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Beruf als Manager Business Development - Arbeiten im Business Development

„Wie können wir unser Unternehmen weiterentwickeln, damit unsere Kunden auch in Zukunft mit unseren Produkten und Leistungen zufrieden sind? Welche Prozesse können wir optimieren, damit wir auch morgen und übermorgen noch Gewinne erzielen?“ – Zentrale Fragestellungen, mit denen du dich in dem Beruf als Manager Business Development auseinandersetzt. Du bist also im Grunde für eine konstante Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsideen verantwortlich. Du analysierst Absatzmärkte und Wettbewerber und erstellst darauf aufbauend neue Geschäftsmodelle. Neben der finanziellen und rechtlichen Affinität sollte es dir daher in dem Beruf als Manager Business Development auch nicht an Kreativität fehlen.

Arbeitsalltag und Aufgaben als Manager Business Development

Jobs als Manager Business Development Manager/in Business Development werden

Als absoluter Stratege variiert dein Arbeitsalltag in dem Beruf als Manager Business Development je nach Unternehmensbranche, in der du tätig bist. Grundsätzlich macht aber jeder Business Development Manager das Gleiche: Nämlich dafür sorgen, dass wieder mehr „Schwung in die Bude“ kommt. Deine Hauptaufgabe besteht darin, ein Unternehmen zu verstehen und weiterzuentwickeln. Mit Hilfe von Analysen der Wettbewerber und des Marktes überlegst du dir, welche Produkte das Unternehmen zusätzlich anbieten könnte oder ob neben der jungen Zielgruppe vielleicht auch ein Produkt für eine ältere Zielgruppe in Frage kommt. Auch bestehende Geschäftsfelder schaust du dir in dem Beruf als Manager Business Development an und versuchst, diese stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Als Absolvent der Generation Y weißt du selbst nur zu gut, wie wandelbar unsere Märkte heutzutage sind. Du selbst hast eine gute Vorstellung davon, wie rasant sich deine Interessen und die Erwartungen an ein Produkt verändern. Heute wolltest du noch ein Handy mit Kalenderfunktion, morgen bist du von den ständigen Erinnerungen ziemlich genervt. In dem Beruf als Manager Business Development unterstützt du dein Unternehmen darin, aktiv auf die wandelnden Märkte sowie die sich ständig verändernden Bedürfnisse der Kunden zu reagieren. Die enge Zusammenarbeit mit der Vertriebs- und Marketingabteilung ist daher unabdingbar.

Weil du natürlich nicht einfach ins Blaue hinein denkst, hältst du dich im Beruf als Manager Business Development stets über die aktuelle Marktsituation sowie innovativen Entwicklungen auf dem Laufenden. Nur so gelingt es dir, Marktlücken zu entdecken und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Aber auch Kooperationen sind Möglichkeiten, die du aktiv nutzt, um das eigene Angebot sinnvoll zu ergänzen. An dieser Stelle ist es deine Aufgabe, im Beruf als Manager Business Development Kontakte zu knüpfen, Verhandlungen zu führen und den finanziellen Aufwand im Hinterkopf zu behalten.

Einfach so eine Strategie umsetzen? Das kommt für dich nicht in Frage. Als absoluter Querdenker bist du in dem Beruf als Manager Business Development zusätzlich dafür zuständig, Business- und Finanzpläne zu bewerten, Reportings an die Geschäftsführung weiterzugeben, Geschäftsmodelle auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit und natürlich auch ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. Und weil du so ein Allrounder bist, kannst du eine Anstellung in allen Unternehmen finden, die innovations- und technologieorientiert sind.

Voraussetzungen für den Beruf Manager Business Development

Wer glaubt, er könne nach seinem Bachelorabschluss direkt in den Beruf als Manager Business Development einsteigen, den müssen wir leider enttäuschen, denn selten handelt es sich um eine Einstiegsposition. Mehrjährige Berufserfahrung ist meist eine Grundvoraussetzung. Das heißt, du solltest Kompetenzen im Projektmanagement, Vertrieb, Marketing sowie Controlling und in der Budgetierung mitbringen. Aber auch Reisebereitschaft ist ein wichtiger Faktor, den du nicht außer Acht lassen solltest. Denn besonders beim Thema Kooperationen musst du viele Termine auch außerhalb vom Büro wahrnehmen. Und ganz wichtig: Selbstbewusstsein und die Bereitschaft, bestehende Strukturen in Frage zu stellen. Wer nicht kommunikativ genug ist und sich nicht traut, etwas zu verändern, der wird in dem Beruf als Manager Business Development keine Chancen haben.

Was du studiert haben muss, hängt ganz davon ab, in welcher Branche du einsteigen möchtest. Wer zum Beispiel in die Elektronikbranche möchte, hat mit einem Studium der Elektrotechnik beste Chancen. Prinzipiell sind in der technischen Industrie auch technische Studiengänge gefragter. Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist für den Beruf als Manager Business Development allerdings das am häufigsten gewählte Studienfach, weil es dir viele Kompetenzen liefert, die du für deinen späteren Job benötigst.

Spezialisierungsmöglichkeiten

In dem Beruf als Manager Business Development arbeitest du in der Regel auf Managementebene in der Unternehmensführung. Durch deine Marktkenntnisse und dein ausgeprägtes Wissen im Bereich des Absatzmarktes kannst du auch im Marketing oder der Werbung tätig werden. Grundsätzlich bist du bereits so sehr spezialisiert, dass für dich nur eine Tätigkeit in Frage kommt: Ein Unternehmen bei seiner Weiterentwicklung zu unterstützen. Wer sich damit nicht zufrieden geben möchte, der kann sich auf eine ganz bestimmte Branche spezialisieren. Die meisten Manager im Business Development arbeiten in Branchen mit starkem technologischem Fortschritt, also in Unternehmen der IT, Biotechnologie, Telekommunikation oder auch der neuen Medien. Als Digital Native sind die neuen Medien eine hervorragende Einstiegsmöglichkeit für dich, um sich an den Beruf als Manager Business Development heranzutasten.

Spezialisierungen
Manager/in Business Development
Fachjargon
Gewinnschwelle

Sobald der Erlös und die Kosten einer Produktion gleich hoch sind, spricht man von der Gewinnschwelle beziehungsweise vom Break-Even-Point. Das heißt, dass an genau diesem Punkt zwar kein Verlust gemacht wird, das Unternehmen aber auch keinen Gewinn erwirtschaftet.

Opportunitätskosten

Die Opportunitätskosten sind auch die sogenannten Alternativkosten, an die ein Manager Business Development denken muss. Diese Kosten sind jene, die entstehen, wenn man sich für eine andere Möglichkeit, also eine andere Opportunität entscheidet. Würde man beispielsweise sein Vermögen in eine Immobilie investieren, statt es anzulegen, verzichtet man auf Zinserträge, da das Kapital gebunden ist. Diese Zinserträge sind dann Opportunitätskosten.

Balanced Scorecard

Unter der Balanced Scorecard versteht man ein Planungs- und Controlling-Tool, welches sowohl finanzwirtschaftliche Größen als auch Kunden-, Mitarbeiter und Prozesskriterien integriert. Es wird zur Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens oder einer Organisation im Hinblick auf seine Vision eingesetzt.

Wusstest du schon, dass...
  • es eine statische und eine dynamische Kundenzufriedenheit gibt? Während die statische Kundenzufriedenheit nur schaut, ob der Kunde kauft oder nicht, wird die dynamische Kundenzufriedenheit an unterschiedlichen Zeitpunkten des Konsumprozesses gemessen. Sie schaut etwa, ob der Kunde längerfristig mit einem Produkt zufrieden ist oder ob er es immer noch kauft, wenn Änderungen am Produkt vorgenommen werden.
  • selbst die erfahrensten Manager im Business Development mit den einfachen Tools arbeiten, die man in der Uni lernt? Dazu zählen beispielsweise die SWOT-Analysen oder auch die BCG Matrix mit ihren Poor Dogs und Cash Cows.
  • Business Development für alle Unternehmen, egal ob es aus 1, 10 oder 1000 Mitarbeitern besteht, relevant ist?
Was man kennen und können sollte
Programme
  • MS Office
Softskills
  • Ausdauer
  • Flexibilität
  • Selbstbewusstsein
  • Kommunikationsstärke
Tools
  • Preis-Absatz-Funktion
  • Marketing-Mix
  • Produktlebenszyklusmodell
  • 9-Feld-Matrix (McKinsey)
  • BCG Portfolioanalyse
  • Ansoff-Matrix
  • STEP- und SWOT-Analyse
Autor: Marina Paar
Verwandte Berufsfelder:
Manager/in Business Development als Beruf - Aufgaben und Infos

Beruf als
Manager/in Business Development

Bevorzugte Studiengänge
Work-Life-Balance: bis 55 Stunden: Vielbeschäftigt
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 3500-4000 €
Männer/Frauen-Relation 6/4
Bewerber pro Stelle: 12 Bewerber
Spitzenverdiener 10.500 €