Richter Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Richter

Nach deinem Studium, deinem Examen und deinem Referendariat kann es theoretisch schon losgehen als Richter. Zwar arbeitest du die ersten Jahre nur "auf Probe", aber dennoch bist du schon zu 100% im Einsatz und erhälst natürlich auch auch schon ein Gehalt als Richter. Gehaltstechnisch hat die Probezeit aber nichts zu sagen, denn du erhälst von vorne rein schon ein gutes Gehalt als Richter. Wieviel das im Detail ist und wie es sich im Verlauf deiner Amtszeit entwickelt, erfährst du hier.

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Einstiegsgehalt als Richter

Du wirst sicher schon gemerkt haben, dass du bereits als Berufsanfänger mit einem attraktiven Richter Einstiegsgehalt rechnen darfst. Dein Gehalt ist gesetzlich festgelegt und kann in der Besoldungstabelle für Beamte nachgesehen werden. Je nach Größe und Art des Gerichts kannst du mit einer Summe von bis zu 3700 Euro brutto rechnen. Die verschiedenen Bundesländer haben das tariflich festgelegte Gehalt unterschiedlich hoch angesetzt. In südlicheren Städten wie beispielsweise München verdienst du in der Regel mehr als in östlicheren Gebieten wie Berlin.

Bereits vom ersten Tag an bist du ein vollwertiger Richter und bekommst ein bestimmtes Arbeitspensum an Akten für dein Dezernat zugewiesen, das du zu bearbeiten hast. Du übernimmst von der ersten Minute an große Verantwortung, auch wenn du zunächst lediglich ein Richter auf Probe bist und regelmäßig überprüft und bewertet wirst. 

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Was kann ich später verdienen?

Wie in jeder anderen Branche auch wird dein Lohn natürlich nicht immer bei deinem Richter Einstiegsgehalt bleiben. Abhängig davon, ob Stellen frei sind, du dich auf diese bewirbst und wie deine Bewertungen ausfallen, kannst du dich nach ungefähr drei Jahren auf eine sogenannte Planstelle bewerben. Alle zwei Jahre ändert sich deine Alterszulage und dein Lohn wird tariflich erhöht. Für Richter gibt es insgesamt zehn Dienstaltersstufen, die erreicht werden können.

Wichtige Urteile und die Abhandlung schwieriger Prozesse fördern deine berufliche Karriere. Insbesondere bei Richtern werden Organisation und Einsatzbereitschaft großgeschrieben. Je größer die Herausforderungen sind, die du dir selbst während deiner beruflichen Laufbahn stellst, desto höher wird demnach auch dein Richter Verdienst ausfallen.

Wenn du als Richter so richtig durchstarten willst und eine der höchsten Positionen für dich beanspruchen willst, solltest du dich beim Oberlandesgericht bewerben. Als Direktor oder Präsident kannst du sogar bis zu 8.000 Euro brutto verdienen und hast damit ein top Richter Gehalt. Dabei gilt auch hier wieder: Je größer das Gericht, also je mehr Richter an einem Gericht beschäftigt sind, desto höher fällt auch deine gesetzliche Besoldung aus.

Im Rechtswesen ist es üblich, dass du bereits während deiner Studienzeit Praktika absolviert hast. Immerhin ist dein Referendariat nach dem ersten Staatsexamen ein einziges, langes Praktikum. Somit hast du in den meisten Fällen bereits vor deiner Bewerbung zum Richter in den Arbeitsalltag hineinschnuppern können und dir eventuell bereits eine Spezialisierung ausgesucht. Dann kannst du selbst entscheiden in welchem Bereich des Rechtswesens du arbeiten willst und wie üppig dein Richter Verdienst am Ende des Monats ausfällt.  

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Alexandra Quant

Da du als Richter immer über die neusten Urteile und Gesetze informiert sein musst, um deine Urteile auch begründen zu können, hast du nach deinem Studium keinesfalls ausgelernt. Im Job als Richter musst du immer über die neusten Entwicklungen Bescheid wissen sein, um einen fairen Prozess garantieren zu können.

Das Wissen, das du dir vor, während und auch nach deinem Studium angeeignet hast, wirkt sich auch direkt auf dein Richter Gehalt aus. Denn nur wenn du im Bewerbungsgespräch mit aktuellen Themen, Rechtssprüchen und dem oder anderen kuriosen Beschluss auftrumpfen kannst, bist du auch für deinen potenziellen Arbeitgeber interessant.

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