Umwelttechnik Gehalt – Einstiegsgehalt und Verdienst als Umwelttechniker

Erneuerbare Energien, Klima-, Luft-, Wasser- und Bodenschutz sowie Energieersparnis stehen heutzutage in der Politik und bei zahlreichen Unternehmern ganz oben auf der Prioritätenliste. Es gibt so viele Jobs in diesem Gebiet, dass das Gehalt für Umwelttechniker sehr weit auseinandergehen kann, je nachdem, welchen Beruf genau sie in welchem Unternehmen und in welcher Gegend ausüben.

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Spitzengehalt

Einstiegsgehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Umwelttechniker

Einen groben Überblick erhältst du, wenn du dir die Durchschnittsgehälter von Umweltingenieuren anschaust: Zu Beginn verdienen sie im Schnitt 2750 Euro, und im Laufe der Jahre steigt das Gehalt auf 3300 bis 4000 Euro an. Allerdings sind dies abstrakte Werte, da es zwischen den einzelnen Berufen deutliche Unterschiede gibt. Dein Einstiegsgehalt in der Umwelttechnik als Anlagenmechaniker, Abwassertechniker, Mikrotechnologe oder Elektroniker kann durchaus bei etwa 2000 Euro brutto liegen, während du als Mechatroniker anfänglich schon etwa 2200 bis 2600 Euro verdienen kannst. Als Werkstoffprüfer steigst du meist bei etwa 2100 Euro brutto im Monat ein. Als Vertriebsingenieur kannst du in der Umwelttechnik ein Einstiegsgehalt von etwa 2600 Euro annehmen, als Prozess- und Verfahrensentwickler sogar von 2750 Euro. Noch angenehmer kann der erste Verdienst als Umwelttechniker sein, wenn du als Umweltmanager tätig bist (2700 Euro), als Umweltberater (2875 Euro) oder als Controller (3400 Euro). Alle diese Zahlen sind allerdings Durchschnittswerte. In der Realität wird dein Gehalt als Umwelttechniker von vielen Faktoren abhängen, etwa, in welchem Teil Deutschlands du arbeitest, wie groß dein Arbeitgeber ist und wie gut du vernetzt bist.

Was kann ich später verdienen?

Hast du bereits einige Jahre Berufserfahrung gesammelt, kann dein Verdienst in der Umwelttechnik in den Berufen des Anlagenmechanikers und des Abwassertechnikers auf etwa 3300 Euro steigen. Elektroniker erhalten je nach Branche bis zu 3600 Euro, Mikrotechnologen bis zu 4000 Euro und Ingenieure der Werkstofftechnik bis zu 4800 Euro. Hier hängt das Gehalt aber sehr stark vom Arbeitgeber ab. Mechatroniker werden je nach Branche höchst unterschiedlich bezahlt: Ist auf dem Bau ein Gehalt von etwa 3000 Euro normal, sind es im Fahrzeugbau schon 4000 Euro. Hast du dich in der Prozess- und Verfahrensentwicklung bewährt, kannst du nach einigen Jahren als Umwelttechniker ein Gehalt von 4700 Euro erwarten und als Projektleiter später sogar bis zu 7500 Euro. Ähnlich gut sieht es für Umweltberater und Umweltmanager aus: Mit einigen Jahren Berufserfahrung steigt hier dein Verdienst als Umwelttechniker auf 4000 und als Geschäftsfeldleiter sogar auf über 6000 Euro an. Auch Vertriebsingenieure können sich in späteren Berufsjahren über 3000 bis 4000 Euro freuen, in Führungspositionen gar über 7000 Euro. Zieht es dich in die Lehre, sind deine Verdienste an der Universität erst vergleichbar gut, wenn du eine Professur ergattert hast. An Forschungsinstituten ist meist bei etwa 3000 Euro die Obergrenze des Verdienstes erreicht.

Tipps für die Gehaltsverhandlung

Besonders viel Wert legen deine zukünftigen Arbeitgeber auf praktische Erfahrung. Wirf also bei den Gesprächen über dein Gehalt als Umwelttechniker alle Praktika und Nebenjobs in die Schale, die du je absolviert hast. Auch mit Fremdsprachen kannst du punkten, da Deutschland in diesem Bereich eine Vorreiterrolle hat.

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