Pathologe Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Pathologe

Diagnosen stellen und mit deinem Fachwissen deinen Kollegen tagtäglich unter die Arme greifen, so sieht dein Arbeitsalltag als Pathologe aus. Gewebeproben und die Arbeit mit dem Mikroskop sind dein täglich Brot, welches du nutzt, um beispielsweise Krebs frühzeitig zu erkennen und eine Heilung bei den Patienten zu unterstützen. Dein Gehalt als Pathologe gehört in der Medizinbranche nicht zu den höchsten, ist aber im Vergleich zu anderen Branchen immer noch im oberen Drittel. Dies ist auch nicht grundlos so, denn bereits im Studium solltest du dich durch gute Noten und viel praktische Erfahrung beweisen. Die Medizin ist ein sehr komplexes Konstrukt, dessen Verständnis nicht vielen Menschen in die Wiege gelegt wurde. Besonders als Pathologe ist es wichtig, dass du Zusammenhänge erkennst und verstehst, um richtige Diagnosen stellen zu können. Arbeitszeiten, die nicht dem Standard entsprechen, sind in Kauf zu nehmen, wirken sich aber am Ende des Tages auch auf dein Gehalt als Pathologe aus.

Einstiegsgehalt als Pathologe

Bachelor oder Master – diese Unterteilung hat sich im Medizinstudium noch nicht durchgesetzt. Jeder Medizinstudent geht daher mit dem gleichen Abschluss an den Start und ins Berufsleben. Unterschiede sowohl beim Einstiegsgehalt als auch bei deinem späteren Verdienst werden durch andere Faktoren gemacht. Hierzu zählen beispielsweise dein Arbeitspensum, der Ort, in welchem du eine Anstellung findest, und auch die Einrichtung. So sehen die Tarifverträge von kirchlichen Trägern anders aus als jene von staatlichen.

Dein Einstiegsgehalt als Pathologe richtet sich wie auch bei allen anderen Ärzten nach den Tarifverträgen im öffentlichen Dienst. Durchschnittlich kannst du mit einem Verdienst zwischen 4100 und 4600 Euro brutto im Monat rechnen. Neben den bereits genannten Faktoren werden häufig auch andere Engagements außerhalb der Uni herangezogen, wenn es darum geht, dein Gehalt festzulegen. Das meiste Glück, als angestellter Pathologe ein hohes Einstiegsgehalt zu bekommen, wirst du in den Universitätskliniken haben. Aus diesem Grund sind diese Stellen auch immer sehr beliebt. Bis du als Absolvent die Stufe des leitenden Chefarztes erlangt hast, musst du zwar viel Berufserfahrung mitbringen, unmöglich ist aber nichts. Aber auch in deiner Anfangsphase als Pathologe wirst du natürlich hinreichend für deine Leistungen entlohnt. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Verantwortung, die du trägst.

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Was kann ich später verdienen?

Wie hoch dein Gehalt als Pathologe im Laufe der Zeit aussieht, hängt nicht zuletzt auch von dir selber ab. So kannst du als Facharzt für Pathologie nicht nur in Kliniken oder Praxen arbeiten, sondern auch an pathologischen und rechtsmedizinischen Instituten. Als Angestellter wirst du monatlich nach einem Tarifvertrag bezahlt, der genau regelt, welches Gehalt dir in deinem Beruf zusteht, wie viele Zuschläge du für Überstunden, Extraschichten oder an Feiertagen bekommst und wie deine Gehaltserhöhung mit wachsender Berufserfahrung aussieht. Der Vorteil an Tarifverträgen ist nämlich, dass du fast automatisch im Laufe der Zeit eine Gehaltserhöhung bekommen kannst, da du dich praktisch weiterentwickelst. Als Einstiegsgehalt nach deinem praktischen Jahr kannst du als Pathologe einen Verdienst zwischen 4100 und 4600 Euro erwarten. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung liegt das durchschnittliche Gehalt für Pathologen bei bis zu 5400 Euro brutto im Monat.

Hast du als Pathologe eine Stelle im Krankenhaus ergattert, hast du zudem gute Karriereaussichten, die sich auf dein Gehalt als Pathologe auswirken können. So verdienen Oberärzte im Fachbereich Pathologie im Durchschnitt zwischen 89.400 und 132.900 Euro brutto im Jahr, das entspricht einem monatlichen Gehalt zwischen 7450 und 11.000 Euro. Damit gehörst du zu den absoluten Spitzenverdienern in Deutschland.

Da du als Pathologe viele Möglichkeiten hast, ins Berufsleben einzusteigen, bist du für dein späteres Gehalt selbst verantwortlich. Die besten Chancen, deinen Verdienst zu erhöhen, hast du im Gesundheitswesen in einer Fachklinik oder Hochschulklinik. Aber auch selbstständige Tätigkeiten wie beispielsweise in pathologischen und gerichtsmedizinischen Instituten sind nicht schlecht bezahlt. Hast du deine Promotion erlangt bieten sich dir zudem Chancen in der Forschung und Entwicklung. Hier hast du ebenfalls gute Chancen mit einem hohen Gehalt als Pathologe nach Hause zu gehen.  

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Gehaltsverhandlungen in der Medizinbranche sind schwierig, denn kaum eine öffentliche Einrichtung hat Chancen, selber die Gehälter festzulegen. Da du aber als Pathologe nach Tarifvertrag bezahlt wirst, kannst du bereits vor Antritt deiner ersten Stelle dafür sorgen, dass dein Gehalt überdurchschnittlich ausfällt, nämlich mit viel Engagement. Wer viel praktische Erfahrung und ein hohes Knowhow nachweisen kann, hat gute Chancen, in eine höhere Entgeltgruppe zu gelangen. Wer sich zudem nicht davor drückt, auch am Wochenende öfter einzuspringen oder den ein oder anderen Feiertag sausen zu lassen, der hat gute Chancen, sein Gehalt als Pathologe zu erhöhen.

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