Bewerbung als Rechtsberater

Mit deiner Bewerbung als Rechtsberater musst du dich gegen viele Konkurrenten durchsetzen. Bis zu 500 Bewerbungen können auf eine Stellenanzeige ins Haus flattern. Umso wichtiger sind neben deinen Noten und Zertifikaten ein ansprechendes Anschreiben und ein vollständiger Lebenslauf. Bei uns erfährst du deshalb nun, wie du mit deiner Rechtsberater Bewerbung von dir überzeugst

Anschreiben und Lebenslauf

Als Rechtsberater benötigst du den Blick fürs Detail, so darf dir keine Kleinigkeit entgehen. Umso wichtiger ist es, dass du schon mit deiner Bewerbung zeigst, dass du in der Lage bist konzentriert und fehlerfrei zu arbeiten. Rechtschreib- oder Formfehler sorgen also nur für einen Einspruch seitens deines potenziellen Arbeitgebers. Die meisten Rechtsberater Stellen sind auf einen bestimmten Kernbereich ausgerichtet. Im Rechtsberater Anschreiben solltest du auf diesen Schwerpunkt den Fokus legen. Was qualifiziert dich für den Aufgabenbereich, welche Erfahrungen konntest du bereits sammeln, warum hast du dich für diese Richtung entschieden?

Während du dich im Anschreiben also genauestens auf die Stelle und deinen zukünftigen Arbeitgeber beziehst, sollte dein Rechtsberater Lebenslauf lückenlos und übersichtlich sein. In den Anhang gehören alle wichtigen Zertifikate und relevante Arbeitszeugnisse. 

Rechtsberater Bewerbung - Tipps zu Anschreiben und Lebenslauf

Das Vorstellungsgespräch

Bei deinem Vorstellungsgespräch als Rechtsberater musst du von Angesicht zu Angesicht überzeugen. Das was du im Anschreiben als deine Stärken angegeben hast, heißt es nun zu erläutern und zu bestätigen. Dabei wird natürlich viel über bisherige fachliche Stationen gesprochen. Welche Fachpraktika hast du absolviert, für welche Kanzleien und Arbeitgeber durftest du bereits arbeiten? Wichtig ist aber auch die Frage, warum du dich für diese Unternehmen und diesen Arbeitsschwerpunkt entschieden hast.

Doch auch wenn deine fachliche Eignung im Vordergrund steht, wirst du auch deine Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Als Rechtsberater lebst du von Kommunikations- und klaren Ausdrucksfähigkeiten, denn du musst komplizierte Sachverhalte verständlich vermitteln. Ob du diese Eigenschaften mitbringst, das sollte sich in dem Vorstellungsgespräch als Rechtsberater rausstellen. 

Der Bewerbungsprozess

Um eine Stelle als Rechtsberater antreten zu dürfen, musst du dich zunächst erfolgreich bewerben. Üblich sind klassische Bewerbungsanschreiben per Mail. Einige Wirtschaftskonzerne setzen aber auch vermehrt auf Bewerbungssoftware. Hier musst du dich einloggen und ein vorgefertigtes Formular ausfüllen. Dadurch hast du oft weniger Freiraum als gewohnt und der Fokus wird klar auf deine Noten und Referenzen gelegt.

Das Bewerbungsverfahren bei der Bundeswehr unterscheidet sich recht deutlich. Hier werden zunächst die Bewerber mit den besten Noten herausgepickt. Gehörst auch du dazu, wartet ein Assessment Center auf dich. Dort musst du beweisen, dass du für eine juristische Tätigkeit bei der Bundeswehr geeignet bist. Das Rechtsberater Assessment Center besteht aus Tests und Gesprächen. 

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit in der Rechtsberatung entschieden?
  • Welche für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Sind Sie bereit zukünftig an Weiterbildungen teilzunehmen?

Dresscode

Bei deinem Vorstellungsgespräch als Rechtberater ist es schwer, zu schick zu erscheinen. Einen guten Anzug  bzw. ein schönes Kostüm solltest du daher unbedingt tragen. Da die Kleidung besonders anfällig ist, solltest du schon einige Tage vor dem Rechtsberater Vorstellungsgespräch den Check machen. Sind die Kleidungsstücke gereinigt und faltenfrei oder sollten sie vor dem Tragen noch mal aufgebügelt werden? Denn selbst der beste Anzug verfehlt seinen Nutzen, wenn er zerknittert wie nach einem Langstreckenflug ist. Ähnliches gilt auch für die Schuhe. Diese sollten unbedingt auf Hochglanz poliert werden. Dein letzter Blick in den Spiegel sollte der Frisur gelten. Bei den Damen gilt übrigens sowohl beim Haarstyling als auch beim Make-Up: Weniger ist mehr! Bitte nicht übertreiben. 

Autor: Sabine Zagar

Beruf als
Rechtsberater/in