Lehramt Gehalt – Einstiegsgehalt und Verdienst als Lehrer

Der Beruf des Lehrers hat den Ruf, gut bezahlt zu sein und viel Urlaub mit sich zu bringen. Tatsächlich bekommst du nach dem Studium im Lehramt ein Gehalt, von dem die meisten Absolventen erst einmal nur träumen können. Doch es gibt große Unterschiede, je nachdem, in welchem Bundesland du lebst, an welcher Schulform du unterrichtest und ob du angestellt oder verbeamtet bist.

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Einstiegsgehalt

Das Einstiegsgehalt als Lehrer

Ehe das angenehme Lehrer-Gehalt dein Konto erreicht, musst du dich im Referendariat erst beweisen. Und in dieser Zeit lässt du den Gürtel noch so eng geschnallt wie im Studium: Als Referendariat bekommst du ein Einstiegsgehalt im Lehramt von etwa 1000-1200 Euro. Es schwankt leicht nach Bundesland und Schulform. Ist diese Sauregurkenzeit jedoch vorbei, kannst du dich auf ein angenehm gefülltes Konto freuen: An den Grund-, Haupt- und Realschulen steigst du mit rund 3000 Euro brutto im Monat ein, ebenso wie an Sonderschulen. An Gymnasien und Gesamtschulen kannst du auch mit rund 3450 Euro monatlich rechnen. Allerdings gibt es beim Einstiegsgehalt im Lehramt regional gesehen deutliche Unterschiede: Bekommst du in Berlin zu Beginn 3000 Euro an der Hauptschule, sind es in Baden-Württemberg 3350 Euro. Deutlicher noch klafft im Lehramt der Verdienst für Angestellte und Verbeamtete auseinander: Gar nicht mal in den Bruttobeträgen, sondern in dem, was netto auf dem Konto landet: Angestellte Lehrer haben deutlich mehr Sozialabgaben zu zahlen als ihre verbeamteten Kollegen. Das führt zu einem realen Unterschied von mehreren Hundert Euro monatlich. Natürlich kannst du auch auf die Schule als Arbeitgeber verzichten und an der Universität bleiben; zu Beginn wird ein Verdienst hier allerdings sehr mager ausfallen.

Was kann ich später verdienen?

Für verbeamtete Lehrer steigt das Gehalt alle paar Jahre von selbst an. In der Besoldungsklasse A 12 erreichst du zum Beispiel im Lehramt einen Verdienst von 4700 Euro, in der Klasse A 13 4850 Euro. Wirst du Oberstudienrat, bekommst du die Stelle mit A 14 vergütet, also rund 3650 bis 5900 Euro brutto im Monat. Für Schulleiter an Gymnasien oder Gesamtschulen ist eine A 16-Bezahlung vorgesehen, die bei etwa 5500 Euro beginnt und bei 7000 Euro endet. Auch hier aber sind die regionalen Unterschiede und die zwischen Angestellten und Beamten groß. Du solltest sie immer im Auge behalten, wenn du einen Vertrag unterschreibst – nicht, dass du dich über dein Gehalt im Lehramt ärgern musst. An der Uni geht es rasant bergauf, wenn du eine Junior-Professur erlangst: 4000 Euro Gehalt bekommst du damit. Mit einer W2-Professur steigt die Summe auf bis zu 5600 Euro und mit einer W3-Professur auf bis zu 6400 Euro.

Tipps für die Gehaltsverhandlung

Da im Lehramt der Verdienst festgelegt ist, hast du zum Verhandeln keinen Spielraum. Allerdings kann die Frage aufkommen, ob du als Beamter oder als Angestellter arbeiten sollst. Gute Zeugnisse und körperliche Fitness sprechen hier für dich. Lass dich aber nicht entmutigen, wenn es mit der Verbeamtung nichts wird: Bewirb dich einfach an Schulen in anderen Gegenden, denn die Einstellung wird überall anders gehandhabt.

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