Rechtspfleger Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Rechtspfleger

Wenn du als Rechtspfleger also eine Art Richter light bist, beziehst du dann auch ein abgespecktes Richtergehalt? Kurz und schmerzlos: ja. Während der Richter im höheren Dienst und damit in der höchsten Beamtenklasse Deutschlands liegt, bist du Beamter in der zweithöchsten Klasse, dem gehobenen Dienst. Doch keine Sorge, du beziehst immer noch eine ordentliche Vergütung. Dein Rechtspfleger Gehalt liegt innerhalb der Bundesbesoldungsordnung A in den Gruppen A9 bis A13. Vorgegeben wird die Höhe deines Lohns durch die Landesbesoldungsgesetze der einzelnen Bundesländer. Zudem wächst dein Gehalt als Rechtspfleger automatisch mit deiner Berufserfahrung, du hast zahlreiche Aufstiegschancen und daneben kannst du noch mit Zulagen wie etwa Familienzuschlägen rechnen. 

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Einstiegsgehalt als Rechtspfleger

Dein Einstiegsgehalt als Rechtspfleger beginnt in der Besoldungsgruppe A9. In jeder Besoldungsgruppe gibt es Erfahrungsstufen, in die du nach einigen Jahren im Beruf automatisch aufsteigst. Als Rechtspfleger beginnst du auf Erfahrungsstufe 2, denn eine erste Erfahrungsstufe gibt es nur in den unteren A-Gruppen. Dein Einstiegsgehalt wird hier um die 2200 bis 2300 Euro brutto im Monat betragen, abhängig von dem Bundesland, in dem dein Bezirk liegt. In Nordrhein Westfalen bekommst du zu Beginn etwa 2287 Euro, in Thüringen, dessen gesetzliche Grundgehaltssätze zu den höchsten in Deutschland zählen, sind es 2302 Euro. Allzu hoch fallen die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern also nicht aus. Auch in höheren Gehaltsstufen beträgt die Differenz zwischen dem spendabelsten und eher zurückhaltenden Bundesländern kaum mehr als 100 Euro im Monat. 

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Was kann ich später verdienen?

Das dir verliehene Amt entscheidet darüber, in welcher Gehaltsgruppe du letztendlich landest. Dazu kommt dann noch deine berufliche Erfahrung, alle paar Jahre steigst du nämlich innerhalb deiner Besoldungsgruppe auf. Behältst du bis zur Rente deinen Dienstrang als Rechtspfleger und wirst beispielsweise nie ein Justizoberinspektor oder Amtsanwalt, so bleibst du in A9. Im Laufe der Jahre steigst du immer weiter auf, bis du nach 26 Jahren die höchste Erfahrungsstufe 11 erreicht hast. Bis dorthin würde dein Gehalt als Rechtspfleger nach derzeitigem Stand in NRW von 2287 auf 3011 Euro ansteigen. Die Werte ändern sich allerdings jährlich. Wirst du allerdings befördert, springst du auch in eine höhere Besoldungsgruppe, also A10 bis A13. In der Besoldungsgruppe A10 landest du z.B. als Justizoberinspektor, in A11 als Fachlehrer, in A12 als Amtsanwalt und in A13 als Oberamtsrat. In NRW würde dein Gehalt in A10 von Erfahrungsstufe 2 mit 2461 bis zu Erfahrungsstufe 11 auf 3385 ansteigen. In A13, der höchsten Besoldungsgruppe im gehobenen Dienst, steigst du in Erfahrungsstufe 5 ein, was in NRW ein Grundgehalt von derzeit 3549 Euro bedeuten würde, in Erfahrungsstufe 12 verdienst du dort im Moment 4387 Euro brutto. Das höchste Gehalt für Rechtspfleger gibt es derzeit in Baden-Württemberg, dort liegt das Einstiegsgehalt im gehobenen Dienst von A9 mit Erfahrungsstufe 2 bei 2326, das größtmögliche Gehalt in A13 mit Erfahrungsstufe 12 bei 4694 Euro brutto im Monat. 

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Björn Remiszewski

Durch deinen Status als Beamter im gehobenen Dienst und die damit einhergehende gesetzliche Regelung musst du dir um eine Gehaltsverhandlung keine Sorgen machen. Die Landesbesoldungsgesetze geben für Besoldungsgruppe A klar vor, wer wann wo wieviel verdient. Auch das Mehrgehalt, das du mit wachsender Berufserfahrung kassierst, ist festgelegt, ebenso die Zusatzleistungen wie Stellenzulagen oder Familienzuschüsse. 

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