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Beruf als IT-Specialist - Arbeiten in der IT

Seit wir im Informationszeitalter leben, wird unser Alltag sowohl privat als auch auf der Arbeit immer stärker durch die elektronische Datenverarbeitung geprägt. Und so schön die digitale Revolution für  unsere Gesellschaft auch ist, so viele Probleme bringt sie mit sich. Nämlich genau dann, wenn unsere Computer nicht das machen, was sie sollen. Der Beruf als IT-Specialist wartet daher mit ganz unterschiedliche Aufgaben auf dich. Wie seine Namensgebung aber bereits verrät, bist du auf deinem Gebiet ein Experte und für Unternehmen der Hauptansprechpartner, wenn es um ihre IT-Struktur und deren Weiterentwicklung geht. Hast du Informatik oder Mathematik studiert, dann bist du wie geschaffen für den Beruf als IT-Specialist. Aber auch Quereinsteiger aus den Bereichen BWL und VWL haben mit dem nötigen technischen Verständnis die Möglichkeit, diesen Berufsweg einzuschlagen.

Arbeitsalltag und Aufgaben als IT-Specialist

Jobs als IT-Specialist IT-Specialist werden

Den ganzen Tag Systemfehler reparieren und den Mitarbeitern erklären, warum schon wieder „404. Not Found“ auf ihrem Bildschirm steht? Aufgaben, die sicher auch in das Tätigkeitsfeld im Beruf als IT-Specialist fallen, aber gerade einmal ein Viertel deines Arbeitsalltags ausmachen. Tatsächlich kommt es ganz darauf an, wo du arbeitest und für welchen Bereich man dich eingesetzt hat.

Die Hauptaufgabe in dem Beruf als IT-Specialist besteht darin, intern für ein Unternehmen oder extern als Dienstleister die gesamte IT-Struktur in einem Unternehmen einzuführen, sie zu steuern und zu überwachen, sie gleichzeitig aber auch zu pflegen und weiterzuentwickeln. Dabei konzentrierst du dich auf das komplette Computer-Netzwerk der Firma und übernimmst die Rolle als Systemadministrator.

IT-Specialists in großen Konzernen arbeiten häufig mit einem Team aus anderen Kollegen der IT zusammen, da sie neben der Kontrolle und Steuerung auch dafür sorgen müssen, dass das Computer-Geflecht des Unternehmens immer auf dem neuesten Stand bleibt. Hierfür werden ganze Projekte entwickelt, für die du in dem Beruf als IT-Specialist das Projektmanagement übernimmst. Dies kann zum Beispiel die Einführung einer neuen Software auf allen Computern der Firma sein. Teammeetings, Präsentationen und Außentermine an anderen Standorten gehören dann ebenfalls zu deinem Arbeitsalltag. Deine Verantwortung in diesem Job ist also groß, denn falsche Tools für die Mitarbeiter können längerfristig dafür sorgen, dass diese nicht effizient arbeiten können. Gar nicht auszumalen, was passiert, wenn es im Unternehmen mal zu einem Systemausfall kommt. So kann es passieren, dass du an einem Tag gerade einmal dazu kommst, deine Emails zu checken und den Rest des Tages im Konferenzraum oder in den Büros anderer Mitarbeiter verbringst.

Als IT-Specialist kannst du dafür in so gut wie jeder Branche arbeiten. Denn der Gebrauch von Computern schreitet nicht nur voran, sondern wird auch in Zukunft unabdingbar sein. So braucht jedes Unternehmen einen IT-Specialist, der für jedes Problem die passende Lösung parat hat.

Voraussetzungen für den Beruf IT-Specialist

Es ist nicht zwingend notwendig, Wirtschaftsinformatik, Informatik oder Mathematik studiert zu haben, um sich für den Beruf als IT-Specialist zu qualifizieren. Jedoch haben Bewerber mit einem Bachelor- oder Masterabschluss in diesen Studiengängen weitaus bessere Chancen. Vor allem ein Masterabschluss, beispielsweise im Bereich IT Management oder Computer Security, ist ein klarer Vorteil. Quereinsteiger, die das nötige IT-Verständnis mitbringen und zudem bereits während des Studiums Praktika absolviert haben, sind aber ebenfalls qualifiziert genug, sich für eine Stelle als IT-Specialist zu bewerben.

Neben Teamfähigkeit und Selbstorganisation sollte man für den Beruf als IT-Specialist aber gleichzeitig auch Interesse am aktuellen Geschehen haben. Und damit ist nicht etwa das politische Weltgeschehen gemeint, sondern die neuesten Standards und Tools, die es in der IT-Welt zu entdecken gibt. Und ein Hauch von Kreativität schadet auch nicht, denn in dem Beruf als IT-Specialist kommt es nicht darauf an, nach Regeln zu arbeiten, sondern seine eigenen Ideen einzubringen und individuelle Lösungen bei IT-Problemen zu finden.

Spezialisierungsmöglichkeiten

Sich zu spezialisieren ist bereits während des Studiums möglich, denn hier hat man die Wahl zwischen ganz unterschiedlichen Studiengängen. Sowohl im Bachelor- als auch im Masterprogramm. Statt Informatik direkt Wirtschaftsinformatik zu wählen, hat den Vorteil, dass man sich auch wirtschaftliches Know-how anschafft, welches später im Beruf als IT-Specialist durchaus gefordert ist. Im Beruf selber kommt es ganz darauf an, wofür man sich interessiert. Hier kann ein IT-Specialist die Rolle als Administrator und Support übernehmen oder eben ins Projektmanagement einsteigen und in der IT-Entwicklung arbeiten. In der Regel findet man seinen Weg, sobald man im Unternehmen tätig ist.

Spezialisierungen
IT-Specialist
Fachjargon
ASP

Die Abkürzung ASP steht für Application Service Providing. Gemeint ist, dass ein externer Anbieter seine Anwendungen über das Internet bereitstellt. So kann ein Unternehmen beispielsweise ein CRM-System von einem Spezialisten nutzen, der sich wiederum um Updates, die Administration und natürlich den reibungslosen Betrieb kümmert.

Data Mining

Data Mining könnte man fast damit übersetzen, dass man versucht, die Datenmenge, die in Unternehmen anwachsen, zu „minimieren“. Gemeint ist, dass die vielen Daten von sogenannten Data-Mining-Experten ausgewertet werden. Mit Hilfe von statistischen Verfahren versuchen sie, Auffälligkeiten in den Daten aufzuspüren.

Network Access Control

Obwohl du als IT-Specialist auf jeden Rechner Zugriff hast und überall die Kontrolle behältst, kannst du das eigene Netzwerk nicht immer schützen. Gründe sind beispielsweise externe Mitarbeiter, die sich ins Firmennetz mit ihrem eigenen Laptop einwählen oder ein Außendienst-Mitarbeiter, der sich mit dem Firmenlaptop im Hotelnetzwerk einloggt. Mit dem Network Access Control, auch Netzwerkzugriffsschutz genannt, wird beispielsweise geprüft, ob ein Virenscanner auf dem Laptop ist und nötige Updates aufgespielt sind. Erst dann ist der Zugang zum Netzwerk freigegeben.

Wusstest du schon, dass...
  • Absolventen eines IT-Studiengangs darauf vorbereitet werden, in der Zukunft IT-Probleme zu lösen, die häufig beim Studienstart noch nie aufgetreten sind?
  • Deutschland in den Top 10 der Länder mit dem größten Angebot an Breitbandanschlüssen steht? Ein Breitband-Internetzugang heißt, dass die Datenübertragungsrate viel schneller ist als bei älteren Zugangstechniken.
  • heutzutage über 100 Milliarden Google-Anfragen pro Monat rausgeschickt werden?
Was man kennen und können sollte
Sprachen
  • Englisch (verhandlungssicher)
  • Scriptingsprachen (z.B. PowerShell)
  • Programmiersprachen (z.B. C++)
Programme
  • Software-Architektur-Programme
  • Projektmanagementtools
Standards
  • Cobit
  • ITIL
  • ITSEC
Verwandte Berufsfelder:
IT-Specialist als Beruf - Aufgaben und Infos

Beruf als
IT-Specialist

IT-Berater Bevorzugte Studiengänge
Work-Life-Balance: 40-45 Stunden, Normal
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 2000-4000 €
Männer/Frauen-Relation 7/3
Bewerber pro Stelle: 22 Bewerber
Spitzenverdiener 9000 €