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Bewerbung als Klinischer Psychologe

Auch wenn du eindeutig über soziale Kompetenzen verfügst, werden dir diese bei deiner Bewerbung als klinischer Psychologe vorerst nur hintergründig helfen. Denn bevor du deinen zukünftigen Arbeitgeber persönlich überzeugen kannst, muss zuerst deine Bewerbung für dich sprechen. Fehlerfreieres und gut formuliertes Anschreiben, am besten an jedes Unternehmen individuell gerichtet, sind dabei erst der Anfang. Da du aber auch sonst nicht auf den Kopf gefallen bist, sollte das nicht zum Problem für dich werden. Solide Englischkenntnisse gehören ebenfalls zu der Grundausrüstung eines jeden Bewerbers, schließlich werden große Teile der Fachliteratur in englischer Sprache veröffentlicht. Was du sonst noch so brauchst, erfährst du jetzt.

Anschreiben und Lebenslauf

Auch wenn du eher das Face-to-Face-Gespräch bevorzugst, musst du bei deiner Bewerbung als klinischer Psychologe zuerst mit dem Papier vorliebnehmen. Eine einheitliche und vor allem ordentliche Bewerbungsmappe samt Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen sollte es schon sein. Besonders wenn du bei deiner Wunscheinrichtung bereits ein Praktikum absolviert hast und sogar ein Praktikumszeugnis vorweisen kannst, solltest du das definitiv in den Fokus setzten.

Von Bedeutung ist ebenfalls dein Masterarbeitsthema, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst. Ob du es extra in deinem Anschreiben als klinischer Psychologe erwähnst oder es einfach in deinem Zeugnis stehst – Hauptsache, es passt einigermaßen zu deiner zukünftigen Stelle. Was sich ebenfalls immer gut macht, sind Auslandsaufenthalte. Falls du also während deines Studiums international unterwegs warst und deine sozialen Kompetenzen erweitern konntest, ist das ein großes Plus. Auch zurück in Deutschland solltest du aber nicht an einen Fleck gebunden sein. Wenn du deine Traumstelle finden willst, solltest du auch das Wörtchen „Flexibilität“ in deine Bewerbung als klinischer Psychologe einbauen.    

An einem strukturierten Lebenslauf als klinischer Psychologe wird es wahrscheinlich nicht scheitern, allerdings wäre es keine Seltenheit wenn dein Arbeitgeber auch einen Blick auf deine Social-Media-Laufbahn werfen möchte, immerhin sind Facebook & Co. eine Art virtueller Lebenslauf. Freizügige Fotos oder Bilder von wöchentlichen Partyexzessen werden eher nicht auf Wohlwollen stoßen. Du sollst deinen Account natürlich nicht an deine Arbeit anpassen, aber ein wenig Selektion hat noch niemandem geschadet. Bewirbst du dich bei einer kirchlichen Institution könnten die Vorgabe unter Umständen sogar noch strenger sein. Beispielsweise macht es bei der katholischen Kirche einen Unterschied, ob du verheiratet oder geschieden bist.

Noch ein kleiner Hinweis, falls deine Bewerbung als klinischer Psychologe an jemanden der alten Schule geht und du gebeten wirst, ein handschriftliches Anschreiben einzureichen. Dann bist du an einen Graphologen geraten, der über deine Handschrift Rückschlüsse auf deinen Charakter ziehen kann. An diese schriftliche Angelegenheit solltest du frohen Mutes und gut gestimmt herangehen.             

Klinischer Psychologe Bewerbung - Tipps zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

Bei einem Vorstellungsgespräch als klinischer Psychologe werden von dir keine Weltverbesserer-Eigenschaften erwartet. Du musst lediglich einen kompetenten und einfühlsamen Eindruck hinterlassen, damit sich dein Vorgesetzter vorstellen kann, wie du mit Klienten interagieren könntest. Du hättest aber wahrscheinlich auch nicht klinische Psychologie studiert, wenn du den Umgang mit Menschen lieber vermeiden würdest. Ansonsten darfst du dich auf übliche Frage zum Studium, Arbeitsweise, praktischen Erfahrungen und der Institution einstellen.    

Der Bewerbungsprozess

Das ganze Internet nach Stellen für klinische Psychologen zu durchforsten, wird dir nicht immer zu einem Job verhelfen. Genauso gut kannst du auf Initiativ Bewerbungen als klinischer Psychologe setzen oder dich bei bestehenden Kontakten umhören. Wenn du beispielsweise mal ein erfolgreiches Praktikum absolviert hast, kannst du auch dort gerne nachfragen. Wie schnell du eine Rückmeldung erhältst, kann nicht genau festgelegt werden und ist immer von den jeweiligen Institutionen abhängig. Mit einem Assessment Center oder einem Probetag musst du aber nicht rechnen.

Besonders als Berufseinsteiger solltest du nicht verzweifeln, wenn du nach den ersten Bewerbungen nicht gleich eine Zusage bekommst. Jeder Anfang ist schwer und eine gewisse Frustrationstoleranz müssen viele Akademiker an den Tag legen, bevor sie endlich ihre Wunschanstellung bekommen können.   

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Können Sie sich vorstellen mit Kollegen aus der Medizin oder Pädagogik zusammenzuarbeiten?
  • Welche Eigenschaften bevorzugen Sie bei Ihren Kollegen und warum?
  • Wieso haben Sie sich als klinischer Psychologe für die Spezialisierung XY entschieden?

Dresscode

Da du häufigen Umgang mit deinen Mitmenschen pflegst, solltest du auf einen ordentlichen Kleidungsstil achten. Damit ist jedoch keineswegs Anzug oder Kostüm gemeint, sondern lediglich sauber und gebügelt. Was genau du zur Arbeit trägst, kannst du deshalb selber bestimmten. Ob das ein Hemd, ein Pullover oder eine Bluse ist, schreibt dir niemand vor, solange du nicht heruntergekommen wirkst. Auf offenherzige Ausschnitte ist aber eher zu verzichten. Nur manchmal, beispielsweise bei dem Vorstellungsgespräch als klinischer Psychologe oder einem Kongress, darf es doch einen Tick souveräner sein, indem auch mal Jackett oder Blazer zum Einsatz kommen.    

Beruf als
Klinische/r Psychologe/Psychologin