Interviews aus dem Unternehmen
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Interview mit Christian Mikorey

Interview mit Christian Mikorey von Xenium
Christian Mikorey
29 Jahre
Junior-Berater

Wie bist du zu zum Unternehmen gekommen? Warum hast du dich gerade hier beworben?

Ich wollte auf jeden Fall in die Beratung. Ich finde es spannend, mich immer wieder mit neuen Aufgaben und Kunden auseinanderzusetzen. Der Einsatz in unterschiedlichen Projekten lässt nie Langeweile aufkommen und man erweitert automatisch seinen eigenen Horizont. Auf der Suche nach Beratungsunternehmen habe ich Xenium auf dem Karriereforum der TU München (IKOM) entdeckt. Als IT-affiner Wirtschatfsingenieur hat mich der Slogan "Wir führen kritische IT-Projekte zum Erfolg" direkt angesprochen. Die Verbindung von IT- und Business-Beratung mit Projektmanagement ist nicht so häufig zu finden. Zudem hat von Anfang an die Chemie gestimmt. Der lockere und offene Umgang der Xenium-Kollegen untereinander war schon am Messestand zu spüren. Ich hatte den Eindruck, dass sehr darauf geachtet wird, dass die Persönlichkeit der Bewerber genauso gut zu Xenium passt, wie die fachliche Qualifikation. Meine Recherche nach Xenium auf Kununu.de hat mir diesen Eindruck bestätigt und jetzt - nach meinem ersten Jahr - kann ich zu Xenium sagen: "klein, aber fein".

Karista.de: Welche Rolle spielte die Unternehmensgröße für dich bei der Jobsuche?
Christian Mikorey: Ich hatte immer das Gefühl, dass ein kleineres Unternehmen besser zu mir passt. Mir ist ein gutes Arbeitsklima sehr wichtig und ich schätze eine familiäre Athmosphäre. Trotzdem habe ich mich bei Unternehmen unterschiedlicher Größe beworben. Letztlich haben meine Vorstellungsgespräche mein Gefühl aber bestätigt. Bei den großen Unternehmen hat alles einen etwas distanzierten und anonymen Charakter. Bei Xenium war das völlig anders. Schon beim Bewerberbungsgespräch ist der freundliche Umgang der Kollegen deutlich geworden. Zudem finde ich es super, dass man die Möglichkeit hat, jederzeit Verbesserungsvorschläge einzubringen. So wurde beispielsweise mein Vorschlag umgesetzt, dass Mitarbeiter ihre Zugtickets mit der Handy-App der Deutschen Bahn selbst buchen können und die Zahlung automatisch per Firmenkreditkarte erfolgt. Ganz allgemein ist die Flexibilität in einer kleinen Firma in puncto Arbeitszeit und -weise und jeglicher Art von bürokratischen Vorgängen viel größer. Braucht man beispielsweise einen neuen PC-Bildschirm muss kein Formular ausgefüllt und von irgendwem genehmigt werden. Man fragt  einfach bei der "Hardware-Beauftragten" nach. Drei Tage später steht das Gerät dann auf dem Schreibtisch.
Nachdem wir uns auch fachlich nicht vor "großen" Beratungen verstecken müssen und oft mit diesen zusammen Projekte haben, bin ich mit meiner Entscheidung für ein kleines Unternehmen mehr als zufrieden.

Karista.de: Wie hast du die Umstellung von der Uni ins Berufsleben empfunden?
Christian Mikorey:

Die Umstellung ist mir nicht schwergefallen. Ich habe während des Studiums bereits einige Praktika gemacht und wusste daher ungefähr was mich erwartet. Im Unterschied zum Studium, wo ich auch mal spontan eine Vorlesung ausgelassen habe, kann ich meinen Tagesablauf jetzt natürlich nicht mehr völlig eigenständig gestalten. Bei Xenium hat man dafür die Möglichkeit auch mal früher nach Hause zu gehen oder in Home-Office zu arbeiten, wenn der Handwerker kommt.
Eigentlich erforderte nur die Organisation der Dienstreisen anfangs etwas Eingewöhnungszeit: Koffer packen, Tickets buchen, Hotelzimmer reservieren usw. Man wird aber sehr schnell zum Organisationstalent: Bahn-Tickets buche ich auf dem Weg zur U-Bahn per App, um die Hotelreservierungen kümmern sich die Kolleginnen aus dem Back-Office, Koffer packen geht mittlerweile in weniger als 15 Minuten... Noch schneller habe ich mich nur an den Inhalt meines Geldbeutel gewöhnt, der seinen Namen jetzt auch endlich verdient.

Karista.de: Hast/Hattest du einen konkreten Ansprechpartner bzw. Betreuer im Unternehmen? Wie ist das Verhältnis unter Kollegen?
Christian Mikorey:

Ja, als Trainee hatte ich eine Mentorin an meiner Seite. Wir haben uns direkt am ersten Arbeitstag kennengelernt und reden seitdem in regelmäßigen Terminen ganz ungezwungen über alles, was mich bewegt. Zusätzlich gibt es auch noch meinen Projektleiter und meine Führungskraft, die sich um mich kümmern. Ich habe also die Wahl zwischen drei Ansprechpartnern.
Grundsätzlich ist das Verhältnis bei Xenium sehr familiär. Jeder kennt und hilft jedem. Berührungsängste gibt es nicht. Die Kollegen treffen sich auch immer wieder zu Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel "Scrum Cooking" oder einem Weihnachtsmarkt-Bummel. An dem guten Klima haben mit Sicherheit auch die sogenannten X-Events einen großen Anteil: Zweimal im Jahr verbringen alle Kollegen mitsamt ihrer Familien ein gemeinsames Wochenende mit Rahmenprogramm (Biathlon, Floßbauen, Seifenkistenrennen) in einem schönen Hotel. Daher kennt man auch als "Neuer" sehr schnell die ganze Xenium-Familie.

Karista.de: Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus? Welche Aufgaben nimmst du im Unternehmen wahr?
Christian Mikorey: Den typischen Arbeitsalltag gibt es bei Xenium nicht... gerade das ist das Spannende!
In meinem ersten Projekt bei einem Logistikunternehmen hatte ich ganz andere Aufgaben, als in meinem aktuellen Projekt bei einem Automobilhersteller. Im Moment beschäftige ich mich mit der Software, welche die Händler in den Autohäusern u.a. zur Kundendatenerfassung, Fahrzeugkonfiguration und Auftragserstellung benutzen. Das bedeutet konkret: Änderungswünsche zur Software aus den Landesmärkten analysieren und Konzepte zu deren Umsetzung entwerfen. Diese präsentiere ich dann dem Fachbereich und der IT-Abteilung. Anschließend arbeite ich die Konzepte im Detail aus, um sie an die Programmierer weiterzugeben.
Normalerweise bin ich dazu drei Tage die Woche für Meetings und Workshops beim Kunden vor Ort. Abends genieße ich dann die Vorzüge des Hotelaufenthalts im hoteleigenen Fitness-Studio, gehe mit den Kollegen Abendessen oder trainiere beim ortsansässigen Fußballverein mit. Donnerstag und Freitag arbeite ich im Münchner Büro von Xenium für den Kunden. Hier bietet sich auch die Gelegenheit mit den Kollegen aus anderen Projekten den neuesten "Klatsch & Tratsch" zu besprechen.
Karista.de: Bietet dir das Unternehmen besondere Weiterbildungsmöglichkeiten? Hast du die Chance, dich beruflich noch weiterzuentwickeln?
Christian Mikorey: Das Traineeprogramm bei Xenium enthält einige Schulungen, die jeder Mitarbeiter mitgemacht haben sollte. Darüber hinaus konnte ich die Inhalte meines Traineeprogramms aber selbst beeinflussen: ich habe sinnvolle Schulungen für mich vorgeschlagen und gemeinsam mit meiner Projektverantwortlichen und meiner Führungskraft über meine Teilnahme diskutiert. Da ein gut begründeter Vorschlag in der Regel nicht abgelehnt wird, konnte ich mich gezielt in Bereichen weiterbilden, wo ich noch Nachholbedarf hatte.
Wie man sieht, wird von Anfang an viel Eigenverantwortung gefordert und gefördert. Das hilft dann auch beim "Training-on-Job". In der täglichen Arbeit bei und mit dem Kunden gewinne ich das Wissen, das man als Berater braucht. Ohne Erfahrung und das entsprechende Fachwissen kann man niemanden beraten. Mit einer ordentlichen Portion Eigeninitiative und der Hilfe der erfahrenen Kollegen aus dem Xenium-Team kann man sich aber schnell entwickeln.
Karista.de: Was sollte man mitbringen, um im Unternehmen als Berufseinsteiger erfolgreich zu sein?
Christian Mikorey:

Spaß am Umgang mit Menschen, Grundverständnis für Informationstechnologie und Eigeninitiative. Berater bei Xenium zu sein, bedeutet vor allem viel Kommunikation: Die Probleme der Kunden verstehen, Lösungen entwickeln und diese dem Kunden gegenüber zu vertreten. Das erfordert eine gewisse Extrovertiertheit. Man muss nicht unbedingt Experte auf einem Fachgebiet sein, sondern auf die Kunden zugehen können und sich gerne in neuartige Problemstellungen einarbeiten. Ich bin jemand der gerne von sich aus Dinge verbessert und optimiert und mache das jetzt eben beruflich. Meine Leidenschaft und Eigeninitiative haben letztlich dazu geführt, dass ich schon nach einem Jahr vom Trainee zum Junior-Berater befördert wurde.

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