Bewerbung als Klinischer Chemiker

Noten und Abschlüsse sprechen für sich, allerdings ist der Schlüssel zur Festanstellung nicht mehr nur das Zeugnis, sondern das Komplettpaket. Die Personalchefs achten immer mehr auch auf viele Fähigkeiten, die sich nicht direkt aus einem „summa cum laude“ schließen lassen, sondern deinen Tätigkeiten. Das Anschreiben als Klinischer Chemiker sollte deshalb einen guten Gesamteindruck hinterlassen und dich als komplette Person mit all deinen Fähigkeiten darstellen. Wie du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf auf Vordermann bringst, das erklären wir dir hier.

Anschreiben und Lebenslauf

Das Anschreiben als Klinischer Chemiker ist wie eine Visitenkarte für den Personalchef: Kurz und knapp zeigt sie, wer du bist und was du machst. Zum Glück hast du aber nicht nur wenige Zentimeter Platz, sondern bis zu einer DIN A4 Seite, mehr solltest du nicht schreiben. Je präziser deine Formulierungen sind, desto besser. In deiner späteren Arbeit als Analytiker geht es um Genauigkeit und Sorgfalt. Diese Eigenschaften sollte der Personaler bereits in deinem Anschreiben erkennen. Nenne die wichtigsten Stationen deiner Karriere und dabei insbesondere die Punkte, die zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Es ist sinnvoll, die gewünschten Anforderungen aus der Ausschreibung in deinem Anschreiben aufzugreifen. Das muss natürlich nicht immer wortgetreu sein, sonst klingt es allzu sehr nach Copy & Paste. Wenn du während deiner Laborpraxis bereits im Team gearbeitet hast und diese Qualität gefordert wird, solltest du das auch so erwähnen.. Gern gesehen sind ebenfalls praktische Erfahrungen, vor allem wenn sie einen Bezug zum Beruf haben. Am Ende des Anschreibens als Klinischer Chemiker solltest du noch ein paar weitere persönliche Fähigkeiten erwähnen, die dich für die Arbeit kostbar machen, etwa sprachliche Erfahrungen oder Auslandssemester.

Für die formalen Richtlinien bei deiner Bewerbung als Klinischer Chemiker solltest du zuvor ein paar Ratgeber durchstöbern, dein Dokument entsprechend formatieren und erst dann mit Inhalt füllen. Für manche Personaler sind missachtete Formalien bereits ein Ausschlusskriterium, schließlich geht es in deinem Beruf später auch darum, Normen und Richtlinien einzuhalten.

Eine strukturierte Arbeitsweise  zahlt sich im Leben oft aus, der Beruf bildet hier keine Ausnahme. Aus diesem Grund sollte sowohl das Anschreiben als auch der Lebenslauf eine Gliederung erkennen lassen. Bei der Chronologie im Klinischer Chemiker Lebenslauf kannst du zwischen zwei Alternativen wählen: Der klassischen und der amerikanischen Variante. Bei der Klassischen folgst du der Chronologie und reihst brav deinen Werdegang auf. Bei der amerikanischen Variante nennst du die Stationen deiner Ausbildung anti-chronologisch, das heißt du fängst mit deiner Weiterbildung zum Klinischen Chemiker, deinem Doktor oder deinem Studium an und nicht mit der Grund- oder weiterführenden Schule. So erkennt der Personaler auf den ersten Blick, was ihn am meisten interessiert.

Klinischer Chemiker Bewerbung - Tipps zu Anschreiben und Lebenslauf

Das Vorstellungsgespräch

Wer bei der schriftlichen Bewerbung bereits überzeugt, der bekommt eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch. Das ist oft nicht jedermanns Sache, allerdings ist es vor allem die größte Chance, sich gegen Mitbewerber durchzusetzen. Der Studiengang ist der oft der gleiche, die Noten vergleichbar, die Qualifikation ähnlich hoch. Deine Persönlichkeit ist deshalb ein großer Pluspunkt. Im Vorstellungsgespräch gehen Bewerber und Arbeitgeber noch einmal auf Tuchfühlung. Auch du kannst dir das Arbeitsumfeld einmal näher anschauen und für dich entscheiden, ob es der richtige Arbeitsplatz für die nächsten Jahre sein soll. Andersrum möchte dein Gegenüber noch ein paar Fragen klären. Sicherlich wirst du etwas zur Berufsmotivation gefragt, warum du dich genau bei dieser Firma beworben hast und vielleicht gibt es auch die eine oder andere fachliche Frage, etwa zu deiner Abschlussarbeit. Auf die typischen Fragen im Vorstellungsgespräch als Klinischer Chemiker solltest du dich ein wenig vorbereiten. Viele Fragen ist berufsübergreifend, manche sehr speziell. So möchte man etwa deine methodischen Kenntnisse überprüfen oder in Erfahrung bringen, ob du Techniken beherrscht, die andere Mitbewerber nicht mitbringen.

Der Bewerbungsprozess

Bei der Bewerbung als Klinischer Chemiker ist deine fachliche Qualifikation sicherlich kein Ausschlusskriterium und wenn du auch das Vorstellungsgespräch gemeistert hast, dann sollte einer Unterschrift unter dem Traumvertrag nichts mehr im Wege stehen. In seltenen Fällen laden große Konzerne zum Assessment Center ein. Hier solltest du dich mit einiger Vorlaufzeit in die Vorbereitungsphase begeben, denn je nachdem, wie viele Bewerber dort um begehrte Plätze konkurrieren, kann es sehr schwer werden. Eine gute Vorbereitung ist hier das A und O. Viele Ratgeber zeigen dir die typischen Aufgaben, Diskussionen, Fragen und erklären dir, worauf die Personalchefs besonders achten. Nichtsdestotrotz solltest du dich niemals verstellen, sondern immer du selber bleiben. Authentizität zahlt sich aus.

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch
  • Was hat Sie dazu veranlasst, sich gerade in unserem Unternehmen zu bewerben?
  • Welche methodischen Kenntnisse können Sie bei uns einbringen?
  • Haben Sie bereits praktische Erfahrungen in der Analytik gesammelt?

Dresscode

Der erste Eindruck zählt – das gilt für deine komplette Bewerbung als Klinischer Chemiker, angefangen vom Anschreiben über den Lebenslauf, das Bewerbungsfoto und auch dein Auftreten beim Vorstellungsgespräch. Du solltest auf ein gepflegtes Äußeres achten und gepaart mit einem (Hosen-)Anzug sollte dann nichts mehr schief gehen. Je nachdem für welche Stelle du dich bewirbst, musst du nicht mit Krawatte erscheinen, denn wohlfühlen solltest du dich noch immer. Zuviel Wohlfühl-Faktor ist aber auch nicht angebracht: tiefe Ausschnitte, kaputte Jeans und Sneakers sind No-Gos.

Im Berufsalltag dominiert dann der Kittel, schließlich hantierst du mit einigen gefährlichen Stoffen und die Sterilität der Proben muss gewährleistet sein. Handschuhe und Schutzbrille gehören im Labor ebenfalls dazu. Wertest du klinische Studien aus, dann geht’s aber auch mit Jeans und Pullover, aber das  legt in erster Linie der Arbeitgeber fest.

Beruf als
Klinische/r Chemiker/in