Designer Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Designer

Du träumst davon, als Modedesignerin in einem eigenen Atelier zu arbeiten, um dir deine Zeit selbst einteilen zu können. Du bist es nämlich satt, von 8 bis 18 Uhr auf der Matte zu stehen und für jemand anderen zu schuften. Du sehnst dich nach Freizeit und Abenteuer. Auch als Mediendesigner bist du es leid Überstunden zu schieben und willst endlich dein eigener Boss sein, der selbst bestimmt, wann er morgens aufsteht und abends zu Bett geht. Was sich anhört wie der Traum eines jeden, stellt sich am Ende als harte Arbeit heraus. Keine Frage, dass man als Selbstständiger den Luxus hat, über sich selbst bestimmen zu können. Man arbeitet jedoch sprichwörtlich „ständig selbst“ und häufig wird es eine Zitterpartie, ob man zum Monatsanfang auch die Miete zahlen kann. 

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Einstiegsgehalt als Designer

Der Beruf des Designers ist eben sehr zeitintensiv, wird aber leider häufig nicht dementsprechend vergütet. Das wirst du bereits während deiner vielen Praktika merken. Es gehört zum guten Ton, mittels Praktika erste Kontakte zu Agenturen zu knüpfen und in den Berufsalltag eines Designers hinein zu schnuppern, ganz egal ob im Bereich Mode, Produkt oder Industrie. Praktika sind also sehr nützlich und können dir dabei helfen, eine Idee von diesem Beruf zu erhalten, werden von Agenturen jedoch auch gerne ausgenutzt.

Wenn du deine Zeit als Praktikant erfolgreich genutzt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen hast, wird dich die Agentur in der Regel als Vollzeitkraft übernehmen. Sie haben bereits viel Zeit und Mühen in deine Ausbildung gesteckt und möchten nun natürlich auch weiterhin davon profitieren. Mach dich also unentbehrlich! Als Berufseinsteiger ist die Designbranche jedoch kein Sechser im Lotto, aber du kannst mit einem Designerverdienst von 2.000 bis 2.500 Euro brutto sicher erst einmal gut leben.

Keine Frage, dass die Bezahlung zu einem Großteil auch von der Größe der Agenturen oder Ateliers abhängt. Große Werbeagenturen, die mit Firmen auf der ganzen Welt zusammenarbeiten und Kunden aller Nationalitäten betreuen, haben natürlich mehr Budget als kleinere Agenturen oder 2-Mann-Betriebe. Dein Gehalt als Designer in einer Agentur ist jedoch nach Vertragsabschluss festgelegt und landet jeden Monat auf deinem Konto und über diese Sicherheit kannst du dich sehr freuen. Denn als Freelancer in der Designbranche, sieht das Ganze meistens nicht so rosig aus. Dein Gehalt kann von Kunde zu Kunde unterschiedlich ausfallen und du musst ihnen oft hinterherrennen, damit das Geld auch pünktlich bei dir ankommt.

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Was kann ich später verdienen?

Je größer und vielfältiger dein Portfolio ist, desto genauer ist auch der Eindruck, den sich zukünftige Kunden und Agenturen von dir machen können. Deckst du viele verschiedene Bereiche ab? Ist dein Stil wiedererkennbar? Variierst du? Mit steigender Berufserfahrung wächst natürlich gleichzeitig auch die Anzahl an Projekten, die du betreut hast. Besonders als Selbstständiger ist das Portfolio deine Visitenkarte. Gestalte am besten eine eigene Website, auf der du deine bisherigen Projekte und Entwürfe präsentierst. Interessierte Kunden können dich so finden und sich bereits im Vorfeld einen Eindruck von deiner Arbeit und deinem Können machen. Das ist sehr wichtig, denn Aufträge findet man selten im Internet oder in Zeitungsinseraten.

Vitamin B ist und gute Kontakte sind das A und O für Freelancer und somit ist auch klar, warum du dich jedem Kunden immer bestmöglich verkaufen musst. Er könnte dir die Tür zu deinem nächsten Kunden öffnen, indem er dich weiterempfiehlt. Wenn neue Kunden also von alleine durch Empfehlungen auf dich zukommen, bist du bereits ein erfolgreicher Designer und kannst somit auch einen entsprechenden Designerverdienst verlangen.

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Alexandra Quant

Besonders selbstständige Berufseinsteiger haben bei Gehaltsverhandlungen oft Hemmungen und Schwierigkeiten. Häufig fehlen ihnen die Vergleichswerte und daher haben sie Probleme bei der Preisgestaltung. Üblicherweise beginnt man bei Neukunden mit niedrigeren Preisen, um die Konkurrenz ausstechen zu können. Wenn der Kunde zufrieden war und weiterhin Projekte mit dir machen will, kannst du die Preise etwas erhöhen, schließlich hast du den Kunden mit deiner guten Arbeit bereits von dir überzeugt und an dich gebunden.

In Gesprächen mit Kunden ist es wichtig, dass du schon vor dem ersten Entwurf abklärst, ob du stundenweise bezahlt werden willst oder ihr einen Gesamtpreis für das Projekt vereinbart. Du musst also vorher kalkulieren, wie viel Zeit das Projekt in Anspruch nehmen wird, wenn du einen Festpreis ansetzt. Wenn du stundenweise bezahlt wirst, notier dir wirklich ganz akribisch alle Zeiten, an denen du etwas für das Projekt getan hast. Das schließt auch Beratungen, wie z.B. ein langes Telefonat, mit ein.

Um den Preis am Ende zu verteidigen, erfordert es einiges an Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Kunden denken oft, dass du dich an ein Projekt gesetzt hast und es mithilfe eines Zauberwortes innerhalb weniger Stunden genauso, wie es jetzt aussieht, auf deinem Bildschirm erschienen ist. Das ist natürlich überhaupt nicht so. Oft machst du hunderte Entwürfe und Skizzen, die du am Ende verfeinerst oder verwirfst. Um genau diesen Prozess anschaulicher zu machen, solltest du jede noch so kleine Skizze der Rechnung beifügen. Somit verdeutlichst du visuell, dass das Projekt wochenlange Arbeit war, und kannst als Designer Gehalt auch ruhig 5.000 bis 6.000 Euro pro Projekt einfordern.

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