Karriere und Weiterbildung als Designer

Als Designer bist du als Berufseinsteiger zwar kein Schwerverdiener, darfst aber mit Stolz behaupten, dass du dein Hobby zum Beruf gemacht hast. In der heutigen Welt ist es schließlich viel wert, die Arbeit, die man täglich macht, auch gern zu erledigen und Herzblut hinein zu stecken. Bevor du jedoch mit deiner Designer Karriere durchstarten kannst, endet dein Studium vermutlich so, wie es begonnen hat: mit Praktika. Hier hast du noch einmal die Chance, Einblicke in die verschiedensten Agenturen und ihren Branchen zu erhalten und deinen Horizont zu erweitern. Schaue über den Tellerrand, gehe ins Ausland und sammle neue Ideen, die du in dein eigenes Portfolio mit einbinden kannst. Nur wer etwas erlebt und von der Welt gesehen hat, kann auch im Beruf neue Perspektiven und Innovationen liefern.

Dir sollte klar sein, dass es im Designbereich, nicht auf den Abschluss und ein super Zeugnis ankommt. Noten sind hier eher zweitrangig und oft ist es auch egal, ob du einen Bachelor- oder Master-Abschluss absolviert hast. Wenn du dich mit einem Master-Abschluss bewirbst und dein Mitbewerber nur einen Bachelor-Abschluss, dafür aber das bessere Portfolio hat, erhält dieser den Vorzug.

Neben Praktikumsstellen ist es in manchen Designbranchen üblich, dass man mithilfe von Trainee-Stellen ans Unternehmen gebunden wird. Du erhältst Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Agentur und kannst so entscheiden, in welcher Branche du am liebsten Kunden betreuen möchtest. Sollte die Trainee-Stelle zudem nicht für einen bestimmten Bereich ausgeschrieben gewesen sein, kannst du deinen späteren Schwerpunkt in deiner Designer Karriere wählen und dich spezialisieren oder eventuell weiterbilden.

Karrierepfad als Designer/in

Designer Karriere und Weiterbildung

Grafikdesigner

Als Grafikdesigner betreust du Kunden bei der Umsetzung von Medienprodukten und entwickelst Gestaltungskonzeptionen. Wenn ihnen dein Konzept gefällt, setzt du dich an dessen Umsetzung. Du gestaltest Texte, Logos, Grafiken und präsentierst sie nach Abschluss deinem Kunden. Auch Zeitschriften gehören im Bereich Print und Medien zu deinem Arbeitsalltag. Du gestaltest das Layout und entscheidest dich für die bestmögliche Anordnung von Anzeigen, Fotos oder Texten. Auch Tageszeitungen suchen regelmäßig nach Grafikdesignern. Hier unterstützt du die Visualisierung von komplexen Sachverhalten, arbeitest Info-Grafiken auf und sorgst für eine anschauliche Darstellung komplexer Themenbereiche.

Mediendesigner

Als Mediendesigner im audiovisuellen Bereich kümmerst du dich, wie der Name schon andeutet, um Videoproduktionen. Du planst, produzierst und gestaltest Bild- und Tonmedien anhand unterschiedlicher redaktioneller und gestalterischer Aspekte. Deine Karriere startest du entweder in Rundfunkanstalten, Tonstudios oder Werbeagenturen. Im Gegensatz dazu beschäftigen sich Webdesigner mit der Gestaltung und Programmierung von Websites und Homepages. Hierfür sind IT-Kenntnisse unerlässlich. Zudem musst du für diese Designer Karriere auf jeden Fall auch gerne viel Zeit vor dem Rechner verbringen und technikaffin sein. Neben der Gestaltung von Web-Auftritten für Kunden kannst du zum Beispiel auch Apps designen und programmieren.

Modedesigner

Als Modedesigner in größeren Unternehmen beginnst du deine Arbeit zunächst mit der Research Phase. Hier durchstöberst du das Internet nach Blogs, um aktuelle Trends, beispielsweise aus den Modemetropolen London, Paris oder New York, aufzuspüren. Auch Zeitschriften werden stundenlang durchforstet. Wenn du eine Designer Karriere im Bereich Mode machst, solltest du dich auf viele Meetings und Teamarbeit einstellen. Design, Development und Marketing arbeiten hier Hand und Hand und müssen sicher daher regelmäßig absprechen. Wenn deine Entwürfe gefallen, werden sie an die Produktionsfirmen weitergeleitet und in Produktion gegeben.

Beruf als
Designer/in