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Bewerbung als Interface Designer

Auch wenn du die meiste Zeit mit Screens, Tools und Links arbeitest, wirst du natürlich nicht zum Einsiedler, der sich am liebsten in einer dunklen Ecke verschanzt. Im Gegenteil sind deine kommunikativen Fähigkeiten gefragt, wenn du mit Kunden zusammenarbeitest oder dich mit Experten aus anderen Abteilungen berätst. Diese Eigenschaft solltest du dir natürlich nicht erst beim Berufseinstieg aneignen, sondern bereits bei der Bewerbung als Interface Designer durchschimmern lassen. Doch eine kommunikative Persönlichkeit allein ist auch noch längst keine Garantie für einen Job. Deswegen hier alles Wissenswerte, was du für eine erfolgreiche Interface Designer Bewerbung brauchst.        

Anschreiben und Lebenslauf

Dass du bei deiner Bewerbung auf ein obligatorisches Anschreiben als Interface Designer nicht verzichten kannst, ist klar. Es gilt die typische Regel: ordentlich, individuell, fehlerfrei und mit zugehörigem Ansprechpartner. Wenn du es eher untypisch halten willst, kannst du deine Bewerbung auch kreativer gestalten und beispielsweise das Deckblatt an das Unternehmensdesign der Firma anpassen, bei der du dich bewirbst.

Worauf du außerdem nicht bei deiner Interface Design Bewerbung  verzichten kannst, ist der Beweis deines Könnens. Da bist du als Bewerber in der Bringpflicht, die du in Form eines Portfolios erfüllst. Es ist empfehlenswert, nicht unbedingt mittelmäßige Arbeiten einzureichen, die jeder Hobbykünstler nachahmen könnte. Welcher Art diese sein sollten -  Zeichnungen, Screenshots oder animierte Darstellungen – bleibt dir überlassen. Ob du deine ganze künstlerische Munition verfeuerst, solltest du dir aber zweimal überlegen. Es könnte nämlich vorkommen, dass du nicht nur Arbeitsproben mit deiner Bewerbung verschickst, sondern auch zum Vorstellungsgespräch mitbringen kannst. Das sollte dann im Idealfall etwas sein, was der Personaler noch nicht gesehen hat.

Bei deiner Interface Designer Bewerbung musst du deine Arbeiten aber nicht unbedingt in PDF-Dateien pressen, vor allem nicht, wenn sie als Screenshot gedacht sind. Es gibt mittlerweile genug Website, auf denen du dir ein Profil erstellen kannst und so deine Arbeiten veröffentlichst. Anschließend setzt du nur einen entsprechenden Link in deine Bewerbung und voilà, dein zukünftiger Chef erhält alle deine Werke auf einen Blick. Übrigens müssen deine Arbeitsproben nicht immer nur fertige Designs präsentieren, sondern können ruhig einen gesamten Prozess der Entstehung zeigen. So erhält dein Chef vorab eine Vorstellung von deiner Arbeitsweise.     

Interface Designer Bewerbung - Tipps zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch als Interface Designer eingeladen wirst, bist du bereits einen Schritt weiter. Jetzt heißt es: Überzeugen und das Projekt Jobsuche erfolgreich beenden. Deine beruflichen Qualifikationen haben an dieser Stelle anscheinend ausgereicht, jetzt musst du nur noch mit Persönlichkeit punkten. Wie bereits erwähnt, sind kommunikative Fähigkeiten dabei grundlegend, nicht nur um ins Team zu passen, sondern um anschließend auch Kundenwünsche realisieren zu können. Falls du beim Interface Designer Vorstellungsgespräch verkrampft und wortkarg vor deinem Chef sitzt, wird es schwierig mit der Vorstellung, dass du überzeugende Arbeit beim Kunden leisten kannst.

Wenn es mit der Gelassenheit aber funktioniert, ist das ein guter Anfang. Zu einem guten Ende kannst du das Vorstellungsgespräch führen, wenn du die bereits erwähnten Arbeitsproben mitbringst. Du solltest diese aber nicht vor deinem Chef ausbreiten und auf Applaus warten, sondern darfst gerne den Hintergrund ihrer Entstehung erklären. Dabei hast du gleichzeitig die Möglichkeit, ein paar Fachbegriffe fallen zu lassen, um unauffällig deine Kompetenz zu zeigen. Aber nicht übertreiben, denn es geht um das Andeuten deines Wissens und nicht um die Transformation zum Interface Fachlexikon. 

Der Bewerbungsprozess

Auch wenn du dich an genügend ausgeschriebenen Stellenangeboten erfreuen darfst, solltest du nicht vor Initiativbewerbungen zurückschrecken. Wenn es schon immer ein Unternehmen gab, dessen Leistungen du bewundert hast oder das genau zu deiner Arbeitsweise passt, dann sammle deine aussagekräftigsten Unterlagen zusammen und bewirb dich dort. Eine Initiativbewerbung als Interface Designer zu verschicken ist durchaus üblich. 

Wie schnell du auf eine Rückmeldung hoffen darfst, hängt davon ab, ob du dich bei größeren oder kleineren Firmen beworben hast. Ein Start-Up Unternehmen wird dich wahrscheinlich schneller kontaktieren als ein internationaler Konzern. Auch die Teilnahme an einem Assessment Center ist eher bei großen Unternehmen üblich. Was dich allerdings häufig erwartet ist ein Probetag, der interessante Aufgaben für dich bereithält. Beispielsweise kannst du eine Vorlage bekommen, die auf Verbesserungsvorschläge von dir wartet. Ausschlaggebend ist dann deine Reaktion. Beginnst du sofort an dem Design zu tüfteln oder fragst du erst, welche Nutzungsbedingungen damit verbunden sind? Während du das Beste aus der Vorlage holst, nimmt dein Chef deine Vorgehensweise unter die Lupe und bewertet daran, ob du dich für die Stelle eignest. Dieser kleine Test kann dich manchmal schon im Vorstellungsgespräch als Interface Designer erwarten.

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Können Sie sich vorstellen, neben gestalterischen Fähigkeiten auch ein Team aufzubauen?
  • Was macht für Sie Usability und User Experience aus?
  • Auf welche Weise haben Sie Benutzerfeedback bei Ihren Projekten eingeholt?

Dresscode

Auch wenn du es als Interface Designer gerne locker und kreativ hältst, gilt das nicht für deinen Dresscode im Vorstellungsgespräch. Du musst zwar nicht geschniegelt und gestriegelt aufkreuzen, aber ein Hemd oder eine Bluse kombiniert mit einer ordentlichen Jeans würde zumindest nicht schaden. Was deine Berufskleidung im Allgemeinen angeht, bleibt es dir eigentlich frei gestellt, was du morgens aus dem Schrank fischst. Eigentlich. Denn falls ein Meeting mit einem bekannten Hersteller angekündigt worden ist, tauschst du das Sweatshirt doch lieber gegen ein Jackett. Das gleiche gilt natürliche auch für eine höhere Position, beispielsweise mit Führungsverantwortung.

Beruf als
Interface Designer/in