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Beruf als Biophysiker - Arbeiten in der Biophysik

Wie hängen eigentlich Nervus medianus und Plexus sacralis zusammen? Und wodurch werden sie beeinflusst? In dem Beruf als Biophysiker weißt du nicht nur, wovon wir hier reden, du erforschst diese Dinge auch und bist damit ein wichtiger Teil für unsere heutige Gesellschaft. Mit Hilfe von Denkansätzen aus der Physik versuchst du, die Funktion und Entwicklung von biologischen Systemen noch besser zu verstehen und neue Erkenntnisse für die medizinische Forschung zu gewinnen. Weil wir alle auch in Zukunft gesund bleiben wollen und uns wünschen, dass unsere Medikamente im Körper genau das bewirken, was sie sollen, bist du in dem Beruf als Biophysiker eine gefragte Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt. Neugierig geworden? Dann lies weiter!

Arbeitsalltag und Aufgaben als Biophysiker

Jobs als Biophysiker Biophysiker/in werden

Biologie und Physik vereint in einem Fach – genau das macht die Biophysik so besonders. Ob in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von medizintechnischen oder biophysikalischen Instituten oder in Pharmaunternehmen: Im Grunde erforschst du lebende Systeme und bedienst dich dabei der Techniken der Physik. Das bedeutet, mit Hilfe von physikalischen Gesetzen und Messmethoden zu versuchen, Prozesse in biologischen System zu erforschen und zu beschreiben. Hierbei spielen beispielsweise die Strahlenbiophysik oder auch das Fließgleichgewicht innerhalb von Zellen eine wichtige Rolle. Fragestellungen ergeben sich für dich in dem Beruf als Biophysiker vor allem aus der medizinischen Forschung und der therapeutischen Anwendung. So kommt es auch zustande, dass du sehr eng mit Klinikärzten oder -ärztinnen zusammen arbeitest.

Wie genau funktionieren unsere Atemwege? Wie entstehen Lungenerkrankungen bei Rauchern? Ein besonderes Augenmerk liegt im Beruf als Biophysiker auf der Wirkungsweise von Arzneimitteln. Dazu befasst du dich in erster Linie mit dem Aufbau und den Funktionen unseres Nervensystems. Dies liefert dir wichtige Einsichten zur Erforschung des Gehirns und zum Verständnis von Kommunikations- und Ortungssystemen von Lebewesen. So kannst du herausfinden, wie beispielsweise verschiedene Medikamente auf unterschiedliche Nerven wirken.

Als Biophysiker wirst du überall dort gebraucht, wo physikalisch-technisches als auch biologisches Know-how gefragt ist. Dies kann beispielsweise im Bereich der Pharma- und Medizintechnik sein oder auch in Biotechfirmen, zum Beispiel bei Unternehmen, die medizintechnische Geräte oder elektromedizinische Instrumente herstellen. Hier findet man dich in dem Beruf als Biophysiker dann viel mehr in der Produktion und Entwicklung.

Dabei wendest du sowohl dein Wissen aus der Biologie und der Physik an, aber auch aus der Chemie und sogar teilweise aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, um beispielsweise an der Entwicklung von Biosensoren mit zu arbeiten. Diese wiederum können in der Tumortherapie oder in der Umweltanalytik eingesetzt werden.

Voraussetzungen für den Beruf Biophysiker

So, wie jede Zelle Nährstoffe benötigt, um Energie zu erzeugen, so benötigst du für den Beruf als Biophysiker natürlich einen Studienabschluss. Aber hier geht nicht irgendein Abschluss. Idealerweise hast du nicht nur Physik, sondern direkt Biophysik studiert, um den interdisziplinären Faktor nicht außer Acht zu lassen. Wer nur Biologie studiert hat, dem fehlen wichtige Aspekte aus der Physik, die für den Beruf als Biophysiker von absoluter Notwendigkeit sind. Wer in der Forschung und Entwicklung arbeiten möchte, braucht die Promotion.

Wer nur einen Bachelorabschluss besitzt, der wird beim Berufseinstieg mit Problemen zu kämpfen haben, da viele Unternehmen der Meinung sind, dass Bachelorabsolventen zu wenig Erfahrung mitbringen und ihre Einarbeitungszeit zu lange dauert. Auch, wer statt eines Doktortitels einen Masterabschluss anstrebt, der sollte sich während des Studiums nach Praktikumsstellen umsehen und jede Menge Berufserfahrung sammeln. Wer seine Chancen erhöhen möchte, in der Industrie zu arbeiten, der sollte zusätzlich seine Qualifikationen während des Studiums erweitern, zum Beispiel durch IT-Kenntnisse.

Spezialisierungsmöglichkeiten

Grundsätzlich haben Biophysiker die Möglichkeit, sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren, zum Beispiel auf die Laboranalyse, um als Laborleiter tätig werden. In der Qualitätssicherung können Biophysiker hingegen als Qualitätsmanager arbeiten.

Du bist sowohl in Forschungsinstituten als auch in der Pharmaindustrie sehr gefragt. Wie bereits erwähnt, hast du die Möglichkeit, während deines Studiums Zusatzqualifikationen zu erwerben. Zum Beispiel kannst du Kurse im Bereich der Betriebswirtschaft belegen und dich somit für Positionen im Managementbereich qualifizieren. Dein Wissen aus Forschungsarbeiten, Versuchsreihen oder Projektarbeiten kannst du zudem dazu nutzen, dich beispielsweise auf das Produktmanagement zu spezialisieren und als Produktentwickler oder Zulassungsbeauftragter tätig zu werden. Wer ein Verkaufstalent ist, der kann den Biophysiker Beruf auch im Vertrieb ausleben und sich auf diesen Bereich spezialisieren.

Spezialisierungen
Biophysiker/in
Fachjargon
Diffusion

Die Diffusion ist ein natürlicher Prozess, der auf physikalischen Gesetzen beruht. Hierbei werden zwei oder mehrere Stoffe vollständig gemischt. Dies geschieht durch die gleichmäßige Verteilung der beteiligten Teilchen. Bei den Teilchen handelt es sich beispielsweise um Atome, Moleküle oder Ladungsträger. Man spricht von Gasen oder Flüssigkeiten, die diffundieren.

Endoplasmatisches Retikulum

Das Endoplasmatische Retikulum befindet sich in der Zelle eines Lebewesens und wird als Zellorganell bezeichnet. In der Zelle selber nimmt es die Aufgaben der Speicherung und der Synthese wahr. Zusätzlich ist das ER der Ort, an welchem neue Kernmembranen gebildet und abgeschnürt werden.

Phototroph

Als phototroph bezeichnet man Organismen, die mit Hilfe der Photosynthese Lichtenergie in chemische Energie umwandeln können.

Wusstest du schon, dass...
  • das Wort Biophysik sich aus griechisch bios für „Leben“ und physikē für „natürliche Forschung“ zusammensetzt?
  • die Physik komplexe Systeme wie biologische Objekte auf wenige Einflussfaktoren reduzieren kann? Das heißt, dass mit Hilfe von physikalischen Vorgehensweisen immer nur Teile beispielsweise einer Zelle betrachtet werden können. So sind diese einfacher zu untersuchen.
  • die sogenannte „Phylogenie“ die stammesgeschichtliche Entwicklung der Gesamtheit aller Lebewesen auf allen Ebenen der biologischen Systematik bezeichnet?
Was man kennen und können sollte
Sprachen
  • Englisch
  • Latein
Hardskills
  • Mikroskopieren
Programme
  • Microsoft Office
  • LabTech
Verwandte Berufsfelder:
Biophysiker/in als Beruf - Aufgaben und Infos

Beruf als
Biophysiker/in

Physiker Bevorzugte Studiengänge
Work-Life-Balance: 40-45 Stunden: Normal
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 3500-4700 €
Männer/Frauen-Relation 6/4
Bewerber pro Stelle: 47 Bewerber
Spitzenverdiener 5300 €