Arbeiten in einer Non-Profit-Organisation

Batman, Superman und Spiderman – sie alle retten mit Hilfe Ihrer Superkräfte die Welt. Auch du willst die Welt durch deine Arbeit zu einem schöneren Ort machen, hast aber keine Superkräfte, die dir dabei helfen können? Dann ist die Arbeit bei einer Non-Profit-Organisation genau das richtige für dich. Es gibt dabei zwei große Bereiche für die Arbeit in Non-Profit-Organisations: Den sozialen Bereich und den kulturellen Bereich. Im sozialen Bereich geht es vor allem um Katastrophenhilfe und -schutz, um Entwicklungszusammenarbeit und den Schutz der Menschenrechte. Wichtige Themen, die oft mit politischen Ziele und Aufgaben übereinstimmen. Ein gewisses Interesse für die politische Weltlage solltest du also auf jeden Fall für die Arbeit in einer Non-Profit-Organisation haben. Im kulturellen Bereich beschäftigen sich Non-Profit-Organisations vor allem mit den Themen Kunstförderung und Denkmalschutz.

Die Bereiche, in denen die meisten Non-Profit-Organisationen arbeiten

#1 Menschenrechte
#2 Katastrophenhilfe
#3 Entwicklungshilfe
#4 Umweltschutz
#5 Krisenintervention
Wusstest du schon, dass…
  • der Dachverband „Mensa International“ die weltweit größte und älteste ihrer Art ist?
  • man bei den meisten Non-Profit-Organisations in Deutschland ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr machen kann?
  • in Deutschland über 78.000 Kinder und Jugendliche in einem SOS-Kinderdorf leben?

Insider Tipps

Sei mit dem Herzen dabei.

Natürlich arbeiten in Non-Profit-Organisations nicht nur Hippies, die gegen herrschende Ungerechtigkeiten wettern und an das Gute im Menschen glauben. Wichtig ist trotzdem, dass du die Arbeite der Organisation und ihre Ziele wirklich unterstützt. Wenn dich beispielsweise nicht interessiert, ob der Regenwald schrumpft oder nicht, dann wird es schwierig sein, in der Non-Profit-Organisation, die ihn schützen will Fuß zu fassen. Grundsätzlich heißt es also: Bei der Arbeit in einer Non-Profit-Organisation kommt es auf darauf an, dass du gut findest, was du tust.

Teamplayer kommen weiter.

Ideen und Konzepte zur Verbesserung eines bestimmten Zustands, das sind die Ziele von Non-Profit-Organisations. Neue Ideen lassen sich aber nur im Team entwickeln – als Einzelgänger wirst du bei der Arbeit in einer Non-Profit-Organisation nicht gut zurechtkommen. In einer Non-Profit-Organisation arbeiten bedeutet nicht, ausschließlich auf seine Karriere bedacht zu sein. Du solltest also auf keinen Fall zeigen, dass deine Arbeit dort nur eine Station in deinem Lebenslauf darstellen soll und du eigentlich ein anderes Ziel hast.

Netzwerker erwünscht.

War es schon immer ein Leichtes für dich, neue Bekanntschaften zu knüpfen und anderen von dir zu erzählen? Dann ist die Arbeit in einer Non-Profit-Organisation wie für dich gemacht. Gerade in diesen Organisationen ist es wichtig, dass du nach dem dem Motto „Tue Gutes und rede darüber!“ arbeitest. Schließlich soll die Welt ja wissen, was deine Organisation leistet und erreicht.

Arbeiten in einer Non-Profit-Organisation

Auch als Weltverbesserer muss man von irgendetwas leben und du fragst dich wahrscheinlich, woher eine Non-Profit-Organisation ihr Geld bekommt. Die Antwort ist eigentlich naheliegend: Non-Profit-Organisations finanzieren sich und ihre Leistungen über Mitgliederbeiträge, Spenden, Zuschüsse und Gebühren. Was klingt wie ein kleiner wohltätiger Verein ist in Wirklichkeit natürlich eine riesige Maschinerie – alle Non-Profit-Organisations zusammen haben einen weltweiten Umsatz von rund zwei Billionen Euro. Bei der Arbeit in einer Non-Profit-Organisation von einer gewissen größte musst du dir also keine Gedanken darüber machen, ob am Ende des Monats auch noch genug Geld für dein eigenes Leben übrig ist.

Eine Non-Profit-Organisation ist nichts für dich, wenn…
du schon als Berufseinsteiger ein sehr hohes Gehalt verdienen möchtest.

Teamarbeit für dich eher lästig als angenehm ist.

die Ziele der Organisation nicht deiner persönlichen Einstellung und deinen Vorstellungen von einer besseren Gesellschaft entsprechen.

es dir wichtig ist, dass dein Arbeitgeber Bonuszahlungen, Belohnungen und Leistungsanreize bietet.

Eine Non-Profit-Organisation ist gut für dich geeignet, wenn…
dir eine gute Arbeitsatmosphäre und starker Zusammenhalt wichtig sind.

deine Arbeit etwas Gutes bewirken soll.

du schon immer jemand warst, der sich für die Belange anderer eingesetzt hat.

es dir ein gutes Gefühl gibt, wenn dein Arbeitgeber nicht nur auf finanziellen Gewinn ausgerichtet ist, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Prominente Beispiele für Non-Profit-Organisations

Die berühmtesten Non-Profit-Organisationen in Deutschland sind wohl der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.) oder der SOS Kinderdorf e. V. – diese großen Organisationen kennt was jeder, dadurch haben sie natürlich die Chance, viele Spendengelder einzunehmen. Je bekannter die Arbeit der Non-Profit-Organisation, desto öffentlichkeitswirksamer ist sie. Wenn du möchtest, deine Arbeit in der Öffentlichkeit sichtbar ist, dann solltest du also versuchen, deinen Job in einer Non-Profit-Organisation geschickt zu wählen – wenn es dir eher um die Sache an sich geht, dann ist es sehr zu empfehlen, die Organisation nach deinen persönlichen Interessen auszusuchen. Nebenbei gesagt: Natürlich hat ein Bewerber, der sich schon länger ehrenamtlich für den Kinderschutz engagiert eine größere Chance auf einen Job in einer Non-Profit-Organisation, die sich um den Kinderschutz bemüht als jemand, der in seinem Lebenslauf keine ehrenamtlichen Aktivitäten aufweisen kann.