Bewerbung als Pathologe

Als Pathologe wirst du in der Diagnostik arbeiten, um bei der Früherkennung von beispielsweise Krebspatienten unterstützend mitzuwirken. Ob es dich nun in die Klinik oder doch in die Forschung zieht, für deine Bewerbung als Pathologe heißt das in jedem Fall, dass du dich, wie bei jedem anderen Beruf auch, von anderen Bewerbern abheben musst. Und auch wenn die Pathologie über kurz oder lang händeringend auf der Suche nach Fachpersonal sein wird, solltest du bei deiner Bewerbung trotzdem alles geben und auf ein paar Kleinigkeiten großen Wert legen.

Anschreiben und Lebenslauf

Egal für welchen Job du dich bewirbst, ob es für einen Nebenjob im Studium oder eine Festanstellung ist, dein Anschreiben als Pathologe und dein Lebenslauf als Pathologe sollten immer ordentlich aufbereitet sein. In der Medizinbranche spielt zwar das Anschreiben auch eine erhebliche Rolle, ist aber für deinen zukünftigen Arbeitgeber erst einmal uninteressant. Denn hier ist vor allem dein Lebenslauf entscheidender Faktor dafür, ob du für eine Stelle interessant bist oder nicht.

Im Pathologen Lebenslauf lässt sich bereits eindeutig erkennen, ob du dich nach dem Abitur für eine medizinische Laufbahn interessiert hast. Und konntest du direkt einen Platz für das Studium deiner Wahl ergattern oder hattest du mit Wartesemestern zu kämpfen? Wichtig in diesem Fall ist, dass du während dieser Zeit bereits etwas Sinnvolles angestellt hast, wie beispielsweise Praktika im medizinischen Bereich oder vielleicht sogar auch eine Ausbildung. Mit einer Ausbildung kannst du deswegen punkten, weil dir hier schon 3 Jahre Berufserfahrung sicher sind. Die ist nämlich besonders in dem Beruf als Arzt von großer Bedeutung.

Bevor du dich auf eine Stelle bewirbst, solltest du dir klar machen, ob es wirklich die Richtige für dich ist, denn in deinem Anschreiben sollte hervorgehen, warum ausgerechnet du der oder die Richtige bist. Zudem solltest du erläutern warum diese Stelle dein Interesse geweckt hat und warum du ausgerechnet in dieser bestimmten Einrichtung arbeiten möchtest. Auch deine Motivation für den Fachbereich Pathologie sollte aus dem Anschreiben hervorgehen.

Pathologe/in Bewerbung - Tipps zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

Wenn du bereits mit deiner Bewerbung als Pathologe überzeugen konntest und du nun endlich im Vorstellungsgespräch sitzt, kommt die zweite Runde, in der du beweisen musst, dass du hier hin gehörst. Sich über die Klinik, das Institut oder die Einrichtung zu informieren kann nie verkehrt sein, denn schließlich willst du ja dort in Zukunft arbeiten. Hier kann es beispielsweise interessant sein zu wissen, ob sich die Klinik für bestimmte Zwecke einsetzt oder für einen bestimmten Bereich besonders bekannt ist.

Ganz wichtig im Vorstellungsgespräch als Pathologe ist aber Sympathie. Häufig ist es leider so, dass trotz der besten Noten eine Stelle aufgrund fehlender Sympathie nicht vergeben wurde. Versuche dich nicht zu verstellen, denn so lernen die Leute dich am besten kennen. Und genau darum geht es auch in dem Vorstellungsgespräch: Dich vorzustellen. Du solltest das nicht als eine Prüfung ansehen. Besonders in Vorstellungsgesprächen in der Medizinbranche geht es in erster Linie um dein Fachwissen. Und genau so wird dieses Gespräch auch ausgerichtet sein. Zwar ist auch Teamarbeit wichtig, steht aber nicht im Vordergrund.

Um aber nicht vom Weg abzukommen, solltest du dir ebenfalls vorab ein paar Zeilen zurecht legen. Etwa bei der Frage warum du dich für die Pathologie entschieden hast. Die Motivation für diesen Beruf ist nämlich eine häufig gestellte Frage.  

Der Bewerbungsprozess

Nachdem du deine Bewerbung als Pathologe abgeschickt hast, heißt es in der Regel erst einmal warten. Und auch wenn du das Vorstellungsgespräch gemeistert hast, wird man dir leider nicht sofort eine Zu- oder Absage erteilen. Hast du allerdings nach zwei Wochen noch immer nichts gehört, so ist es durchaus in Ordnung, sich nach der Bewerbung zu erkundigen. In einigen Medizinberufen kann es vorkommen, dass man dich zudem zu einem Tag auf Probe einlädt. Da du aber als Pathologe so gut wie gar keinen Patientenkontakt hast, wird das nicht nötig sein. Auch sogenannte Assessment Center sind in der Medizin nicht vorgesehen, da es hier ausschließlich um deine fachliche Kompetenz geht und weniger um Kreativität oder eine besondere Persönlichkeit.

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Warum haben Sie sich für die Pathologie entschieden?
  • Was ist für Sie das Spannendste in dem Beruf als Pathologe?
  • Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Dresscode

Wie sollte ich beim Vorstellungsgespräch erscheinen? Da du als Pathologe nicht mit Kunden zu tun hast oder vor wichtigen Leuten eine Präsentation halten musst, erwartet man von dir keinen Auftritt im Anzug oder Kostüm. Natürlich solltest du aber auch nicht in Jeans und Sommershirt bei deinem Vorstellungsgespräch erscheinen. So ist ein klassisches, schlichtes Outfit durchaus angemessen. Ein Hemd bei Männern sollte gewählt werden, während die Frau auch mit einem schlichten Oberteil punkten kann. Wichtig ist, dass du ein gepflegtes Erscheinungsbild an den Tag legst, welches freundlich und gleichzeitig seriös wirkt.

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