Redakteur Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Redakteur

Möchte man einen dauerhaft sicheren Arbeitsplatz und ein überdurchschnittlich hohes Gehalt, denkt man nicht unbedingt als erstes an den Redakteur. Dennoch ist der Beruf so herausfordernd, dass das Risiko, später einmal nicht zu den Top-Verdienern zu zählen, in Kauf genommen wird. Und auch wenn Redakteure in Sachen Gehalt meist nicht mit Managern und Ärzten mithalten können, musst du dennoch nicht schwarzsehen. Was du als Redakteur verdienst, erfährst du nun bei uns im Detail. 

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Einstiegsgehalt als Redakteur

Rund 80% der Redakteure beginnen ihre Karriere mit einem Volontariat. Zwei Jahre lang durchläuft man die verschiedenen Ressorts und wird nach dem Motto „Learning by Doing“ intensiv eingearbeitet. Das Einstiegsgehalt als Redakteur ist entsprechend nicht so hoch, wie bei deinen erfahrenen Kollegen - mit deutlich mehr als 2000 Euro brutto solltest du generell nicht rechnen. Das Gehalt als Redakteur steigt natürlich deutlich, sobald du das Volontariat abgeschlossen und eine Festanstellung ergattert hast.

Prinzipiell gibt es für das Redakteur Gehalt tarifliche Regelungen, diese sind entweder in Flächentarifverträgen oder in Haustarifverträgen festgehalten. Da aber viele Arbeitgeber keinem dieser Tarifverträge angeschlossen sind, werden die Gehälter oft frei verhandelt. Die Spannen sind daher oftmals groß. Bei Berufseinsteigern mit weniger als zwei Jahren Arbeitserfahrung liegen die Gehälter zwischen 2100 und 3300 Euro brutto im Monat. Hier schlägt sich natürlich auch der Abschluss nieder. Wer einen Magister und ein Volontariat hat, wird sich daher eher im oberen Bereich wiederfinden, als ein Bachelorabsolvent. Bei mehr als zwei Jahren Berufserfahrung liegen die Gehälter von Redakteuren bereits zwischen 2600 und 4200 Euro brutto im Monat. 

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Was kann ich später verdienen?

Die besten Gehaltsperspektiven hast du als Redakteur, wenn du eine Position als Chefredakteur anstrebst. Denn hier können sich die Gehälter von Redakteuren wirklich sehen lassen. Immerhin 50% aller Chefredakteure verdienen im Schnitt mehr als 5600 Euro brutto. Die Spitzenverdienste liegen sogar bei 6300 Euro brutto im Monat. Selbst die Untergrenze ist mit 4000 Euro brutto im Monat vertretbar. Chefredakteur wirst du natürlich nicht eben so, eine lange Zugehörigkeit zum Unternehmen bzw. zur Redaktion ist Grundvoraussetzung. Zudem solltest du in dieser Zeit gezeigt haben, dass du überdurchschnittliche organisatorische Fähigkeiten und Durchsetzungsfähigkeit besitzt.

Da in Zeiten, in denen die Auflagen von Zeitungen rückläufig sind, auch die Jobs für Redakteure rarer werden, weichen viele Redakteure auf eine freie Mitarbeit aus. Hier sieht natürlich auch das Gehalt eines Redakteurs anders aus. Einige freie Redakteure schaffen es leider kaum, auf ein Einkommen von mehr als 1600 Euro brutto im Monat zu kommen – und das bei hohen Kosten durch die Versicherung. Der Schnitt liegt jedoch höher und zwar zwischen 2000 und 4400 Euro brutto im Monat. Der Nachteil ist aber der, dass der Lohn je nach Auftragslage stark schwanken kann, die Planungsunsicherheit ist also recht hoch.  

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Sabine Zagar

Die Gehaltsverhandlung gehört für viele Redakteure zum Berufsleben dazu wie das Salz zu den Pommes. Als freier Redakteur wird dein Honorar immer wieder neu verhandelt. Wichtig ist es, dass du dir zuvor eine Untergrenze setzt, damit du am Ende des Monats auch auf eine angemessene Summe kommst. Generell kannst du dich nach Wörtern bezahlen lassen oder einen Festpreis pro Text aushandeln. Je anspruchsvoller die Textsorte, desto mehr kannst du natürlich auch verlangen. Hast du dann noch überzeugende Textproben – umso besser! So kann ein Text mit 15 oder auch mit 100 Euro vergütet werden.

Geht es um eine Festanstellung, so zählt vor allem Erfahrung. Je mehr du davon vorzuweisen hast, desto selbstbewusster solltest du auch verhandeln. Auch ein abgeschlossenes Journalismus-Studium oder Volontariat sollten als Argumente eingebracht werden.  

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