Bewerbung als Toxikologe

Als Detektiv der Schadstoffwelt bist du natürlich ein Naturtalent  darin, herauszubekommen, was alles wichtig ist für eine Bewerbung als Toxikologe. Dein Spürnäschen hat dich hier an genau die richtige Stelle geführt, denn hier informieren wir dich, worauf es wirklich ankommt. Ein guter Anfang machen da schon mal ein fehlerfreies Anschreiben und ein gut strukturierter Lebenslauf, so wie bei allen anderen Bewerbungen eben auch. Ist ja kein Wunder, schließlich sind es meist diese Unterlagen, die dein potentieller Arbeitgeber zuerst zu Gesicht bekommt. Wer da beim ersten Eindruck nicht punkten kann, der hat schlechte Chancen.  Worauf du sonst noch achten musst, das erfährst du hier.

Anschreiben und Lebenslauf

Du konntest schon während deines Studiums Erfahrung bei interessanten Projekten und Forschungen sammeln? Da hast du Glück, denn mit Erfahrung kann man immer gut punkten, vor allem wenn diese Erfahrung dann auch noch in einem für die Stelle relevanten Bereich war. Du hast Auslandserfahrung und sprichst andere Sprachen? Noch besser, denn grade in der Industrie kann das für die Bewerbung als Toxikologe ein Vorteil sein. Je relevanter dir eine Fähigkeit oder Erfahrung für eine Stelle erscheint, desto mehr solltest du diese in deinem Toxikologen Anschreiben in den Vordergrund rücken. Auch das Thema deiner Abschlussarbeit und, falls du promoviert hast, deiner Doktorarbeit sollten bei dir als Toxikologe im Lebenslauf ganz besonders betont werden.

Toxikologe Bewerbung - Tipps zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

Wenn du es bis zum Vorstellungsgespräch für Toxikologen-Stelle XY geschafft hast, dann hast du bereits gute Arbeit geleistet und überzeugt. Jetzt heißt es, sich gut vorbereiten und informieren, damit es auch weiterhin wie geschmiert läuft. Erkundige dich ganz genau, in welchem Gebiet der Forschung dein potentieller Arbeitgeber besonders aktiv ist und binde deine eigenen Erfahrungen, die du während deiner Forschung gemacht hast, in dieses Thema ein. Vor allem wenn sich deine bisherige Arbeit, ob Abschlussarbeit oder Doktorarbeit, mit denen des Unternehmens überschneiden und deine Forschung diesem sogar von Vorteil sein könnte, solltest du das auf jeden Fall mit in das Vorstellungsgespräch einbringen. Erwähne außerdem mit welchen Methoden und welcher Software du bereits praktische Erfahrung hast. Wenn du deine Fähigkeiten dann auch noch überzeugend und selbstbewusst rüberbringen kannst, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Übertreibe es allerdings nicht, sonst könnte es arrogant wirken und das kann dir dann ganz schnell zum Nachteil werden. 

Der Bewerbungsprozess

Die Bewerbung als Toxikologe läuft meistens sehr klassisch über eine schriftliche beziehungsweise elektronische Bewerbung und ein anschließendes Vorstellungsgespräch ab. Häufig wird man dir auch bei einem Probearbeitstag, zum Beispiel im Labor, über die Schulter schauen. Es ist, wie auch bei den meisten anderen Berufen, immer ein Vorteil, schon so früh wie möglich Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Viele Unternehmen bieten Toxikologie-Absolventen die Möglichkeit, bei ihnen ihre Abschlussarbeit zu schreiben oder dort sogar zu promovieren. Wenn du also diese Möglichkeit hattest, dann sollten du auf jeden Fall deine dort gewonnen Beziehungen spielen lassen. Wenn du schon vorher gute Kontakte hattest, dann wird das deinen Bewerbungsprozess um einiges vereinfachen. 

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Was für Analysesysteme beherrschen Sie?
  • Sind Sie bereit, sich ständig auf dem aktuellen Stand der Toxikologie zu halten und sich auch eigenständig Fachkenntnisse anzueignen?
  • Wieso haben Sie sich grade auf eine Spezialisierung im Gebiet XY der Toxikologie entschieden?

Dresscode

Bei einem Vorstellungsgespräch gilt beim Dresscode das Motto „Lieber zu viel, als zu wenig“. Das gilt für die Menge an Stoff, die du trägst, Ausschnitt oder kurze Hose gehen gar nicht. Und auch wenn du dir nicht sicher bist, was du anziehen sollst, ist es besser, zu schick als zu leger dort aufzukreuzen. Für die meisten Stellen muss man nicht seinen besten Anzug rauskramen, aber ein ordentliches Hemd und Jackett bzw. eine Bluse und einen Blazer solltest du schon tragen. Jeans sollten auch eher im Schrank bleiben, eine schwarze Jeans wäre da noch das Höchste der Gefühle. Bist du erst einmal eingestellt, dann orientiere dich einfach an der Kleidung deiner Kollegen, einen großen Teil deiner Arbeitszeit wirst du wahrscheinlich sowieso in Schutzkleidung verbringen. 

Autor: Nele Diels

Beruf als
Toxikologe/in