Klinischer Chemiker Jobs – Stellenangebote in der Medizin

Das Studium ist vorbei – jetzt beginnt die Qual der Wahl: Welchen Beruf soll ich wählen? Als Chemiker, Biochemiker oder Mediziner hast du gute Chancen. Viele Türen stehen dir offen. Bis zum Job als Klinischer Chemiker musst du noch eine Weiterbildung absolvieren und deshalb fragst du dich nach einigen Jahren an der Uni sicherlich, ob sich das lohnt. Wir sagen dir, wo du als Klinischer Chemiker Stellenangebote finden kannst.

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Stellen als Klinischer Chemiker

Klinischer Chemiker Jobs | Stellenangebote als Klinischer Chemiker Klinische/r Chemiker/in werden

Die meisten Kollegen deiner Weiterbildung arbeiten später in den medizinischen Zentrallaboratorien der Kliniken und Krankenhäuser. Die beratende Tätigkeit dort dient zum einen der Diagnose und Unterscheidung verschiedener Erkrankungen, andererseits unterstützt du die Ärzte auch bei der Therapieüberwachung bei oder nach medikamentöser Behandlung.

Deine Karriere verläuft im Vergleich zu vielen anderen Berufen nicht nach Schema F. Du findest auch außerhalb der direkten Krankenversorgung Jobs als Klinischer Chemiker. Unternehmen der Biotechnologie- und Pharmaindustrie bieten dir die Möglichkeit, neue Medikamente zu entwickeln, die sich gegen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Morbus oder Diabetes richten. Du kannst dich entscheiden, ob du dort lieber im Labor oder an klinischen Studien arbeiten möchtest – oder eben beides. Deine Fachkenntnisse kannst du auch dafür einsetzen, Analysemethoden zu verbessern oder gar neue zu entwickeln. Analytische Kenntnisse sind ebenfalls bei Umwelttechnologiefirmen gefragt. Dort bestimmst zum Beispiel den Hormongehalt im Grundwasser. Du solltest allerdings wissen, dass der Berufsalltag keinen klinischen Bezug hat.

Im Job als Klinischer Chemiker bist du in Gesundheitsämtern vor allem für die Qualitätskontrolle und die Sicherheitsüberprüfung nahe gelegener Labore zuständig. Dort kontrollierst du dort sowohl die Analysegeräte und dessen Ergebnisse und die Schlüsse, die Fachkollegen daraus gezogen haben. Die qualitative Sicherung der Arbeitstechniken garantiert im Endeffekt, dass der behandelnde Arzt seinen Patienten zuverlässig berät und behandelt.

Als Klinischer Chemiker spielt sich dein Arbeitsalltag natürlich zum Großteil im Labor ab. Du bekommst die Proben geliefert und suchst dementsprechend Materialen und Geräte heraus, bereitest die Analyse vor und beginnst mit der Dokumentation. Deine Arbeitsschritte notierst du sauber und gründlich. Hast du alle Ergebnisse gesammelt, dann geht es zum Schreibtisch. Dort wertest du deine Ergebnisse am Computer aus. Du kontrollierst die gemessenen Werte und vergleichst sie mit Grenzwerten. Anhand der Schlüsse erstellst du ein Gutachten beziehungsweise einen Befund, den du dem behandelnden Arzt vorlegst, der dem Patienten auf dieser Grundlage eine Therapie empfehlen wird. Damit ist der Job für dich aber noch nicht getan. Solange die Therapie läuft, überwachst du die speziellen Werte des Patienten und kontrollierst ihre Tendenz. Steigt der Eisenwert oder nimmt er stetig ab? Letzteres spricht für innere Blutungen und eine verminderte Eisenresorption. Dementsprechend hältst du wieder Rücksprache mit dem Arzt.

Neben der reinen Laborarbeit nimmt in den meisten Klinischer Chemiker Stellen vor allem die Verwaltungsarbeit viel Zeit in Anspruch. Die Dokumentation, Archivierung und Präsentation deiner Ergebnisse geschieht sorgsam und präzise. Du musst dabei immer im Hinterkopf behalten, dass deine Arbeit den Heilungserfolg der Patienten maßgeblich beeinflusst.

Work-Life-Balance: 40 Stunden: Entspannt
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 2916-5225 €
Männer/Frauen-Relation 7/3
Bewerber pro Stelle: 4 Bewerber
Spitzenverdiener 7000 €

Beruf als
Klinische/r Chemiker/in