Karriere und Weiterbildung als Holztechniker

Wenn du schon selber immer an der Herstellung von Türen, Treppen und Leitern beteiligt bist, warum solltest du selbige dann nicht auch nutzen? Als Ingenieur stehen dir alle Türen offen, um deine Laufbahn weiter anzukurbeln. Du kannst dich mit einem umfassenden Masterstudium weiterbilden, um die Karriereleiter etwas weiter heraufzuklettern. Gleichzeitig bieten sich dir auch viele Fortbildungsmöglichkeiten, um sich zu spezialisieren oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Es lohnt sich also, den Blick aus dem Fenster und über den Tellerrand zu wagen, um alle Möglichkeiten für deine Zukunft kennenzulernen. Ein paar Sprungbretter für deine Karriere als Holztechniker haben wir recherchiert.

Karrierepfad als Holztechniker/in

Holztechniker/in Karriere und Weiterbildung

Masterstudium

Es ist nicht unüblich nach dem Bachelorstudium, den Berufseinstieg zu suchen. Bereits mit dem ersten Studienabschluss übernimmst du in Firmen und Betrieben Führungspositionen von kleinen Teams. Mit einem Masterstudium kannst du dich aber noch tiefergehender mit technischen Detailfragen auseinandersetzen und dich mit Schwerpunkten von anderen Gleichgesinnten abheben. Zudem hast du nach dem Master auch die Möglichkeit, die Promotion in Angriff zu nehmen. Neben den generellen Master der Holztechnik hast du die Möglichkeit, einen Aufbaustudiengang in einem kaufmännischen Fach mit betriebswirtschaftlichem oder Management-Schwerpunkt zu absolvieren. So erlernst du noch einmal ganz andere Fähigkeiten und hältst dir weitere, spannende Berufsfelder offen. Wir haben drei Beispiele für dich recherchiert:

Mit einem Masterstudium Engineering kannst du deine Karriere als Holztechniker nochmals weiter ankurbeln, denn damit stehen dir Positionen im mittleren und oberen Management offen. Neben fachlichen und methodischen Fähigkeiten, werden hier die Sozialkompetenzen in den Vordergrund gerückt. Im Master Umwelttechnik geht es hauptsächlich um folgende Dinge Energieeinsparung, Emissionsminderung, CO2-Bilanz und Wirkungsgrade. Da das Thema Energie und Umweltschutz immer weiter an Bedeutung gewinnt, hast du hier gute Zukunftschancen für deine Karriere als Holztechniker.

Vor allem bei der Bauweise mit Holz spielt Brandschutz eine große Rolle, kommt im Bachelorstudium allerdings oft zu kurz. Mit dem Master Baulicher Brandschutz und Sicherheitstechnik spezialisierst du dich auf die Gebäudeplanung und lernst dafür, welche Verordnungen, Bestimmungen und gesetzlichen Vorschriften du im Hinterkopf haben musst.

Weiterbildungen

Das Arbeitsfeld der Holztechnik ist sehr umfangreich. Es gibt zahlreiche Qualifizierungslehrgänge und Weiterbildungen als Holztechniker, mit denen du dich spezialisieren kannst. So kannst du dich auf den Möbelbau konzentrieren oder aber NC/-CNC- oder CAM- und CIM-Techniken, Prozess- oder Produktionstechnik vertiefen. Gleichzeitig gibt es Kurse, die dir grundsätzliches Wissen über Werks- und Verbundstoffe vermitteln. Mit Weiterbildungen wie der Konstruktion kannst du deinen Schwerpunkt auch nochmal im Laufe deines Berufslebens verschieben.

Selbständigkeit

Wenn du nach einigen Jahren der Berufserfahrung einen weiteren, großen Schritt wagen möchtest, dann kommt für dich die Existenzgründung in Frage. Eine Karriere als Holztechniker ist dann zum Beispiel als Berater oder Gutachter möglich. So wirst du dir deine eigenen Aufträge an Land ziehen, um beispielsweise Arbeitsprozesse von Unternehmen zu optimieren. Wenn du über Auslandserfahrungen verfügst, kannst du auch als Vermittler zwischen Betrieben unterschiedlicher Länder fungieren. Bevor du dich aber zu deinem eigenen Chef ernennst, solltest du dich intensiv mit der Existenzgründung auseinandersetzen, da nicht nur viele Vorteile und Freiheiten auf dich zukommen, sondern auch eine Vielzahl an neuen Aufgaben, wie etwa die Buchführung und Kundenakquise.

Beruf als
Holztechniker/in