Orthopäde Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Orthopäde

Orthopäde ist dein Name. Im Dienste deiner Patienten baust du Brüche und Gelenkverletzungen zusammen. Du renkst ein, richtest und massierst. Als Orthopäde tust du aber noch mehr als das. Denn der menschliche Bewegungsapparat besteht nicht nur aus Knochen, sondern auch noch aus Muskeln, Sehnen und Bändern. Ob also ein Riss der Achillessehne oder eine Schleimbeutelentzündung: Du kannst alles behandeln, zur Not auch per Operation. Damit du immer auf dem neuesten Stand der Technik bist, besuchst du regelmäßig medizinische Fortbildungen. Dafür, dass du so viele Menschen tagtäglich in Bewegung hältst, hat sich dein Konto natürlich eine monatliche Fütterung verdient. Was dir als Orthopäde an Gehalt zusteht und ob es für dich spezielle Regelungen durch einen Tarifvertrag gibt, verraten wir dir.

Einstiegsgehalt als Orthopäde

Die gute Nachricht gibt’s gleich zu Beginn: Als du dich für die Facharztausbildung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie entschieden hast, hast du einen großen Schritt hinein in eine Zukunft der finanziellen Sicherheit getan. Kurz gesagt: Dein Gehalt als Orthopäde ist überdurchschnittlich hoch. Nur deine Facharztkollegen von der Radiologie werden noch besser bezahlt als du.

Schon in deiner Zeit als Assistenzarzt auf der Unfallchirurgie verdienst du mit einer monatlichen Vergütung zwischen 3400 und 4500 Euro recht gut. Nach dem Ende deiner Facharztausbildung kannst du dich entscheiden, ob du weiterhin in einer Klinik arbeiten möchtest oder deine eigene Praxis eröffnest. Je nachdem was du wählst, hat das einen Einfluss auf dein Einstiegsgehalt als Orthopäde. In einem Krankenhaus wirst du nach Tarif bezahlt und beziehst ein Monatsgehalt zwischen 3600 und 5300 Euro. In diesem Tarifvertrag ist auch die Bezahlung von Überstunden geregelt. Aufgrund deiner sechsjährigen Ausbildung zum Facharzt hast du bereits einige Erfahrung im Berufsleben und musst dich nicht mehr zusätzlich über Praktika beweisen.

Deine orthopädischen Fähigkeiten sind aber nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Reha-Zentren gefragt. Dein Verdienst als Orthopäde kann hier als Berufseinsteiger bis zu 6000 Euro betragen.

Wagst du den Schritt in die Selbstständigkeit musst du zu Beginn wahrscheinlich ein paar finanzielle Abstriche machen, da so eine eigene Praxis nicht nur Geld einbringt, sondern auch Kosten verursacht. Denn natürlich möchten auch deine Sprechstundenhilfen bezahlt werden. Zu Beginn deiner Karriere als niedergelassener Facharzt kannst du mit rund 4000 Euro Gehalt als Orthopäde rechnen. 

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Was kann ich später verdienen?

Als Orthopäde gehörst du zu den Spitzenverdienern unter den Fachärzten und wirst das schon nach wenigen Jahren Berufserfahrung beim Blick auf deinen Kontostand merken. Hast du dich für eine Laufbahn als Krankenhausarzt entschieden kannst du dich als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie bis zum Stationsleiter und nach drei bis sechs Jahren Berufserfahrung sogar zum leitenden Oberarzt hocharbeiten. Der Tarifvertrag für Fachärzte sieht in diesem Fall bis zu 8300 Euro monatlich für dich vor.

Am besten sieht dein Gehalt als Orthopäde aber eindeutig aus, wenn du dich selbstständig gemacht hast und deine Praxis gut läuft. Niedergelassene Orthopäden, die einen guten Draht zu ihren Patienten und dadurch einen guten Ruf haben, sind oft mehr als gut beschäftigt und verdienen entsprechend: Zwischen 11.000 bis hin zu eindrucksvollen 24.000 Euro können da jeden Monat auf dein Konto fließen. Für ein solches Spitzengehalt arbeitest du dann aber auch entsprechend viele Wochenstunden. 

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Laura Zink

Als Facharzt im Klinikbetrieb wirst du nach Tarif bezahlt. Das heißt, egal ob du in einem Krankenhaus oder einer Rehaklinik arbeitest, innerhalb eines gewissen Zeitrahmens wirst du automatisch einer höheren Gehaltsstufe zugeordnet und bekommst ein höheres Gehalt. Dieser Zeitrahmen bemisst sich nach deiner gesammelten Berufserfahrung und der Position auf der du arbeitest und kann beispielsweise nur ein Jahr oder auch mal drei Jahre betragen. 

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