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Beruf als Informationstechniker - Arbeiten in der Informatik

 „Ich glaube, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer geben wird“, prognostizierte 1943 IBM-Chef Thomas Watson. Tja, heute kann man kaum glauben, wie rasant die Entwicklungen im IT-Sektor sind. Prognosen lassen sich hier höchstens über zwei oder drei Jahre abgeben, und selbst dann wird es schon spekulativ. Und für all diese Entwicklungen, Innovationen und komplexen Neuerungen brauchen wir Fachkräfte auf dem Markt. Jene, die sich nicht nur mit ihrem Handwerk auskennen, sondern auch bei Problemen über den Tellerrand schauen können. In dem Beruf als Informationstechniker bist du genau dieser Experte. Du übernimmst in Betrieben der Informations- und Elektrotechnik nicht nur Fach-, sondern auch Führungsaufgaben und stehst den Kunden jederzeit mit deinem Wissen zur Seite.


Spezialisierungen
Informationstechniker/in

Arbeitsalltag und Aufgaben als Informationstechniker

Jobs als Informationstechniker Informationstechniker/in werden

„Bug“ ist dein Stichwort. Denn in dem Beruf als Informationstechniker bist du in erster Linie für fachliche Angelegenheiten im Unternehmen zuständig. Ob als Angestellter in einem großen Betrieb für Informationstechnikerhandwerk, bei Herstellern von Telekommunikationstechnik oder auch in Studios von Hörfunk- und Fernsehanstalten – als Informationstechniker verkaufst du Kunden Geräte aus der Unterhaltungselektronik oder auch Bürogeräte. Du bist für die Beratung der Kunden bei der Installation sowie beim Kauf der Hardware zuständig und versuchst, gemeinsam mit ihnen eine individuelle IT-Lösung zu finden. Dabei stehen die Installation, Einrichtung und Instandsetzung nur im Hintergrund deiner Aufgaben in dem Beruf als Informationstechniker.

Doch was unterscheidet dich von einem klassischen Informationselektroniker? Ganz einfach: Du übernimmst Führungsaufgaben. Das heißt, dass du in deinem Verantwortungsbereich alle Arbeitsabläufe koordinierst und die Fachkräfte nicht nur anleitest, sondern auch ausbildest. Du musst sicherstellen, dass alle Aufträge termin- und fachgerecht ausgeführt werden und betriebliche Qualitätsvorschriften eingehalten werden. Schwierige Aufgaben, die eine langjährige Erfahrung voraussetzen, übernimmst du zudem in der Regel selbst. Dazu zählen beispielsweise Planungs-, Installations- und Reparaturarbeiten.

Das ist aber noch nicht alles. Denn auch kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten fallen in deinen Arbeitsbereich. In dem Beruf als Informationstechniker entscheidest du über die Auswahl der Betriebsmittel und Investitionen, analysierst Kostenfaktoren und minimierst variable Kosten. Mit Kunden zu verhandeln, Angebote zu kalkulieren und natürlich den gesamten betriebsbezogenen Schriftverkehr zu regeln, ist daher unabdingbar in dem Beruf als Informationstechniker. Im Grunde trägst du eine sehr große Verantwortung und bist für jeden Schritt in deinem Bereich der erste Ansprechpartner.

Voraussetzungen für den Beruf Informationstechniker

Grundvoraussetzung, um den Beruf als Informationstechniker ausüben zu können, ist idealerweise ein Studium der Informationstechnik oder Elektrotechnik. Neben deinem Fachwissen solltest du aber je nach Unternehmen auch branchenspezifische Kenntnisse mitbringen. Fachzeitschriften können daher immer sehr wertvoll sein, um sich über den aktuellen Markt zu informieren.

Um fachlich dem Beruf als Informationstechniker gerecht zu werden, sollten dir die gängigen Elektroinstallationsnormen bekannt sein. Um Unfälle zu vermeiden, ist es außerdem wichtig, dass du dich mit Sicherheitsbestimmungen auskennst.

Viel wichtiger für eine Führungsposition ist allerdings die Praxiserfahrung. Wer den Beruf als Informationstechniker nach seinem Studium ausüben möchte, der sollte bereits während des Studiums Praktika absolviert oder eine werkstudentische Tätigkeit ausgeübt haben. Leichter fällt der Berufseinstieg beispielsweise durch ein Traineeprogramm. Viele Unternehmen investieren gerne in Nachwuchskräfte und übernehmen ihre Trainees am Ende der Vertragslaufzeit.

Da du in dem Beruf als Informationstechniker kleine Betriebe der Informationstechnik leitest oder Führungsaufgaben in größeren Handwerksbetrieben der Industrie übernimmst, sollten dir zudem ein paar wichtige Softskills nicht fehlen. Dazu zählen vor allem Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen. Ganz wichtig sind aber Sozialkompetenz und Führungsqualitäten, denn du musst Mitarbeiter anführen und täglich motivieren.

Spezialisierungsmöglichkeiten

Als Informationstechniker kannst du in Unternehmen verschiedener Branchen arbeiten. Dazu zählen neben der Informations- und Telekommunikationstechnik beispielsweise auch die Automatisierungstechnik oder Rundfunk und Fernsehen. Für die kommenden Jahre dürften sich noch viele neue Technologien ankündigen, die alle ganz unterschiedliche Kenntnisse erfordern. So hast du bereits im Studium die Möglichkeit, dich auf eine Fachrichtung zu spezialisieren. Ob elektrische Energietechnik, Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik oder sogar Mikro- und Nanoelektronik, Optoelektronik oder die einfach Elektrotechnik – dir stehen für den Beruf als Informationstechniker alle Türen offen.

Zusätzlich kannst du dich je nach Unternehmensbereich auch durch Fortbildungen weiter spezialisieren. In dem Beruf als Informationstechniker arbeitest du überwiegend in den betrieblichen Funktionen Produktion und Fertigung, Qualitätsmanagement, Vertrieb und Unternehmensführung. Um beispielsweise auch in Unternehmen anderer Branchen tätig zu werden, kannst du dich auf einen dieser Fachbereiche spezialisieren. Auch der Bereich Consulting kann für angehende Informationstechniker interessant sein.

Zusätzlich solltest du mit Anpassungsweiterbildungen dein berufliches Wissen immer aktuell halten und an neue Entwicklungen anpassen.

Spezialisierungen
Informationstechniker/in
Fachjargon
South Bridge

Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Hardwarekomponente einer PC-Hauptplatine. Sie ist besser bekannt unter Mainboard oder Motherboard. Über die Southbridge erfolgen der Datentransfer und die Datensteuerung.

Application Service Providing

Der Application Service Provider, kurz ASP, ist ein sogenannter Anwendungsdienstleister oder ein Dienstleistungsunternehmen, welches eine Anwendung zum Informationsaustausch zum Beispiel über das Internet oder ein privates Netz anbietet. Das heißt, dass alle Anwendungen auf Servern dieser Anbieter laufen und die Softwarefunktionen übers Netz bezogen werden können.

Business Intelligence

Business Intelligence wird quasi der IT-gestützte Zugriff auf Informationen sowie die Analyse und Aufbereitung dieser Informationen genannt. Ziel dieses Prozesses ist es, aus diesen Informationen neues Wissen für das Unternehmen zu generieren, beispielsweise um Managemententscheidungen zu unterstützen.

Wusstest du schon, dass...
  • Informationstechnik eigentlich „elektronische Informations- und Datenverarbeitung“ heißt? EID vereint die anfangs getrennten Technologien der Kommunikationsmedien mit der Datenverarbeitung.
  • in der Informationstechnik zwischen vier Teilen unterschieden wird? Business-IT, Industrielle IT, Kommunikations-IT und Unterhaltungs-IT.
  • die Entwicklung des Mobilfunks bereits 1926 begann? Vorreiter war ein Telefondienst in Zügen zwischen Hamburg und Berlin.
Was man kennen und können sollte
EDV-Kenntnisse
  • MS Office
  • SAP (MM, LES, FI, CO, SD)
  • Programmierkenntnisse
  • Analysetools für Daten wie PSPP
Sprachen
  • Englisch
  • Weitere Sprachen von Vorteil
Softskills
  • Analytisches Denkvermögen
  • Organisationstalent
  • Kommunikationsstark
  • Zahlenaffinität
Verwandte Berufsfelder: Elektrotechnik
Informationstechniker als Beruf - Infos zur Arbeit in der Informatik

Beruf als
Informationstechniker/in

Bevorzugte Studiengänge
Work-Life-Balance: 40-45 Stunden, Normal
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 3000-3200 €
Männer/Frauen-Relation 8/2
Bewerber pro Stelle: 17 Bewerber
Spitzenverdiener 7500 €