Bewerbung als Video-Producer

Der Beruf des Video-Producers galt lange als Underdog unter den kreativen Medienberufen, doch ein Trend ist schon deutlich spürbar. Immer mehr Unternehmen setzten auf bunte Imagevideos, immer mehr Videoplattformen versprechen eine schnelle Verbreitung. Du als Video-Producer musst also mit einer immer größer werdenden Konkurrenz rechnen. Generell solltest du schon früh anfangen, Kontakte in der Branche zu sammeln, denn diese sind deine wichtigste Visitenkarte. Doch möchtest du in einem Unternehmen oder einer Agentur einen sicheren Job ergattern, kannst du dich auf Kontakte allein nicht verlassen. Wie du mit deiner Video-Producer Bewerbung überzeugst, das erfährst du deshalb bei uns.  

Anschreiben und Lebenslauf

Du möchtest einen kreativen Beruf ergreifen, das darf man natürlich auch an der Video-Producer Bewerbung erkennen. Nun kannst du natürlich in Erwägung ziehen, ein Kurzvideo als Bewerbung zu versenden, in dem du auch gleich mal beweisen kannst, was du drauf hast. Du solltest hier aber zunächst gründlich recherchieren, ob du damit deinen Adressaten auch wirklich erreichen kannst. Denn in der Regel ist die klassische schriftliche Bewerbung nach wie vor gewünscht und bevorzugt. Nicht verzichten solltest du dagegenauf Referenzen. Hier darfst du also gerne Videos von deiner bisherigen Arbeit mit versenden. Das Video-Producer Anschreiben dagegen, sollte ausdrucksstark sein und das Unternehmen ansprechen. Warum möchtest du ausgerechnet hier arbeiten, wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden, was kannst du bieten? In deinem Video-Producer Lebenslauf dagegen, kannst du deine bisherige Erfahrung übersichtlich darstellen. 

Video-Producer Bewerbung - Tipps zu Anschreiben und Lebenslauf

Das Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch als Video-Producer soll immer zwei Kernfragen klären: Bist du für den Job ausreichend qualifiziert und passt du zudem ins Team? Um dies rauszufinden, wird dir dein Gegenüber also gehörig auf den Zahn fühlen. Du solltest dich also auf viele Fragen über bisherige Projekte und deinen Ausbildungsweg gefasst machen. Hast du Videos als Referenzen eingereicht, werden auch diese mit Sicherheit zu Sprache kommen. Doch neben dem Fachlichen werden auch deine Freizeitgestaltung und Zukunftsplanung zum Thema gemacht, da  du ein wichtiges Teammitglied werden sollst. Dass du in das Unternehmen passt, ist daher von ebenso großer Bedeutung wie dein Können.  

Der Bewerbungsprozess

Generell hängt das Bewerbungsverfahren davon ab, in welcher Agentur oder in welchem Unternehmen du dich bewirbst. Bewirbst du dich beispielsweise um einen Job in einer Marketingabteilung eines großen Konzerns, wird von dir eine klassische Bewerbung per Mail vorausgesetzt. Da die Konkurrenz um Jobs in den Medien und im Marketing überdurchschnittlich groß ist, solltest du damit rechnen, einige Tage auf eine Antwort zu warten. Genauso kann es aber sein, dass du bereits Kontakte zum Unternehmen besitzt. In diesem Fall kann das Bewerbungsverfahren als Video-Producer auch mal etwas unkonventioneller ausfallen. Assessment Center sind generell eher ungewöhnlich. 

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Für wen haben Sie bereits Aufträge durchgeführt?
  • Mit welchen Programmen arbeiten Sie?
  • Wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Dresscode

Vom Skater- über Business- bis zum Schlabberlook, Video-Producer lassen sich in keine Schublade stecken. Einen festen Dresscode, in den du dich zu zwängen hast, erwartet dich nur in den wenigsten Unternehmen. Doch du solltest natürlich nicht vergessen, dass du regelmäßig Kundenkontakt haben wirst, das solltest du bei der Auswahl deiner Klamotten nicht völlig aus den Augen lassen. Beim Vorstellungsgespräch als Video-Producer gilt ähnliches. Verkleiden solltest du dich auf gar keinen Fall, besonders dann nicht, wenn du in dem Unternehmen bereits Kontakte hast, die mit deinem Style vertraut sind. Allerdings solltest du auch eine gewisse Ernsthaftigkeit durch dein Outfit zum Ausdruck bringen. Du darfst also gern etwas schicker daherkommen, wenn du sonst eher von der lockeren Sorte bist.   

Autor: Sabine Zagar

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