Karriere und Weiterbildung als Landschaftsarchitekt

Eine Karriere als Landschaftsarchitekt, das ist für viele ein Traum. Allerdings muss man dafür auch hart arbeiten. Wer zum Beispiel nicht schon während der Uni Arbeitserfahrung gesammelt hat, der hat schlechte Karten, schnell einen Job zu finden. Und auch danach muss man als Landschaftsarchitekt darauf vorbereitet sein, viel für seinen Traumberuf zu arbeiten. Denn Arbeitserfahrung ist auf dem Arbeitsmarkt der Landschaftsarchitekten ein gefragtes Attribut. Bist du erstmal fertig mit dem Studium, dann öffnen sich für dich Türen in den verschiedensten Bereichen. Ob als Mitarbeiter in einem Ingenieur- oder Planungsbüro, als Sachbearbeiter im Umwelt- oder Gartenamt oder beim Amt für Naturschutz und Landschaftspflege, es gibt zahlreiche Möglichkeiten für deine Karriere als Landschaftsarchitekt. Ein paar Karriereschritte haben wir dir hier zusammengesucht.

Karrierepfad als Landschaftsarchitekt/in

Landschaftsarchitekt/in Karriere und Weiterbildung

Master

Nur mit einem Bachelorabschluss ist es als Landschaftsarchitekt schwer auf dem Arbeitsmarkt. Die meisten machen zusätzlich einen Master, um sich noch weiter spezialisieren zu können. In zwei bis vier Semestern kannst du deinen Master of Engineering, beziehungsweise an manchen Unis auch den Master of Science, machen und dich auf Bereiche wie Freiraumplanung oder Umweltrichtlinien spezialisieren.

Weiterbildungen

Sich fortzubilden ist immer ein großer Pluspunkt, um deine Karriere voranzutreiben. Weiterbildungen kannst du berufsbegleitend machen, um deine Fähigkeiten und Kenntnisse weiter zu ergänzen. Dadurch wirst du nicht nur noch qualifizierter, sondern erhöhst auch deine Chancen, schnell aufzusteigen. Als Weiterbildung für Landschaftsarchitekten bietet sich zum Beispiel Kostenmanagement an, wo du lernst, wie du Kostenbudget besser einhalten, Kosten richtig ermitteln und sie besser steuern kannst. Aber auch Weiterbildungen wie zum Beispiel zum Thema „Integration der Regenwasserbewirtschaftung in den Städtebau“ können hilfreich sein, um durch weitere Spezialisierungen seine Nische zu finden.

Projektleiter

Mit einiger Arbeitserfahrung, Talent und der Fähigkeit, andere Leute gut anleiten zu können, bist du der perfekte Kandidat für eine führende Position. Als Projektleiter zum Beispiel trägst du die Verantwortung für ein Team von Leuten und bist dafür zuständig, dass Projekte reibungslos ablaufen. Diese Position ist außerdem gut, um sich von dort weiter ins Management beziehungsweise zum Geschäftsführer hochzuarbeiten.

Selbstständigkeit

Bist du gerne dein eigener Herr und hast ein Händchen für Geschäfte und fürs Networking, dann kannst du dich natürlich auch mit deinem eigenen Planungsbüro selbstständig machen. Da heißt es dann, Kunden selber zu akquirieren und sich um Wettbewerbe und große Projekte zu bemühen.  Natürlich brauchst du dafür aber auch die nötigen finanziellen Mittel und Ahnung, wie man ein Geschäft aufbaut. Feile am besten jetzt schon mal an deinem Business Plan. So kannst du dich dann bald nicht nur Landschaftsarchitekt, sondern auch Unternehmer nennen.

Autor: Nele Diels

Beruf als
Landschaftsarchitekt/in