Politikwissenschaften Gehalt – Einstiegsgehalt und Verdienst als Politikwissenschaftler

Die Politikwissenschaften gehören zu jenen Studiengängen, die die Studenten nicht auf einen ganz bestimmten Beruf vorbereiten. Vielmehr hängt der spätere Beruf von Spezialisierungen oder Entscheidungen im Studium ab. Manche studieren mit dem Ziel der späteren Wissensvermittlung, andere mit dem Vorsatz, selbst politisch tätig zu werden. So verschieden die Jobs sind, so unterschiedlich ist auch nach dem Abschluss in Politikwissenschaften das Gehalt.

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Spitzengehalt

Einstiegsgehalt

Das Einstiegsgehalt als Politikwissenschaftler

Hast du auf Lehramt studiert, kannst du in Politikwissenschaften mit einem Einstiegsgehalt von etwa 3000 Euro rechnen, je nach Schulform und Bundesland etwas mehr oder etwas weniger. Allerdings musst du vorher dein Referendariat absolvieren, und hier liegt die Vergütung noch bei mageren 1000-1200 Euro brutto im Monat. Ganz ähnlich ist es, wenn du gern die journalistische Laufbahn einschlagen würdest: Hier musst du in den meisten Fällen ein Volontariat absolvieren, das häufig mit etwa 1100 Euro vergütet wird, ehe du in der Festanstellung nach dem Abschluss in Politikwissenschaften ein Einstiegsgehalt von ungefähr 2000-3300 Euro bekommst, je nach Größe des Mediums, für das du tätig wirst. Im politischen Bereich kannst du als politisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Referent, wie der Beruf oft auch genannt wird, einen Verdienst in Politikwissenschaften von etwa 3000 Euro für den Anfang einrechnen. Als politischer Berater erhältst du etwa dieselbe Summe. Hast du es geschafft, als Diplomat angenommen zu werden, liegt deine grundsätzliche Vergütung bei 3416 Euro. Wie viel mehr es werden kann, hängt davon ab, wo du eingesetzt wirst. Strebst du den Posten eines Abgeordneten an, musst du zu Beginn in der Kommunalpolitik kleine Brötchen backen: Politiker enthalten Aufwendungsentschädigungen, die später sehr angenehm ausfallen können, zu Beginn aber oft zwischen 0 und 400 Euro liegen.

Was kann ich später verdienen?

Du kannst als Lehrer für Politikwissenschaften ein Gehalt von gut 4000 Euro einrechnen. Bringst du es bis zum Direkter, kannst du auch mehr als 6000 Euro monatlich brutto mit nach Hause nehmen. Fest angestellte Journalisten freuen sich nach einigen Jahren der Arbeitserfahrung über 2800-4400 Euro, Chefredakteure großer Medien auch über mehr als 6000 Euro. Mit mehreren Jahren Arbeitserfahrung bekommen politisch-wissenschaftliche Mitarbeiter für Politikwissenschaften einen Verdienst von 5000-6000 Euro. Als Berater können deine Bezüge auf 5000 Euro und, wenn du gut bist und in der Oberliga der Politik mitspielst, auch auf 10.000 Euro steigen. Schaffst du es als Abgeordneter in den Bundestag, liegt deine Aufwandsentschädigung bei knapp 10.000 Euro. Als Diplomat erhältst du je nach Einsatzort verschiedene Zuschläge: Ist das Klima feindlich und sind die Sicherheitsbedingungen nicht gut, kannst du im Höchstfall bis zu 14.000 Euro brutto im Monat verdienen.

Tipps für die Gehaltsverhandlung

Wie in so vielen anderen Branchen auch kannst du mit einem Abschluss in Politikwissenschaften dein Gehalt in die Höhe treiben, wenn du möglichst umfassende Erfahrungen gesammelt hast. Tief greifendes Interesse an politischen Zusammenhängen und Beweise, dass du dich mit ihnen auseinandergesetzt hast, sind Pluspunkte für dich. Auch Sprachsicherheit, Fremdsprachenkenntnisse und starke Belastbarkeit sind wichtige Aspekte, die du bei den Verhandlungen in die Waagschale werfen kannst.

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