Biologe Gehalt

Einstiegsgehalt und Verdienst als Biologe
Nach einigen Jahren im Studium, zahlreichen praktischen Übungen und tausenden verbrauchten Eppis geht es für dich ins Berufsleben – BafÖg und Kellnerjob adé. Allerdings kommen jetzt natürlich auch ganz neue Kosten auf dich zu. Da lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, was man als Biologe denn eigentlich verdient. Vor allem, weil  das Gehalt von Biologen zwischen freier Wirtschaft und Universität weit auseinander gehen kann.

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Einstiegsgehalt als Biologe

Das Einstiegsgehalt hängt in erster Linie von deinem Abschluss ab. Nur wenige hören schon nach dem Bachelor auf, denn fast alle führen das Studium mit einem Master fort. Das würde dem ehemaligen Diplom-Biologen entsprechen. Hierbei lag das Einstiegsgehalt für Biologen zwischen 2400 und 3300 Euro pro Monat. Als Masterabsolvent verdienst du tendenziell etwas weniger, nämlich 2300 bis 3200 Euro, als Bachelor-Absolvent bekommst du 2000 bis 2600 Euro brutto. Damit liegen die Biologen etwas unter dem Schnitt der Akademiker. Wer nach dem Studium noch promoviert hat, der bekommt ein spürbar höheres Gehalt. Als Doktor der Biologie bekommst du anfangs zwischen 3000 und 4200 Euro brutto. Während du an der Doktorarbeit schreibst, solltest du dich darauf einstellen, erst einmal befristet und mit einem Verdienst von etwa 2100 Euro angestellt zu werden. Generell lässt sich sagen, dass man in der universitären Forschung weniger verdient als in der freien Wirtschaft. 

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Was kann ich später verdienen?

Mit zusätzlichen Abschlüssen kannst du dich auf der Karriereleiter weiter hocharbeiten. Der Master bringt dir etwas mehr Geld ein als nur der Bachelor-Abschluss und erhöht auch sehr drastisch deine Erfolgschancen bei der Berufssuche. Wenn du gerne forscht, dann solltest du dir unbedingt überlegen, eine Promotion anzustreben. Somit kannst du dein monatliches Gehalt als Biologie fast verdoppeln. Da bis zu 75 Prozent der Biologie-Absolventen auch eine Promotion mitbringen, ist der Qualifikationsdruck dementsprechend hoch. Als Doktorand übernimmst du dann eine Führungsposition und bist für die Verteilung der Aufgaben unter den Laboranten verantwortlich. Wie in vielen anderen Berufen gilt auch hier „quid pro quo“ – je mehr Verantwortung du übernimmst, desto höher steigt das Gehalt. Ausnahmen bestätigen leider die Regel, denn oft liegt das Durchschnittsgehalt von promovierten Biologen trotz Berufserfahrung zwischen 3000 und 4000 Euro brutto.

Es spielt auch eine große Rolle, wo du letztendlich arbeitest. Der durchschnittliche Verdienst in der Industrie und freien Wirtschaft sind in der Regel deutlich höher als in der Universitätsforschung. In großen Unternehmen sind auch eher die wachsenden Bio-Sparten gefragt. Den höchsten Verdienst von Biologen zahlen übrigens Biotechnologie- Pharmabetriebe. Die namenhaften Unternehmen haben jedoch auch harte Auswahlkriterien. Wer dort arbeiten will, der muss erstklassige Noten und Arbeitszeugnisse vorweisen können. Das heißt auch, dass Stellen für klassische Botaniker und Zoologen seltener werden und auch schlechter bezahlt sind. Auch der Lohnunterscheid zwischen Männern und Frauen ist recht deutlich. So verdienen weibliche Doktorandinnen durchschnittlich etwa 500 Euro weniger pro Monat.

Bei allen Lohnangaben musst du aber beachten, dass es sich um Bruttolöhne handelt. Das heißt, dass von deinem Gehalt noch Sozialabgaben und Steuern abgehen.

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Tipps für die Gehaltsverhandlung

Autor: Mathias Tertilt

Damit der Chef für dich monatlich etwas mehr springen lässt, brauchst du mindestens ein Ass im Ärmel. Und das lautet: einschlägige Qualifikation. Je besser du für die Stelle geeignet bist, desto eher kannst du auf mehr Gehalt hoffen. Bestenfalls passen dein Studium und deine letzten Arbeitsgruppen thematisch zur zukünftigen Stelle. Auch Praktika im selben Betrieb können dir hier einen großen Vorteil verschaffen, denn so signalisierst du dem Arbeiter: „Hey, ich habe mich hier schon mal bewiesen.“ So etwas solltest du während deiner Bewerbung und deiner Gehaltsverhandlung unbedingt erwähnen, um dein Gehalt als Biologe etwas aufstocken zu können.

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