Karriere und Weiterbildung als Bewährungshelfer

Während du anderen Menschen hilfst, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren, möchtest du selber vermutlich gerne beruflich ein bisschen vorankommen. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, als Bewährungshelfer Karriere zu machen. Durch Bewährungshelfer Weiterbildungen sowie deine  Arbeitsleistungen empfiehlst du dich dabei nicht nur für höhere Aufgaben und Entgeltgruppen im gehobenen Sozialdienst. Als Laufbahn besonderer Fachrichtung bietet sich dir durchaus auch die Möglichkeit, allein durch deine beruflichen Leistungen in den höheren Sozialdienst aufzusteigen.

Karrierepfad als Bewährungshelfer/in

Bewährungshelfer/in Karriere und Weiterbildung

Masterabschluss

Für eine Karriere als Bewährungshelfer ist ein Bachelorabschluss eigentlich ausreichend. Selbst für Positionen im höheren Dienst brauchst du, da der Sozialdienst eine Laufbahn besonderer Fachrichtung ist, nicht zwingend einen Master. Gleichzeitig liest sich so ein Mastertitel natürlich immer gut, und wenn es mal soweit ist, könnte er eine Entscheidung bei der Jobvergabe zu deinem Vorteil beeinflussen.

Weiterbildungen

Um in der Karriere als Bewährungshelfer voranzukommen, hast du die Möglichkeit, an Fortbildungen teilzunehmen. Die werden von den Gerichten und den jeweiligen Landesregierungen angeboten. Solche Bewährungshelfer Weiterbildungen dauern schon mal 18 Monate und werden mit einem Zertifikat abgeschlossen. Meistens finden sie in Form von berufsbegleitenden Seminaren oder Kompaktkursen statt. Inhaltlich geht es dabei vor allem um die Betreuung von bestimmten Tätergruppen wie zum Beispiel Sexualstraftäter, Drogenabhängige oder Jugendliche.

Karriere im gehobenen Dienst

Mit einigen Weiterbildungen im Lebenslauf und guten Arbeitsleistungen kann dich deine Karriere als Bewährungshelfer in die höheren Entgeltgruppen der Besoldungsordnung  A oder des TV-L führen, also bis in A 12 als Beamter und E 12 als Angestellter. Als Beamter beziehungsweise Beamtin bekommst du in diesem Fall eine neue Amtsbezeichnung. So bist du in A 10 Sozialoberinspektor/-in, in A 11 Sozialamtmann/-frau und in A 12 Sozialamtsrat/-rätin. Je höher du hier steigst, umso mehr wirst du in der Regel in Organisations- und Leitungsaufgaben eingesponnen. Parallel dazu nimmt die Zeit, die du vor Ort im Kontakt mit den Klienten stehst, natürlich ab. Es gibt daher auch viele Bewährungshelfer, die es gar nicht auf eine Beförderung absehen, weil sie lieber nah an den Betroffenen bleiben möchten.

Höherer Dienst

Da die Beamtenlaufbahn im Sozialdienst eine Laufbahn besonderer Fachrichtung ist, hast du auch die Möglichkeit, allein aufgrund deiner Berufserfahrung und deiner Weiterbildungen in den sogenannten höheren Dienst aufgenommen zu werden. Damit wärst du im Falle des Sozialdienstes ein Beamter im höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst.  Das bedeutet dann, dass dich die Karriere als Bewährungshelfer zu einem Posten als Vorgesetze/-r in der Dienst- und Fachaufsicht führt. Ein Masterstudium kann dir beim Erklimmen einer solchen Position von Vorteil sein, und wenn du es geschafft hast, erwartet dich natürlich auch nochmal ein höheres Gehalt.

Beruf als
Bewährungshelfer/in