Epidemiologe Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Epidemiologe

Als Epidemiologe hast du einen Job mit großer Verantwortung. Du erkennst und bekämpfst Epidemien, und manchmal setzt du sogar deine eigene Gesundheit aufs Spiel, um die anderer Menschen zu sichern. Auch wenn du dich in erster Linie für diesen Beruf entschieden hast, um zu helfen, möchtest du sicher auch ein bisschen was dabei verdienen. Reicht das Gehalt als Epidemiologe also, um auch die chronische Leere auf deinem Konto zu bekämpfen?

Einstiegsgehalt als Epidemiologe

In den meisten Fällen wirst du als Epidemiologe nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder, kurz TV-L, bezahlt. Dort wirst du als Epidemiologe in den Entgeltstufen E 13 bis E 15 eingeordnet, so zum Beispiel in öffentlichen Kliniken oder an Hochschulen. Im TV-L ist klar vorgegeben, was du als Epidemiologe verdienst, wann dein Lohn erhöht wird, und welche Zulagen dir zustehen, etwa für Überstunden oder Auslandsaufenthalte.

Dein Einstiegsgehalt als Epidemiologe liegt in der Entgeltgruppe E 13. Dort verdienst du im Jahr 2014 rund 3300 Euro im Monat, von Jahr zu Jahr ändern sich die Werte aber ein bisschen. Außerdem steigst du im Laufe der Zeit automatisch in höhere Erfahrungsstufen auf, wodurch auch dein Gehalt wächst. In jeder Entgeltgruppe gibt es fünf solcher Erfahrungsstufen.

Hast du promoviert, dann stehen die Chancen gut, dass dein Gehalt als Epidemiologe direkt in E 14 beginnt. In der ersten Erfahrungsstufe bekommst du dort schon rund 3600 Euro im Monat. Das sind aber natürlich Bruttowerte, von denen du noch ein bisschen was für Steuern und Versicherungen abziehen musst.

Außerhalb des öffentlichen Dienstes richten sich auch die meisten private Organisationen und Unternehmen nach den Werten aus dem TV-L. Je nach Größe und wirtschaftlicher Kraft, können die Zahlen aber manchmal auch ein bisschen nach oben oder unten abweichen. Mehr zum Einstiegsgehalt
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Was kann ich später verdienen?

Wenn du nach Tarif arbeitest und in E 13 die höchste Erfahrungsstufe 5 erreichst, dann beträgt dein Gehalt als Epidemiologe schon um die 4850 Euro. Wirst du in E 14 befördert, dann klettert dein Lohn auf bis zu 5150 Euro an. In der höchstmöglichen Entgeltgruppe E 15, in die du zum Beispiel durch Weiterbildungen oder als Institutsleiter landen kannst, beträgt das Spitzengehalt sogar 5650 Euro. Zuschläge sind hier noch nicht mit eingerechnet.

In einigen Fällen kann das Gehalt aber auch unabhängig vom TV-L ausfallen. Gerade in der Pharmabranche werden branchenweit überdurchschnittlich hohe Löhne gezahlt. Wer dort Karriere macht und zum Beispiel die Forschungsleitung in einem Pharmaunternehmen aufgetragen bekommt, der kann sogar 6000 Euro und mehr Gehalt als Epidemiologe einfahren. So ein Lohn ist aber nur den absoluten Spitzenverdienern vorbehalten, die meisten Epidemiologen müssen mit ein bisschen weniger auskommen.

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Björn Remiszewski

Wenn du einen Tarifvertrag vorgelegt bekommst, dann brauchst du dir um die Gehaltsverhandlung keine Gedanken zu machen. Denn dann ist klar vorgegeben, wie viel du unter welchen Umständen und mit welcher Erfahrung als Epidemiologe verdienst. Auch sämtliche Zulagen sind hier eindeutig geregelt.

Falls du nicht nach Tarif bezahlt wirst, dann liefern dir die Zahlen im TV-L aber zumindest handfeste Orientierungsmöglichkeiten. Schau einfach, was du leistest und welchen Verantwortungsbereich man dir übertragen hat, und wie viel dir dementsprechend nach dem TV-L zustehen würde. Sitzt du beispielsweise in deiner ersten Gehaltsverhandlung überhaupt und hast bisher wenig berufliche Erfahrung, kannst du versuchen, ein ähnliches Gehalt wie in Erfahrungsstufe 1 von E13 zu bekommen. Außerdem solltest du dir vorab ein paar deiner Leistungen zurechtlegen, mit denen du dem Unternehmen wirklich weiterhilfst. Wenn du in die Forschung gehst, könntest du auf deine bisherigen Arbeiten in diesem Gebiet, zum Beispiel während des Studiums, eingehen. Hast du dort besondere Ergebnisse erzielt oder vielleicht sogar eine bahnbrechende neue Entdeckung gemacht? Konntest du ein neues Evaluierungsverfahren etablieren oder hast du neue qualitative und quantitative Forschungsmethode entwickelt? Vielleicht hat sich ein Unternehmen aber auch genau auf das Gebiet spezialisiert, über das du in deiner Doktorarbeit geschrieben hast. Oder du kannst dich auf andere Art als Spezialist auf diesem Fachgebiet darstellen, zum Beispiel durch veröffentlichte Artikel, die du geschrieben hast.

Eine Garantie, dass die freie Wirtschaft ähnliche Löhne wie jene aus dem Tarifvertrag zahlt, gibt es aber freilich nicht. Zur Not musst du dann entscheiden, ob eine Stelle gewisse Gehaltseinbußen wert ist.

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