Karriere und Weiterbildung als Werkstoffwissenschaftler

Möchtest du eine Karriere als Werkstoffwissenschaftler beginnen, so warten die vielfältigsten Möglichkeiten auf dich. Damit du nicht die Übersicht verlierst, erfährst du nun bei uns alles über deine Karrierechancen als Werkstoffwissenschaftler. Zudem geben wir dir Tipps, welche Weiterbildungsmöglichkeiten auf dich warten. 

Karrierepfad als Werkstoffwissenschaftler/in

Werkstoffwissenschaftler  Karriere und Weiterbildung

Weiterbildungen

Mit deinem Studienabschluss und erster Praxiserfahrung bist du prinzipiell gut auf das Berufsleben vorbereitet, dennoch gibt es viele Möglichkeiten, an Weiterbildungen für Werkstoffwissenschaftler teilzunehmen. Dies können Angebote sein, die deine organisatorischen oder betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten stärken, beispielsweise in den Bereichen Innovationsmanagement, Projektmanagement oder kommunikative Kompetenzen, aber auch deine ingenieurspezifischen Fähigkeiten vertiefen. So werden Qualifizierungsangebote in den Bereichen Qualitätsmethoden, Vakuumtechnik, Anlagensicherheit, Automatisierungstechnik und Prozessautomatisierungstechnik angeboten.

Tätigkeit als Projektingenieur

Möchtest du dein natur-und ingenieurwissenschaftliches Wissen in organisatorischer Form umsetzen, dann bist du im Projektmanagement genau richtig. Durch deine Kenntnisse kannst du Abläufe verbessern, findest Möglichkeiten Kosten zu sparen oder die Qualität zu verbessern. Als Projektingenieur kannst du laufend in höhere Positionen aufsteigen. Beginnst du deine Karriere als Werkstoffwissenschaftler auf Einstiegsebene, wirst du zunächst einem Projektleiter zugeteilt und bekommst einzelne Aufgaben zugewiesen. Mit der Zeit wird sich der Anspruch deutlich erhöhen, bis du zum Junior-Projektmanager oder Projektingenieur aufsteigst und eigene Projekte leitest. Projektingenieure findet man in Unternehmen und Wirtschaftskonzernen.

Tätigkeit in der Forschung und Entwicklung

In der Forschung und Entwicklung arbeitest du in Forschungszentren, Universitäten oder Forschungsabteilungen von Konzernen. Der Schwerpunkt kann sowohl auf den Naturwissenschaften, insbesondere der Chemie liegen, als auch auf dem Ingenieurwesen. Hier kannst du an der Erforschung der Werkstoffe oder der Konstruktion von verarbeitenden Maschinen und Anlagen beteiligt sein. Während in der Industrie ein Bachelorabschluss für den Jobeinstieg in der Regel ausreichend ist, wird in der Forschung auf Masterabschluss und Promotion großen Wert gelegt.

Tätigkeit als Gutachter, Prüf- oder Qualitätsingenieur

Als Qualitätsingenieur bist du dafür verantwortlich, dass Produktionsprozesse optimal funktionieren. Da dies ein laufender Prozess ist, den du in den unterschiedlichsten Branchen ausführen kannst, sind auch hier die Aufgaben breit aufgestellt und reichen von der Erstellung von Protokollen, Auswertung von Kennzahlen bis zur Überprüfung der Maschinen sowie Werkstoffe vor Ort. Auch als Gutachter kannst du als Werkstoffwissenschaftler eingesetzt werden. Du überprüfst hierbei, ob Instandhaltungsmaßnahmen nötig sind oder Mängel an Maschine und Anlagen bestehen. Prüfingenieure findet man dagegen in der Automobilbranche.  Sie sind für die Hauptuntersuchung von Fahrzeugen verantwortlich. Wie du siehst, in deiner Karriere als Werkstoffwissenschaftler hast du viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten. 

Autor: Sabine Zagar

Beruf als
Werkstoffwissenschaftler/in