Karriere und Weiterbildung als Fotograf

Als Fotograf bist du als Berufseinsteiger zwar kein Schwerverdiener, trotzdem kannst du aber stolz auf dich sein, dass du dein Hobby zum Beruf gemacht hast. Deine Fotografen Karriere beginnt nach dem Studium zunächst einmal mit Praktika. Hier hast du die Möglichkeit, in die unterschiedlichsten Agenturen und ihre Bereiche hineinzublicken. Du erfährst alles Wichtige zum Berufsalltag und bekommst Aufträge aus ihrem festen Kundenstamm. Somit kannst du dir selbst zunächst erst einmal eine Basis und mithilfe der Kunden auch Referenzen schaffen. Es ist nämlich sehr schwer, direkt nach dem Studium, ohne Erfahrung oder Kunden, in die Selbstständigkeit zu starten.
Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass es im Designbereich, im Gegensatz zu anderen Branchen, nicht auf den Abschluss oder herausragende Noten ankommt. Noten sind hier zweitrangig und auch ein Bachelor- oder Master-Abschluss macht keinen Unterschied. Was zählt ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen und auf viele kleine Dinge und Details zu achten und diese in einem Foto so hervorzuheben, dass sie vom Betrachter bemerkt werden. Das ist wohl die Kunst des Fotografierens. 
Neben Praktikumsstellen ist in größeren Agenturen häufig der Fall, dass man mithilfe von Trainee-Stellen durchstartet. Du durchläufst somit die verschiedenen Abteilungen der Agentur und kannst am Ende so einschätzen, in welchem Bereich du die Kunden am liebsten ablichten möchtest. Ist die Trainee-Stelle außerdem nicht für einen bestimmten Bereich ausgeschrieben, kannst du deine spätere Spezialisierung in deiner Fotografen Karriere wählen und dich in diesem Bereich weiterbilden. Zu den jeweiligen Themen besuchst du dann Fachseminare und Workshops, in denen du alles zum Thema Bildbearbeitung, Fotografie, Werbung oder Marketingtipps erfährst. 

Karrierepfad als Fotograf/in

Fotograf Karriere und Weiterbildung
Fotograf in Erotikfotografie
Viele Menschen wollen ihren Partner mit erotischen Fotos von sich überraschen und entscheiden sich daher für ein Nude-Fotoshooting beim Fotografen. Dass dabei neben den Klamotten auch erst einmal die Hemmungen vor dem Fotografen fallen müssen, ist nicht immer ganz einfach. Auf beiden Seiten sind dafür Vertrauen und Intimität erforderlich. Da es sich bei den meisten Kunden um eine neue und ungewohnte Situation handelt, haben sie zunächst Angst, sich vor der Kamera auszuziehen. In deiner Fotografen Karriere musst du deshalb sehr einfühlsam sein und auf die Sorgen und Ängste der Kunden eingehen. Mache deutlich, dass es keinen Grund zur Sorge gibt, und informiere sie in einem Vorgespräch über den Ablauf des Erotikshootings. In diesem Gespräch wird abgeklärt, ob man sich überhaupt hüllenlos zeigt oder sich in schönen Dessous ablichten lässt. Natürlich gehst du so gut es geht auf die Kundenwünsche ein, damit am Ende auch genau die Bilder herauskommen, die der Kunde sich vorgestellt hat. Verdeutliche also, dass du dein Bestes dafür geben wirst, ihn perfekt in Szene zu setzen, damit stilvolle Bilder dabei herauskommen. Schöne Fotos können schließlich nur in Teamarbeit entstehen.


Fotograf in Unternehmensfotografie
Die Unternehmensfotografie ist ein wichtiger Bereich für Fotografen. Je nach Größe des Betriebs und Anzahl der Mitarbeiter kann so ein Shooting schon mal mehr als ein paar Tage dauern. Bei professionellen Business-Shootings ist es deine Aufgabe, das Unternehmen und seine Dienstleistungen oder Produkte wirkungsvoll zu inszenieren und darzustellen. Besonders bei Firmenshootings ziehst du für deine Arbeit oft externe Leute dazu. Assistenten helfen dir beim Licht oder bei der zweiten Kamera. Falls das Unternehmen Nahrungsmittel anbietet, kümmert sich zusätzlich ein Foodstylist um deren Optik.


Fotograf in Beautyfotografie
Wenn du als Fotograf in der Beautyfotografie durchstarten willst, arbeitest du häufig noch mit externen Hairstylisten oder Visagisten zusammen. Denn beim Beautyshooting kommt es auf ein tolles und ausgefallenes Styling an. Die Kundin oder der Kunde wird wie ein Topmodel inszeniert und so können exklusive Looks dabei herauskommen. Neben der eigenen Optik arbeitet man in diesem Bereich sehr viel mit Accessoires. Stelle daher sicher, dass du immer ein bestimmtes Repertoire an Federn, Schmuck oder Sonstigem im Studio hast. Dann kannst du einige Elemente beispielsweise in die Haare einarbeiten lassen oder das Gesicht und den Körper damit verzieren. Am besten klärst du die Wünsche aber wieder in einem Vorgespräch ab, denn natürlich kannst du nicht alle Accessoires vorrätig haben. Bei besonderen Wünschen, weist du Kunden freundlich darauf hin, dass sie diese Schmuckstücke dann selbst zum Shooting mitbringen müssen.


Fotograf in Bewerbungsfotografie
Zu jeder guten Bewerbung gehört auch ein gutes Bewerbungsfoto und häufig ist dieses das Zünglein an der Waage. Daher ist es wichtig, dass es professionelle Fotografen gibt, die sich in der Bewerbungsfotografie spezialisiert haben. In professionellen Shootings entstehen so tolle Bewerbungsfotos, die die Bewerber gut repräsentieren und ihre Persönlichkeit gekonnt in Szene setzen. Häufig erfolgt vor dem Shooting ein Vorgespräch, indem darauf eingegangen wird, was die Stärken der Person sind, was sie ausmacht und wo sie sich bewerben wollen. In deiner Fotografen Karriere sorgst du dann dafür, dass genau diese Infos auch auf den Bewerbungsfotos erkennbar sind. 

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