Biotechnologe Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Biotechnologe

Eine Arbeit zu haben, bei der jede Tätigkeit Spaß macht und sich das Aufstehen morgens nicht allzu schwer anfühlt – das ist der Traum eines jeden Arbeitnehmers. Allerdings sollte auch immer das Gehalt stimmen. Das gilt natürlich auch für das Gehalt als Biotechnologe, schließlich bist du als solcher hochqualifiziert und hast einige Jahre Studium hinter dir. Und je älter man wird, desto mehr finanzielle Pflichten wollen erfüllt werden. Die Miete musst du genauso bezahlen, wie die Auto- und Krankenversicherung. Damit vom schönen Brutto auch genug Netto überbleibt, haben wir geschaut, wie dein Verdienst als Biotechnologie aussehen kann.

Einstiegsgehalt als Biotechnologe

Die meisten Absolventen der Biotechnologie weisen ein Diplom bzw. einen Masterabschluss vor. Der Bachelor ist zwar möglich, die passenden Stellen dazu sind allerdings viel zu selten. Mit einem Bachelor of Science kannst du mindestens 1900 Euro erwarten. Mit einem Master hingegen liegt das Einstiegsgehalt als Biotechnologe bereits zwischen 2500 und 4150 Euro. Durchschnittlich verdient man als Masterabsolvent 3500 Euro netto. Möchtest du direkt deinen Doktor absolvieren, so liegt dein Verdienst leider erst einmal etwas niedriger. Als Doktorand bekommst du eine halbe Stelle nach E13-Tarif. Du verdienst also etwa 1500 Euro brutto. Danach sehen die Verdienstchancen jedoch deutlich besser aus. Hast du bereits deinen Doktor in der Tasche, dann kannst du zu allen Gehältern nochmal 10.000 Euro pro Jahr hinzurechnen. Dein monatliches Gehalt als Biotechnologe steigt dann nämlich auf bis zu 5000 Euro brutto.

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Was kann ich später verdienen?

Nach dem Berufseinstieg lernst du die Abläufe im Labor oder im Betrieb immer besser kennen. Du übernimmst mehr Aufgaben, vielleicht sogar etwas Personal- oder Projektverantwortung. Mehr Arbeitsaufwand sollte allerdings auch Hand in Hand gehen mit mehr Gehalt. Dein Gehalt wird sich nicht jährlich verändern. Allerdings kannst du, je nachdem, wie sich dein Arbeitsumfeld und dein Pensum ändern, dein Gehalt als Biotechnologe neu verhandeln.

Wie viel Gehalt im späteren Berufsleben möglich ist, hängt allerdings nicht nur von deinen Aufgaben ab, sondern vor allem von deinem Arbeitgeber. Grundsätzlich zahlen große, internationale Unternehmen mehr Gehalt als kleine mittelständische Betriebe. In der freien Wirtschaft liegt der Lohn in der Regel deutlich über dem von Hochschulen und Forschungsinstituten. Auch die Branchen stecken die Lohngrenzen immer wieder woanders. Am besten bezahlt sind Angestellte in der Pharma- und Medizinbranche.

Nochmals steigern lässt sich das Gehalt als Biotechnologe durch Weiterbildungen im betriebswirtschaftlichen Bereich. Natürlich kannst du auch so aufsteigen, allerdings beschleunigen Fortbildungen deinen beruflichen Werdegang und damit auch deine Gehaltserhöhungen. Als Projektmanager oder Manager kannst du bis zu 8300 Euro monatlich verdienen. Natürlich richtet sich diese Angabe wieder nach der Unternehmensgröße. Grundsätzlich sind für Manager zwischen 5.000 und 8300 Euro möglich. In den Forschungsinstituten liegt das maximale Einkommen allerdings deutlich tiefer. Hier sind auch als Direktor oder Abteilungsleiter eher 3300 bis 5000 Euro üblich.

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Mathias Tertilt

Geld fällt nicht vom Himmel, und die Gehaltserhöhung erst recht nicht. „Ohne Fleiß kein Preis“, das gilt auch für das Berufsleben. Die Gehaltsverhandlung ist für die meisten nicht die angenehmste Beschäftigung und das muss sie auch nicht werden, allerdings solltest du dir bewusst sein, wie sehr sie sich für dich lohnen kann. Wenn du nicht tariflich bezahlt wirst – und das ist in der Biotechnologie üblich -, dann kannst du dein Gehalt als Biotechnologe oft nur durch einen Stellen- oder Positionswechsel verändern. Wenn du aber deine Tätigkeiten behalten willst und gleichzeitig mehr Netto auf dem Konto, dann führt kein Weg mehr drum herum. Eine einfache Bitte wird dem Chef nicht genügen, deshalb solltest du dich auf eine Gehaltsverhandlung gut vorbereiten. Der Chef oder Personaler möchte anhand von Fakten überzeugt werden. Dabei musst du Argumente verwenden, die für dich sprechen, allerdings auch aus Unternehmersicht Sinn machen. Nur weil du ein, zwei Aufgaben mehr bewältigst, wird noch niemand an der Gehaltsschraube drehen. Lässt sich durch deine Arbeitsweise allerdings Zeit, Material und Personal sparen, dann kannst du damit argumentieren, dass du für das Unternehmen einen großen Wert besitzt. Wenn du mit den Aufgaben A bis D angefangen hast und jetzt A bis H abarbeitest und gleichzeitig auch noch Mitarbeiter anleitest, dann sollte deinem Gegenüber kaum ein Gegenargument einfallen.

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