Bewerbung als Wasserbauingenieur

„Tipps für meine Bewerbung als Wasserbauingenieur? Wozu? Ihr habt doch gesagt, ich werde direkt von der Uni abgeworben!“ – Haben wir, stimmt. Aber selbst, wenn man dir direkt nach dem Studium den roten Teppich ausrollt, wird man eventuell trotzdem eine ordentliche Bewerbung samt Anschreiben und Lebenslauf von dir sehen wollen. Auch um ein Vorstellungsgespräch wird ein begehrter Absolvent nicht herumkommen. Daher präsentieren wir dir jetzt unsere wasserdichten Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung als Wasserbauingenieur

Anschreiben und Lebenslauf

Deine schriftliche Bewerbung besteht ganz klassisch aus einem Anschreiben samt Lebenslauf und Arbeitszeugnissen. Im Lebenslauf listest du alles übersichtlich auf, was dir für den Job, den du antreten willst, hilfreich ist. An erster Stelle interessiert natürlich dein Studium samt der Wahl deiner Schwerpunkte: Wer sich in einer Küstenregion bewirbst, ist mit einem Studium Küsteningenieurwesen sicher besser geeignet als ein Absolvent mit Schwerpunkt Wasser- und Abfallwirtschaft. Auch alle praktischen Erfahrungen, sei es durch Praktika oder bereits durchgeführte Projekte, solltest du im Wasserbauingenieur Lebenslauf aufführen. Grundsätzlich gilt bei der Bewerbung als Wasserbauingenieur: Je mehr Erfahrung du vorweisen kannst, umso besser.

Im Wasserbauingenieur Anschreiben kannst du zum einen näher auf die Motivation hinter den im Lebenslauf aufgeführten Stationen und Projekte eingehen. Warum hast du dich für diesen Bereich des Bauingenieurwesens entschieden, was hat dich an deinen Projekten begeistert, warum hast du gerade diese Schwerpunkte gewählt? Warum gerade das Wasserwesen? Was reizt dich an der Wassersiedlungswirtschaft? Wieso möchtest du im weit entfernten Ausland Entwicklungshilfe leisten?

Wasserbauingenieur Bewerbung - Tipps zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

Wenn man auf dich zugekommen ist, um dir einen Job anzubieten, dann musst du beim Vorstellungsgespräch als Wasserbauingenieur vielleicht nicht ganz so nervös sein. Schließlich kennt das Unternehmen deinen Wert. Doch ob der erste Schritt zum neuen Job nun von dir oder dem Unternehmen ausging – im Vorstellungsgespräch wird man noch einmal dir und deinen Fähigkeiten auf den Zahn fühlen. Dabei geht es nicht nur um dein fachliches Knowhow, sondern auch um die sogenannten Soft Skills. Als Wasserbauingenieur arbeitest du schließlich häufig in einem Team, da sollte es auch menschlich zwischen dir und deinen zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten stimmen. Und auch in der Entwicklungshilfe werden noch einmal ganz andere charakterliche Anforderungen an dich gestellt als in den meisten Ingenieurberufen. Trotzdem wird man sich natürlich auch noch mal tiefergehend über deine bisherigen Erfahrungen und Projekte erkundigen. 

Der Bewerbungsprozess

Unter Umständen knüpfst du schon während des Studiums die wichtigen Kontakte, über die du an deine erste Festanstellung kommst. Viele Dozenten und Fakultäten sind nämlich ziemlich gut mit Unternehmen aus der Wirtschaft, aber auch den Behörden verknüpft. Daher kann es sein, dass man dir schon vor deinem Abschluss ein Jobangebot in Aussicht stellt. Aber selbst, wenn das nicht passiert, findest du immer ausgeschriebene Stellen, in denen Wasserbauingenieure gesucht werden. In diesem Fall bewirbst du dich ganz klassisch auf die freie Stelle. Ein Probetag ist durchaus möglich, wenn du mit der Bewerbung punkten konntest. Ein Assessment Center musst du bei der Bewerbung als Wasserbauingenieur in der Regel aber nicht befürchten, schließlich ist es ja nicht so, dass hochqualifizierte Wasserbauingenieure den Unternehmen die Türe einrennen.

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Warum haben Sie sich für das Wasserbauingenieurwesen und speziell diesen Schwerpunkt entschieden?
  • Welches Projekt war für Sie besonders spannend, welches besonders problematisch?
  • Was wissen Sie über die Leute und die Gepflogenheiten in diesem Zielgebiet?

Dresscode

Was du später im Beruf trägst, richtet sich nach deinem Arbeitsumfeld. Auf jeden Fall solltest du eine recht umfangreiche Garderobe dein Eigen nennen. Bei Kundengesprächen wirst du im Business Look auftauchen, während es bei der Arbeit im Büro auch mal etwas legerer sein darf. Bist du vor Ort im Einsatz, etwa an Flüssen oder in Entwicklungsgebieten, dann sollte deine Kleidung vor allem funktional sein und dich trocken halten. Von Gummistiefeln bis hin zum Anzug oder Kostüm wirst du also alles irgendwann mal anziehen müssen. Diese Klamottenvielfalt musst du im Vorstellungsgespräch nicht beweisen. Dort reicht es, wenn du einfach gepflegt und schick auftauchst, sprich in Hemd samt Krawatte oder einer adretten Bluse.

Beruf als
Wasserbauingenieur/in