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Beruf als Innenarchitekt - Arbeiten im Design

Die typischen Aufgaben eines Innenarchitekten? Tapeten auswählen, Farbkombinationen mit den Kunden abstimmen und die Möbel richtig platzieren – so viel zu den Vorurteilen, die dem Beruf als Innenarchitekt entgegengebracht werden. Natürlich machst du in diesem Beruf noch viel mehr und dafür brauchst du Kenntnisse in ganz unterschiedlichen Bereichen. Zu deiner Arbeit zählen nämlich nicht nur gestalterische Tätigkeiten, du musst beim Ausstatten eines Innenraums auch technische, wirtschaftliche, ökologische, soziale sowie kulturelle Aspekte im Auge behalten. Das macht den Beruf als Innenarchitekt unendlich vielfältig und abwechslungsreich. 

Spezialisierungen
Innenarchitekt/in

Arbeitsalltag und Aufgaben als Innenarchitekt

Innenarchitekt/in werden

Dein Arbeitsalltag im Beruf als Innenarchitekt hängt ganz davon ab, in welchem Bereich du arbeitest. Du hast nämlich fast unendlich viele Möglichkeiten, deine Fähigkeiten anzuwenden. Innenarchitekten arbeiten zum Beispiel in Büros und Agenturen für Innenarchitektur oder im Bereich des Möbeldesigns. Aber auch in Fachagenturen für technische Planung findest du mit dem Beruf als Innenarchitekt Stellen. Alternativ kannst du natürlich auch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.

In der Möbelindustrie bist du gemeinsam mit Designern dafür verantwortlich, dass die neuen Möbel interessant aussehen und ihren Zweck erfüllen. Einige Innenarchitekten haben einen festen Job bei einem Möbelhersteller, andere arbeiten selbstständig oder in einem unabhängigen Unternehmen für Möbeldesign. So kann es vielleicht passieren, dass du beispielsweise einen Stuhl designst, der später in einem großen Möbelhaus verkauft wird. Oder du entwirfst eine ganz besonders ausgefallene Deckenlampe und wirst dafür mit einem Designpreis belohnt. Die Möglichkeiten, die du als Innenarchitekt hast, sind beinahe unbegrenzt.

Viele große Agenturen für Innenarchitektur bieten Stellen im Bereich der Gastronomie und dem Hotelgewerbe an. Dein Beruf als Innenarchitekt ist dort geprägt von der architektonischen Planung von Hotelzimmern, Restaurants und Bars. In kaum einem Bereich stehen sich Funktionalität und Design so gleichberechtigt gegenüber wie in diesem.

Der sehr uncharmante Spruch „Innenarchitekten sind Kissenknicker“ gehört endlich in die Vergangenheit verbannt. Schließlich machst du im Beruf als Innenarchitekt so ziemlich alles – außer dich um die Kissen, Blumenvasen oder Bilder deiner Kunden zu kümmern. 

Voraussetzungen für den Beruf Innenarchitekt

Um den Beruf als Innenarchitekt ausüben zu können, solltest du auf jeden Fall Architektur, Innenarchitektur oder Design studiert haben – die Berufsbezeichnung „Innenarchitekt“ darfst du allerdings nur tragen, wenn du Innenarchitektur studierst hast. Diese Berufsbezeichnung wird nämlich von der Deutschen Architektenkammer geschützt.

Neben den fachlichen Voraussetzungen, die du im Studium erlernt hast, brauchst du im Beruf als Innenarchitektin einige Fähigkeiten, um in deinem Arbeitsalltag richtig gut zurecht zu kommen. In der Welt der Handwerker und Bauherren musst du dich genauso zuhause fühlen wie in der Welt der Künstler und Designer. Im Beruf als Innenarchitekt bist du die Schnittstelle, die zwischen den künstlerisch-gestalterischen Ansprüchen und der technischen Machbarkeit vermitteln muss. Du musst über fundiertes Wissen über Architektur und Gebäudetechnik verfügen, selbst auch mal mitanpacken können, aber gleichzeitig den oft zitierten „Blick für das gewisse Etwas“ haben. All das kannst du in studienbegleitenden Praktika oder entsprechenden Jobs neben der Uni erlernen, sodass du nicht als gänzlich unbeschriebenes Blatt ins Berufsleben startest.

Für einen so kreativen Beruf wie den des Innenarchitekten ist es wichtig, dass du ein großes Maß an Neugierde und Experimentierfreude mitbringst – der Drang etwas Neues auszuprobieren und Räume neu zu erfinden ist auf jeden Fall das, was viele Innenarchitekten antreibt.

Spezialisierungsmöglichkeiten

Im Beruf als Innenarchitekt gibt es sehr viele Möglichkeiten, sich auf einen Bereich zu spezialisieren. Du kannst der Experte für natürliche Bauelemente werden und mit Stein, Holz, Filz und mehr einen Raum konstruieren, der eine perfekte Balance zwischen Natur und Kultur herstellt.

Du kannst dich auf Wohnräume spezialisieren oder auf Badezimmer und Wellnessbereiche. Büros und Arbeitsräume müssen natürlich anders eingerichtet und gebaut werden als medizinische Untersuchungsräume – im Beruf als Innenarchitekt kennst du alle Maßnahmen, durch die ein funktionaler und ansprechender Innenraum entstehen kann.

Viele Innenarchitekten arbeiten auch im Möbeldesign und eine andere Sparte wächst auch immer weiter: Im Bereich Raumklima werden verstärkt Innenarchitekten gesucht, die die technischen Gegebenheiten eines Hauses auf seine Luftfeuchtigkeit und Temperatur hin optimieren. Das liegt daran, dass der Umweltschutz immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Spezialisierungen
Innenarchitekt/in
Fachjargon
Farbschema

Wer zum Beispiel einen Raum neu streichen möchte, kennt die kleinen Karten mit den unterschiedlichen Farbbeispielen darauf. Als Innenarchitekt gehören diese Farbschemata zu deinem alltäglichen Werkzeug. Natürlich musst du nicht jede einzelne Farbbezeichnung auswendig wissen – aber du weißt selbstverständlich, welcher Farbton zu welcher Farbfamilie gehört und welche Farben zusammen gehören.

Interior Design

Der Begriff „Interior Design“ löst den Begriff der Innenarchitektur mehr und mehr ab. Er bezeichnet die Arbeit eines Innenarchitekten, also die vielfältigen Aufgaben, die nicht nur aus der richtigen Farb- und Materialwahl für die Inneneinrichtung besteht, sondern aus vielen unterschiedlichen Aspekten.

Lenolium

Lenolium ist ein natürlicher Bodenbelag aus Leinöl und anderen ökologischen Bestandteilen. Es ist sehr widerstandsfähig und pflegeleicht und wird daher sowohl in öffentlichen Gebäuden, als auch in Wohnhäusern gern benutzt.

Wusstest du schon, dass...
  • Innenarchitekt eine geschützte Berufsbezeichnung ist?
  • im Bereich der Denkmalpflege viele Innenarchitekten beschäftigt sind?
  • du als Innenarchitekt sowohl im Büro, als auch handwerklich arbeitest?
Was man kennen und können sollte
Programme
  • Archi-CAD
  • Auto-CAD
  • Vectorworks
  • Illustrator
Materialen
  • PVC
  • Holz
  • verschiedene Schnitttechniken
Autor: Eva Friese
Verwandte Berufsfelder:
Innenarchitekt/in als Beruf - Aufgaben und Infos

Beruf als
Innenarchitekt/in

Bevorzugte Studiengänge
Work-Life-Balance: Bis 45 Stunden: Normal
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 2000-2500 €
Männer/Frauen-Relation 4/6
Bewerber pro Stelle: 25 Bewerber
Spitzenverdiener 4000 €