Webdesigner Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Webdesigner

Wenn du gerne wie Sido die Fuffies durch den Club schmeißen willst, solltest du es dir lieber noch einmal genauer überlegen, ob du wirklich als Webdesigner deinen Unterhalt verdienen willst. Denn dein Geld sitzt dann sicher nicht ganz so locker, wie in diesem bekannten Rapsong. Der Beruf des Webdesigners ist zwar sehr zeitintensiv und du bist in der Regel gut beschäftigt, leider wirst du aber häufig nicht dementsprechend bezahlt. Vermutlich hast du als Design- oder Informatikstudent während deines Studiums etliche Praktika gemacht, daher wirst du von Unterbezahlung ein Liedchen zwitschern können. Agenturen und Unternehmen heuern nämlich gerne Praktiken ein, um ihre Verträge dann immer wieder halbjährlich zu verlängern. Sie brauchen dich als Arbeitskraft, können aber oftmals keine weitere Vollzeitkraft bezahlen.

Natürlich kann ein mittelständisches Unternehmen oder eine 2-Mann-Agentur auch nicht annähernd für die Arbeit bezahlen, die du während deiner Zeit als Praktikant leistest. Nichtsdestotrotz solltest du in einer so hart umkämpften Branche wirklich froh darüber sein, dass du überhaupt einen Praktikumsplatz ergattern konntest, der vergütet wird. Das ist nämlich leider längst nicht in allen Branchen so. 

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Einstiegsgehalt als Webdesigner

Solltest du das Glück haben, dass du von der Praktikantenposition in ein Angestelltenverhältnis wechseln kannst, können wir dir dazu nur gratulieren. Du scheinst deine Zeit als Praktikant erfolgreich genutzt zu haben und hast einen so guten Eindruck hinterlassen, dass man dich nicht mehr hergeben will. Als Berufseinsteiger machst du dann vielleicht nicht sofort Millionen, aber dein Praktikumsgehalt kann dagegen einpacken. In den ersten Jahren deiner beruflichen Laufbahn kannst du mit einem Webdesigner-Verdienst von 2000 bis 2500 Euro brutto rechnen und damit sicher gut leben. 

Du musst bedenken, dass es sich bei diesen Angaben um den durchschnittlichen Verdienst ohne Abzüge handelt. Es steht außer Frage, dass die Bezahlung sehr stark von der Größe der Agentur oder des Unternehmens abhängt. Große Werbeagenturen, die mit Firmen auf allen Kontinenten zusammenarbeiten und Kunden auf der ganzen Welt haben, besitzen natürlich mehr Budget als kleinere Agenturen. Das ist keine Überraschung. Dein Gehalt als Webdesigner in einer Agentur, die 60 Webdesigner angestellt hat, ist deshalb auf jeden Fall um einiges höher als der Monatslohn, den dir ein kleiner Familienbetrieb zahlen kann. 

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Was kann ich später verdienen?

Wenn du dein Portfolio mit vielen neuen Projekten bespicken konntest, die du während deiner beruflichen Laufbahn entworfen hast, steigert sich neben der Dicke deiner Referenzen auch die Dicke deines Kontos. Vor allem für Freelancer oder Selbstständige ist das Portfolio die allerwichtigste Visitenkarte. Auf deiner eigenen Website kannst du deine Projekte und Entwürfe präsentieren und zukünftige Kunden können sie dort auf sich wirken lassen. Vielleicht möchtest du auf deiner Website ja auch mal etwas ganz Ausgefallenes zeigen und Dinge designen und programmieren, die kein Otto-Normalkunde kauft. Somit kannst du deinen Kunden deine ganze Range zeigen und stellst neben deinem IT-technischen Können auch deine große Portion an Kreativität dar.

Deine Website und das dort gezeigte Portfolio sind für Selbstständige und Freelancer überlebenswichtig. Deine Aufträge findest du dann nämlich nicht in Zeitungsinseraten, sondern über Vitamin B und Mundpropaganda.  Daher ist auch klar, warum du sehr kommunikativ, freundlich und offen im Umgang mit fremden Menschen sein solltest. Dein letzter Kunde könnte deine Tür zu einem neuen Kunden sein. Denn nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde und empfiehlt dich weiter, wenn Branchenkollegen oder Freunde eine eigene Website brauchen. Wenn du kaum aktive Werbung für dich und deine Arbeit schalten musst und neue Kunden durch Empfehlungen zu dir kommen, bist du bereits ein erfolgreicher Webdesigner und erhältst somit auch einen guten Webdesignerverdienst von bis zu 3500 Euro brutto im Monat.

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Alexandra Quant

Besonders wenn du als Freelancer für verschiedene Unternehmen oder Agenturen tätig bist, gestalten sich die Gehaltsverhandlungen oft schwierig. Als Berufseinsteiger hat man ja keine wirkliche Vergleichsmöglichkeit und steht daher oft ganz verloren dar, wenn es um Preisgestaltung und aktuelle Markpreise geht. Führst du also mit Kunden ein Gespräch über deine Entlohnung, ist es wichtig, dass ihr schon vor deinem ersten Entwurf schriftlich festlegt, ob dein Auftraggeber dich stundenweise bezahlt oder später einen Gesamtpreis für ein bestimmtes Paket zahlt. Mit der Zeit gewinnst du natürlich immer mehr an Erfahrung und kannst viel besser einschätzen, wie viel Zeit ein Projekt in Anspruch nehmen wird. Zu Beginn wird es daher sicherlich zunächst einmal schwieriger werden, einen Festpreis sowie die Arbeitszeit eines Projekts festzulegen.

Neben einer Menge Berufserfahrung brauchst du viel Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, um am Payday deinen Mann oder deine Frau zu stehen und die Rechnung rauszuschicken. Vielen ist es unangenehm, Geld einzufordern, vor allem, wenn man die Website für einen Bekannten programmiert hat. Aber auch du musst irgendwie über die Runden kommen und daher solltest du zu 100% dahinterstehen und dich nicht im Preis drücken lassen, denn wenn du alles unter dem Titel „Freundschaftsdienst“ laufen lässt, kannst du dir gleich einen Zweitjob suchen. Um es dem Kunden also anschaulicher zu machen, kannst du auch die Entwürfe mit in die Rechnung packen. Somit verdeutlichst du noch einmal visuell, dass die Website wochenlange Arbeit war und nicht nach dem ersten Programmier- und Designversuch vom Himmel fiel. So kannst du als Webdesigner Gehalt je nach Aufwand und Dauer ruhig bis zu 5000 Euro brutto pro Website.

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