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Beruf als Schmuckdesigner - Arbeiten im Design

Glitzernde Edelsteine, moderne Formen oder klassischer Schliff – Schmuck ist dein Leben! Egal, ob in Form von Ringen, Ketten, Armreifen oder vielleicht sogar Haarspangen. Aber du trägst ihn nicht nur gerne, du hast sogar schon dein Studium des Produkt- oder des Schmuckdesigns erfolgreich hinter dich gebracht? Schmuck begeistert dich seither mehr als je zuvor? Du bist geduldig, hast Biss und lässt dich nicht schnell aus der Bahn werfen? Dann ist der Beruf als Schmuckdesigner genau der richtige für dich. In diesem kreativen Job kannst du nicht nur deine Phantasie ausleben, sondern auch Schmuckstücke schaffen, die andere faszinieren.

Spezialisierungen
Schmuckdesigner/in

Arbeitsalltag und Aufgaben als Schmuckdesigner

Jobs als Schmuckdesigner Schmuckdesigner/in werden

Im Beruf als Schmuckdesigner arbeitest du in einem Spannungsfeld von Handwerk und Kreativität. Das bedeutet, dass du beide Welten unter einen Hut bringen musst: Die ständige Suche nach Neuem und die vielen Ideen, die in deinem Kopf herumschwirren, musst du genauso im Blick behalten wie handwerkliche Machbarkeit. Schließlich bringt die schönste Idee nichts, wenn man sie letzten Endes doch verwerfen muss, weil sie nicht umsetzbar ist. Neben diesem Hang zur Realität brauchst du im Beruf als Schmuckdesigner auf jeden Fall noch eine weitere Charaktereigenschaft: Flexibilität.

Je nachdem, wo du arbeitest, findest du dich entweder in einer Werkstatt, in einem Atelier oder gar im Verkaufsraum mit direktem Kundenkontakt wieder. Deine Aufgabe ist es nicht nur, Kunden zu beraten, sondern auch auf Ihre Wünsche einzugehen. Wenn du zum Beispiel in einem eigenen Atelier arbeitest, oder in einem kleinen Atelier angestellt bist, wirst du wahrscheinlich Kunden haben, die mit eigenen Vorstellungen von ihrem Schmuckstück zu dir kommen. Deine Arbeit bekommt so je nach Arbeitsplatz auch eine ganz andere Ausprägung.

Am Anfang einer jeden Produktion steht im Beruf als Schmuckdesigner immer das Designen an sich. Dieser Prozess selbst ist auch in mehrere Unterschritte und Möglichkeiten zu unterteilen. Einige Schmuckdesigner zeichnen gerne mit der Hand vor, was sie später in ein Designprogramm am Computer übertragen. Andere können direkt am Computer ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Je nachdem, ob du in einem großen Unternehmen arbeitest, wo die Produktion – vor allem im Bereich des Modeschmucks – meistens maschinell erfolgt, oder in einer Schmuckwerkstatt, die auf individuelle Stücke wert legt, ist deine Arbeit nach dem Designen entweder getan oder nicht. Wenn du in einem solchen Atelier arbeitest, ist nach dem Designen noch lange nicht Schluss! Hier legst du selbst Hand an und setzt deine Ideen auch praktisch in die Tat um. Im Beruf als Schmuckdesigner ist also auch das Handwerk sehr wichtig.

Eine Hochburg, in der besonders viel Schmuck verkauft wird, gibt es nicht. Schließlich wird Schmuck doch überall gleich gerne gemocht. Es gibt allerdings Schmuckzentren in Deutschland, in denen sich die handwerklichen Hochburgen befinden. Die Schmuckstädte Pforzheim und Hanau sind Orte, die du als Schmuckdesigner auf jeden Fall einmal für Fortbildungen oder den Besuch einer besonderen Ausstellung besuchen solltest.

Voraussetzungen für den Beruf Schmuckdesigner

Die Voraussetzungen für den Beruf Schmuckdesigner sind relativ klar: Du solltest vor allem ein ganzes Paket an Ideen und Kreativität mitbringen. Natürlich brauchst du neben vielen guten Einfällen und dem Willen, etwas Außergewöhnliches herzustellen, auch die nötigen handwerklichen Fähigkeiten. Diese hast du eventuell in einer Ausbildung oder im Designstudium erlernt. Für den Beruf selbst ist es nicht wirklich wichtig, ob du einen Bachelor oder einen Master hast – die Hauptsache ist, dass du dein Handwerk beherrscht. Führungspositionen in größeren Unternehmen sind für dich allerdings tatsächlich eher mit einem Masterabschluss greifbar. Für den Erfolg im Beruf als Schmuckdesigner ist es außerdem hilfreich, wenn du schon während deines Studiums an Ausstellungen teilnimmst. So lernt die Szene dich kennen und du knüpfst wichtige Kontakte, die gerade im künstlerischen Berufszweig sehr wichtig sind.

Spezialisierungsmöglichkeiten

Der Beruf Schmuckdesigner bietet dir viele Möglichkeiten, dich zu spezialisieren. Vielleicht interessiert dich vor allem die Großproduktion von Schmuck. Dann könntest du dich zum Beispiel auf das Designen am Computer spezialisieren und ein echter Profi in CAD werden. Vielleicht bist du aber auch eher der Typ, dessen Herz für individuellen Schmuck schlägt? Dann könntest du dich zum Beispiel auf die Produktion von Einzelstücken spezialisieren, die nur auf Anfrage angefertigt werden. Auch das Herstellen von Eheringen wird immer mehr zu einem Thema, bei dem viele Paare gerne auf Handfertigung und Individualität setzen. Natürlich kannst du dich auch auf verschiedene Techniken spezialisieren: Interessierst du dich für Schmucksteine? Faszinieren dich Farbverläufe? In der Welt des kreativen Schmuckdesigns ist fast nichts unmöglich.

Spezialisierungen
Schmuckdesigner/in
Fachjargon
Granulation

Ursprünglich ist die Granulation eine antike Goldschmiedetechnik. Hierbei werden winzig kleine Kügelchen aus Gold auf einer Fläche zu Ornamenten zusammengefügt. Heute nutzt man die Technik der Granulation auch für andere Materialien. Es ist eine sehr aufwendige Werktechnik, die in Weiterbildungen oder bestimmten Seminaren erlernt werden muss.

Rapid Prototyping

Als Rapid Prototyping bezeichnet man die Herstellung von Mustern für die Schmuckproduktion. Durch computergestützte Designprogramme werden so Prototypen geschaffen, die als Vorlage für die Schmuckproduktion dienen. Das Rapid Prototyping wird vor allem in der Massenproduktion von Schmuck genutzt.

Gemmologie

Die Edelsteinkunde, die auch Gemmologie genannt wird, ist ein Teilgebiet der Mineralogie, die sich ausschließlich mit Edel- und Schmucksteinen beschäftigt. Durch eine gemmologische Analyse können Reinheit und Herkunft eines Steins bestimmt werden.

Wusstest du schon, dass...
  • die teuerste Halskette der Welt einen Wert von über 55 Millionen Dollar hat?
  • bereits vor über 82.000 Jahren Schmuck getragen wurde? In Marokko fanden Archäologen mit Ocker bemalte, durchbohrte Muscheln, die derzeit als der älteste Schmuck der Welt gelten.
  • Deutschland das Land der Schmuckmessen ist? Hier finden jährlich über 240 große Schmuckmessen statt. Zum Vergleich: In den USA sind es gerade einmal 40.
Was man kennen und können sollte
Fähigkeiten
  • technisches Zeichnen
  • fundierte handwerkliche Kenntnisse
Computerprogramme
  • CAD
Dieses Berufsprofil ist entstanden mit Unterstützung von

Nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin und ihrer zweijährigen Gesellentätigkeit absolvierte Nicola Brand-Distelhoff ein Produktdesignstudium mit dem Schwerpunkt Schmuckdesign an der Fachhochschule Düsseldorf. Heute ist sie Besitzerin eines eigenen Ateliers, in dem die individuelle Beratung und die Beteiligung an Ausstellungsprojekten im Vordergrund stehen.

Nicola Brand-Distelhoff Schmuckdesignerin
Nicola Brand-Distelhoff
Schmuckdesignerin
02305/9988932
Autor: Eva Friese
Verwandte Berufsfelder: Design
Schmuckdesigner/in als Beruf - Aufgaben und Infos

Beruf als
Schmuckdesigner/in

Bevorzugte Studiengänge
Work-Life-Balance: bis 55 Stunden: Vielbeschäftigt
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 1800-2300 €
Männer/Frauen-Relation 3/7
Bewerber pro Stelle: 5 Bewerber
Spitzenverdiener 4600 €