mit den ersten Jahren um etwa 200 Euro steigern können. Wenn du deinen Abschluss an einer Fachhochschule gemacht hast, kann dein Verdienst ein klein wenig nach unten schwanken, wobei eine Promotion dir ein höheres Gehalt als Marktforscher bescheren kann.

Auch dein Studiengang kann bei deinem zukünftigen Einkommen als Marktforscher eine Rolle spielen. Zum Beispiel kann dein Einstiegsgehalt nach einem Mathematikstudium bei ungefähr 3200 Euro liegen, während du nach deinem Studium in Soziologie mit 2700 Euro rechnen darfst. Klar, dass diese Gehälter nicht auf die Goldwaage gelegt werden sollen, sondern nach Unternehmen und Bundesland variieren können. 

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Was kann ich später verdienen?

Auch bei deinem späteren Gehalt als Marktforscher arbeitet dein Abschluss für dich. Angefangen bei einem Bachelorabschluss, kannst du mit 3500 Euro monatlich rechnen. Mit einem Master wirst du mit 4000 bis 4600 Euro monatlich beglückt. Das reicht dir nicht? Dann solltest du über eine Promotion nachdenken, die dir bis zu 5000 Euro monatlich bescheren kann. Im Durchschnitt liegt dein Verdienst als Marktforscher bei ungefähr 4500 Euro brutto.

Da jedoch nicht jede Stelle der anderen gleicht, gibt es auch nicht in jedem Unternehmen das gleiche Gehalt. Ein geringeres Gehalt  als Marktforscher kann dich beispielsweise im medialen Bereich wie etwa Werbung, PR oder auch Presse erwarten. Wenn du dir Spitzenlöhne erhoffst, kannst du es in der Telekommunikationsbranche, Pharma- oder Automobilindustrie versuchen. Auch in der Unternehmensberatung kannst du dich über ein durchschnittliches Gehalt von ca. 4500 Euro nicht beschweren. Die Spitze der Branchen erklimmst du, wenn du in der betrieblichen Markforschung angestellt bist und mehr als 5000 Euro monatlich mit nach Hause nehmen darfst. Wenn du ein schönes Plätzchen in einer Topbranche gefunden hast und auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung zurückblickst, können auch um die 7200 Euro am Ende eines Monats auf dich warten. Dazu gehört dann aber, dass du dich in einer Führungsposition wieder findest und viel Verantwortung übernimmst. Für diese Position brauchst du neben den Berufserfahrungen auch ein wenig Gespür für den Lauf der Dinge. Welche Veränderungen kommen im Laufe der Zeit auf und welche Ergebnisse, beispielsweise auf gesellschaftlicher Ebene, sind momentan besonders interessant?    

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Margarethe Schwarz

Wenn du das Beste aus deiner Gehaltsverhandlung als Marktforscher herausholen möchtest, gibt es durchaus Kriterien, die dir ein besseres Gehalt sichern können. Unter anderem sind das dein Studiengang und dein Abschluss. Mit manchen Fachrichtungen wie beispielsweise Mathematik fällt dein Verdienst als Marktforscher in der Regel höher aus, was sich auch im Anfangsgehalt widerspiegelt. Auch dein Abschluss ist nicht zu unterschätzen. Hast du einen Master gemacht oder sogar promoviert, verfügst du natürlich über einen größeren Wissenshorizont, was ein Argument für eine bessere Bezahlung ist.  

Du hast ein Praktikum bei einem bekannten Unternehmen gemacht oder selber kleine Projekte zum Thema Marktforschung an der Uni realisiert? Dann kann auch das deine Gehaltsforderung unterstützten. Je vielfältiger deine praktischen Erfahrungen sind, desto erfolgreicher wird die Gehaltsverhandlung als Marktforscher. Dabei spielt natürlich auch die Art des Unternehmens eine Rolle. Fängst du bei größeren Betrieben an, hast du gute Überzeugungsarbeit geleistet und darfst auch dementsprechend auf eine finanzielle Entlohnung im angemessenen Rahmen hoffen. Diese kannst du allerdings nicht beispielsweise mit einem Start Up Unternehmen vergleichen.

Wenn du bereits im Berufsleben durchstartest und eine Lohnerhöhung für angemessen hältst, wird diese nicht in Betracht gezogen, nur weil du jeden Morgen pünktlich am Schreibtisch sitzt. Um dein Gehalt als Marktforscher stattlicher zu machen, solltest du schon durch interessante Konzepte und repräsentative Ergebnisse überzeugt haben.  Mehr zur Gehaltsverhandlung
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