Jobs in Festanstellung

Die Mehrheit aller Deutschen verdient mit Jobs in Festanstellungen ihr tägliches Brot. Sie schätzen Vorteile wie geregelte Arbeitszeiten und einen zeitlich unbefristeten Vertrag. Und tatsächlich ist eine Festanstellung per Definition ein Normalarbeitsverhältnis, das sich dadurch kennzeichnet, dass es zeitlich unbefristet ist, ein geregeltes Entgelt beinhaltet, mehr als 20 Stunden pro Woche geht und sozialversicherungspflichtig ist (mit Ausnahme von nichtsozialversichungspflichtigen Beamtenverhältnissen). Festangestellte kennen viele Probleme nicht, mit denen Selbstständige oder Freiberufler täglich zu kämpfen haben und müssen sich keine Sorgen um ihre Existenz machen, da monatlich eine ganze Menge Geld in gleichen Abständen auf ihrem Konto landet.

5 Tipps für eine Bewerbung in Festanstellung

#1 Fehlerfreies und gut strukturiertes Anschreiben
#2 Lückenloser Lebenslauf
#3 Arbeitszeugnisse und Referenzen
#4 Aktuelles Foto
#5 Eventuell Arbeitsproben
Wusstest du schon, dass…
  • eine Festanstellung auch als Normalarbeitsverhältnis bezeichnet wird?
  • das Statistische Bundesamt ein Beschäftigungsverhältnis als Normalarbeitsverhältnis beschreibt, wenn es mehr als 20 Stunden pro Woche und unbefristet ausgeübt wird? Zudem muss der Arbeitnehmer direkt in dem Unternehmen arbeiten, mit dem ein Arbeitsvertrag besteht.
  • die heutigen Normalarbeitsverhältnisse sich aus dem fordistischen Wirtschaftsmodell, dem viele Industriestaaten bis in die 1970er Jahre folgten, entwickelt haben?

Insider Tipps

Probezeit

Bei Jobs in Festanstellung gibt es keine gesetzliche Vorschrift, die besagt, dass das Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit beginnen muss. Allgemein ist es aber durchaus üblich, dass im Vertrag zu Arbeitsbeginn eine Probezeitdauer von sechs bis 12 Monaten festgelegt wird. Während dieser Zeit gilt eine Kündigungsfrist von zwei Wochen in den ersten sechs Monaten. In der Probezeit musst du dich im Unternehmen bewehren und mit viel Einsatzbereitschaft zeigen, dass du dich gerne ins Unternehmen einbringst. In der Probezeit kannst du daher ruhig mal ein halbes Stündchen länger bleiben, um unter Beweis zu stellen, dass es dir mit der Festanstellung wirklich ernst ist.

Networking

Es ist immer ratsam, bereits vor deinem Job in Festanstellung fleißig Networking zu betreiben und neue Kontakte zu knüpfen. Am besten steigst du schon als Praktikant, Werkstudent oder Volontär in das Unternehmen ein und lernst bereits die betrieblichen Strukturen und Abläufe kennen. In der Regel winkt danach immer eine Festanstellung, da sich das Unternehmen somit aufwendige Einarbeitungen und Recruitingprozesse ersparen kann. Schließe also Freundschaften mit den anderen Mitarbeitern und mach dich sowohl durch deine persönlichen als auch beruflichen Fähigkeiten unentbehrlich.

Zusammenhalt statt Einzelkämpfer

Bei Jobs in Festanstellung solltest du gut mit deinen Kollegen auskommen, denn schließlich wirst du für eine lange Zeit mit ihnen zusammenarbeiten. Keine Frage also, dass hier Teamfähigkeit ganz klar im Vordergrund steht. Einzelkämpfer, die sich besonders hervortun wollen und mit dem Ellbogen nach vorne preschen, werden irgendwann alleine dastehen und haben es dann besonders schwer.

Jobs in Festanstellung

Viele Hochschulabsolventen ergattern nach ihrem Abschluss nicht sofort eine Festanstellung. Gerade im Medien- und Designbereich wird häufig noch ein Praktikum hinterhergeschoben, wohingegen Absolventen aus dem Bereich Journalismus in der Regel erst nach einem Volontariat einen Job in Festanstellung in Aussicht haben. Aber egal, ob du als ehemaliger Werkstudent, Praktikant oder ganz jungfräulich eine Festanstellung in einem Unternehmen erhalten hast: Nun kann das echte Leben losgehen. Vorbei sind Geldsorgen und Zukunftsängste, denn mit einem Job in Festanstellung weißt du, was dich auf der Arbeit und am Monatsende auf deinem Konto erwartet.

Das Gehalt in diesem Arbeitsverhältnis ist nicht einheitlich festlegbar. Die Bezahlung unterscheidet sich je nach Branche, Berufserfahrung, Alter und Lage des Unternehmens sowie deinen Zuständigkeitsbereich. Berufseinsteiger im Design können beispielsweise nur mit um die 2000 Euro brutto rechnen, wohingegen Wirtschaftswissenschaftler schon das Doppelte erhalten.

Ein Job in Festanstellung ist nichts für dich, wenn…
du gerne dein eigner Chef bist.

du dir den Tag so einplanen willst, wie du es willst.

dir andere nichts vorschreiben sollen.

es dir nichts ausmacht, mal nicht so pünktlich Lohn auf dem Konto zu haben.

Ein Job in Festanstellung ist gut für dich geeignet, wenn…
ein geregelter Tagesablauf wichtig für dich ist.

du Wert auf ein festes Monatseinkommen legst.

es kein Problem für dich ist, einen Vorgesetzten zu haben.

du in Kauf nehmen kannst, nur wenige Tage im Jahr Urlaub zu haben.

Bewerbung auf eine Festanstellung

Wie zu jeder guten Bewerbung gehören auch bei deiner Bewerbung für einen Job in Festanstellung ein fehlerfreies Anschreiben und ein lückenloser Lebenslauf. Sie sind das Erste, was die Kanzlei von dir zu sehen bekommt und müssen daher schon vom ersten Augenblick an überzeugen. Es gilt also, dass du bei deiner Bewerbung ein Anschreiben verfasst, das klarmacht, warum gerade du der Richtige für die ausgeschriebene Stelle bist.

In deiner Bewerbung kannst du beispielsweise über deine bisherigen Praxiserfahrungen berichten, in denen du bereits in den beruflichen Alltag schnuppern und viele praktische Erfahrungen sammeln konntest. In eher konservativen Branchen wie der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaft sind sehr guten Noten zudem hoch angesehen. Auch Auslandserfahrung ist immer ein Pluspunkt und sollte auf jeden Fall erwähnt werden.