Bewerbung als Schweißfachingenieur

Du stehst kurz vor deinem Abschluss oder hast ihn bereits in der Tasche? Dann folgt bald ein wichtiger Schritt – der Berufseinstieg. Damit es aber auch dazu kommt, musst du deine Qualitäten erst noch den Personaler und Vorgesetzten deines zukünftigen Arbeitgebers präsentieren. Erst wenn du im Bewerbungsschreiben und im Vorstellungsgespräch als Schweißfachingenieur überzeugt hast, kannst du deine Unterschrift unter den Arbeitsvertrag setzen. Was deinen Chef davon überzeugt, dass du  als Schweißfachingenieur der richtige Abnehmer schweißtreibender und schweißender Arbeit bist – das verraten wir dir hier.

Anschreiben und Lebenslauf

Liebe auf den ersten Blick – so wünscht man sich würde ein jeder Personaler auf das eigene Anschreiben reagieren. Auch als Schweißfachingenieur ist das Anschreiben die erste kleine Arbeitsprobe, die dein zukünftiger Vorgesetzter von dir zu sehen bekommt. Ob du Fragestellungen der Schweißfachtechnik beantworten kannst, sauber und präzise arbeitest und deine Ansichten argumentativ belegen kannst – all das geht schon aus dem Anschreiben hervor. Eine fehlerfreie Bewerbung als Schweißfachingenieur ist daher Pflicht. Da man selber oft vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, solltest du deine Ausdrucke auch nochmal Freunden und Bekannten vorlegen, denn Dritte haben hier einen objektiveren Blick.

In deinem Anschreiben als Schweißfachingenieur zählen für den Personaler Fakten und keine leeren Worthülsen, die jeder Bewerber schreiben könnte. Was dich besonders macht und speziell für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert, das solltest du hervorheben. Dazu gehören deine Schwerpunkte im Studium. Wie intensiv hast du dich als Maschinenbau-Student bereits mit der Schweißtechnik auseinandersetzen können? War es nur Theorie oder hast du bereits praktische Erfahrungen gesammelt? Handelte deine Abschlussarbeit von der Effizienz verschiedener Fügetechniken? All das, was zu der Stelle passt und du als Kompetenzen vorweisen kannst, solltest du auch erwähnen. Bleibe dabei immer sachlich und fasse dich möglichst kurz und prägnant.

Im Schweißfachingenieur Lebenslauf solltest du all deine bisherigen und relevanten Erfahrungen in antichronologischer Reihenfolge aufzählen. Das heißt, dass du zuerst die Stationen erwähnst, die du zuletzt durchlaufen bist. So hat der Personalchef schnell das Wichtigste vor Augen. Kontrolliere noch einmal alle Daten und beseitige auch den letzten Rechtschreibfehler, dann sollte alles glatt gehen.

Schweißfachingenieur Bewerbung - Tipps zu Anschreiben und Lebenslauf

Das Vorstellungsgespräch

Kommt die Einladung zum persönlichen Gespräch, dann hast du dich schon einmal in die engere Auswahl gebracht. Auch als Schweißfachingenieur wird dir hier nochmal auf den Zahn gefühlt. Mit Sicherheit gibt es noch Fragen zu deinen Studieninhalten, deinen Abschlussarbeiten und deinen bisherigen praktischen Erfahrungen. Auf solch typische Fragen solltest du dich gut vorbereiten.

In kleinen mittelständischen Unternehmen ist man sicherlich mehr an deiner Persönlichkeit interessiert, um herauszufinden, wie sehr du in das bestehende Team passt. Für verantwortungsvolle Aufgaben in internationalen Unternehmen geht es auch um deine Flexibilität, Reisebereitschaft und deine Zukunftsvorstellungen. Für jedes Vorstellungsgespräch als Schweißfachingenieur solltest du dich ausgiebig und sehr individuell vorbereiten.

Der Bewerbungsprozess

In der Regel sollte dir den Job nach einem gelungenen Vorstellungsgespräch für den Schweißfachingenieur sicher sein. Große und internationale Unternehmen setzen aber auch immer wieder auf Assessment Center (AC), um sich bei den Bewerbern wirklich sicher zu sein, nur die Creme de la Creme zu bekommen. Hier geht es einerseits um deine fachlichen Qualifikationen, vielmehr aber um Socials Skills wie Flexibilität, Aufmerksamkeit, Teamwork und Stressresistenz. Am besten konsultierst du dazu unsere Karista-Ratgeber und bereitest dich damit auf typische AC-Fragen vor.

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Wie kommen Sie von Ihrem Studiengang auf den Schweißfachingenieur?
  • Haben Sie bereits praktische, berufliche Erfahrungen vorzuweisen?
  • Wie sieht es mit Ihrer Reisebereitschaft aus?

Dresscode

Kleider machen Leute – aber wie du es von der Arbeit kennst, ist die Optik von Schweißnähten in vielen Bereichen genauso wichtig wie ihre Festigkeit. So gilt auch bei deiner Bewerbung als Schweißfachingenieur, dass ordentliches Auftreten zusammen mit deinen fachlichen Qualitäten einhergehen sollte. Neben einem gepflegten Äußeren kannst du daher zu Hemd und Sakko oder zum Anzug greifen – alles natürlich sauber und gebügelt. Als Frau solltest du dich ähnlich kleiden: Ein Hosenanzug oder ein Kostüm, kombiniert mit einer schicken Bluse, strahlen die nötige Seriosität aus.

Auf der Arbeit geht es dann wieder anders zu. Wenn du in Werkshallen oder bei der Montage vor Ort bist, willst du dir schließlich nicht deinen Anzug verdrecken. Mal bist du daher nur in Jeans und Hose unterwegs und überwachst die Schweißarbeiten – und genauso wirst du dich in der Regel auch im Büro aufhalten. Wenn du danach aber wieder zur Tat schreitest, schlüpfst du zurück in den Blaumann.

Beruf als
Schweißfachingenieur/in